Am 13. August im Jahre 1961 wurde der Bau der Berliner Mauer abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt konnte man die Seiten lediglich über Kontrollpunkte wechseln. Lange Wartezeiten und ausführliche Kontrollen erschwerten die Reise von Ost- nach West-Berlin. Als früherer Grenzübergang präsentiert sich der Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße als eine außergewöhnliche Attraktion, die jedes Jahr tausende Besucher aus der ganzen Welt anzieht.

Zwar befinden sich am Checkpoint nur noch wenige historische Bauwerke, doch dadurch wird der Ort nicht weniger sehenswert. Hierbei wurden die originalen Schlagbäume sowie die Wachtürme des einstigen militärischen Kontrollpunkts bereits durch neue Bauten ersetzt. Der ehemalige Grenzübergang zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt. Was genau diesen Ort so besonders macht, erfährst du hier!

Inhaltsverzeichnis

Willkommen am Checkpoint Charlie

Mit dem Bau der Berliner Mauer wurden Kontrollpunkte für die Reise von West- nach Ost-Berlin benötigt. Der bekannteste Kontrollpunkt dabei ist ohne Zweifel der Checkpoint Charlie auf der Friedrichstraße. Bei diesem handelt es sich um den Grenzübergang in der Innenstadt. Durch den Checkpoint Charlie schritten in der damaligen Zeit viele Diplomaten, das Militär und die Alliierten in eine andere Welt. Es wurde bereits die Einreise in den anderen Staat registriert.

Schon im Jahre 1990 wurde der Grenzübergang nach dem Abriss der Mauer ebenfalls entfernt. Heutzutage findet man keine Spuren mehr von dem originalen Bauwerk. Dennoch erweist sich der Checkpoint Charlie als ein historisch bedeutender Ort. So entschied man sich bereits im Jahre 2000 dafür, eine Kopie der Kontrollbaracke an ihrem ursprünglichen Platz wieder aufzustellen. Auf diese Weise finden interessierte Besucher bis heute ein außergewöhnliches Gebäude bestaunen.


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Der Grenzübergang zur Zeit des Kalten Kriegs

Während der Teilung von Berlin stellte der ehemalige militärische Kontrollpunkt Checkpoint Charlie direkt neben Glienicker Brücke einer der bekanntesten Grenzübergänge dar. Darüber hinaus gehörte er zu den drei Grenzpunkten, die durch die Amerikaner kontrolliert wurde. Bei den anderen Grenzkontrollpunkten handelte es sich um den Checkpoint Alpha, Helmstedt-Marienborn, und Checkpoint Bravo, Dreilinden-Drewitz. Benutzt werden durfte der Übergang dabei lediglich von Ausländer sowie auch von Mitarbeitern der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR und von DDR-Funktionären.

Der Kontrollpunkt als bedeutender Schauplatz in der Historie

Seine enorme Bekanntheit hat der Grenzübergang im Oktober 1961 ach dem Bau der Mauer erlangt. So bezogen an diesem Ort in den letzten Oktobertagen die amerikanischen und sowjetischen Panzer ihre Stellung. Dies ereignete sich direkt, nachdem Angehörige der US-Mission am DDR-Grenzposten aufgefordert worden waren, dich bei dem Passieren des alliierten Kontrollpunktes auszuweisen. Zu diesem Zeitpunkt kam es zur Gegenüberstellung der sowjetischen und alliierten Panzer, die beide mit scharfer Munition ausgerüstet waren. Der Beginn eines dritten Weltkrieges wurde beinahe angestimmt. Darüber hinaus wurde der Checkpoint Charlie in den folgenden Jahren zum Schauplatz von spektakulärer Flucht, die unglücklicherweise nicht selten mit dem Tod geendet haben.

Checkpoint Charlie Berlin Sehenswürdigkeit
Bild: Jeanne Menjoulet Lizenz: CC BY 2.0

Der Grenzübergang als erstaunliches Freilichtmuseum

Auch an diesem Ort kam es nach der Wiedervereinigung rasch zum Abriss der einstigen Berliner Mauer. Da sich der Checkpoint Charlie einer ungewöhnlichen Beliebtheit erfreute, entstanden seitdem rund um den ehemaligen Kontrollpunkt eine Vielzahl verschiedener touristische Einrichtungen. Diese verhelfen den Besuchern dazu, die Geschichte des bedeutenden Ortes anschaulich präsentiert zu bekommen, um sie besser zu verstehen. Das Mauermuseum dokumentiert zum Beispiel zahlreiche Fluchtversuche und zeigt unterschiedliche Fluchtobjekte. Auf diese Weise kann man auch ohne originale Bauwerke eine reizvolle Historie nachvollziehen und bestaunen!


Wer bei seinem Kurzurlaub in Berlin Mitte umher streift, der darf den beliebten Checkpoint Charlie auf keinen Fall verpassen. Direkt am Haus des ehemaligen Grenzübergangs wird das Mauermuseum beherbergt, aber auch viele weitere Touristenattraktionen können an diesem Ort aufgesucht werden. Lass dir im Mauermuseum die aufregende Historie des damaligen Kontrollpunkts verdeutlichen oder genieße bei einem Kaffee in den vielen gemütlichen Cafés die außergewöhnliche Atmosphäre. Im Anschluss bieten sich ein Abstecher zum nahegelegenen Potsdamer Platz und die Friedrichstraße an! Viele weitere faszinierende Museen sind in der fabelhaften deutschen Hauptstadt in direkter Nähe und bequem zu Fuß zu erreichen.

Adresse: Friedrichstraße 43-45, 10117 Berlin

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Josefine Baumann

Seit August 2016 schreibe ich für das Reisemagazin von voucherwonderland. In meinen Beiträgen nehme ich euch gerne mit an die schönsten Orte Europas – von manchen hast du vorher vielleicht noch gar nichts gehört ;)

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