Das Bode-Museum ist Teil der Berliner Museumsinsel und verzaubert Besucher aus aller Welt nicht nur wegen des majestätischen Gebäudes, sondern vor allem wegen der vielversprechenden Dauer- und Sonderausstellung. Im Bode-Museum befindet sich unter anderem eine Skulpturensammlung, das Museum für Byzantinische Kunst, das Münzkabinett und über 150 Bilder als Teil der Gemäldegalerie.

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Inhaltsverzeichnis

Das Bode-Museum in Berlin – Geschichte, Kultur und Kunst

Nach einer Bauzeit von fünf Jahren wurde das Bode-Museum erst 2006 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Einige der seltenen Fundstücke stehen frei im Raum, sodass der Besucher die Möglichkeit hat, die Fundstücke aus allen Winkeln zu begutachten. Weil das Bode-Museum für alle Exponate dauerhaft zu klein wird, soll in den kommenden Jahren ein weiterer Bau ergänzt werden.

Die Skulpturensammlung des Bode Museums

Die Skulpturensammlung des Bode-Museums zeigt eine der größten Sammlung älterer Plastiken in ganz Deutschland. In der Sammlung finden sich Arbeiten vom Mittelalter bis hin zum späten 18. Jahrhundert. Gezeigt werden Figuren aus deutschsprachigen Ländern, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Spanien. Ausgestellt werden Skulpturen von Meistern wie Donatello oder Luca della Robbia und vielen weiteren Künstlern. Ebenfalls vertreten sind Werke von deutschen Bildhauern der Spätgotik, unter anderem von Tilman Riemanschneider oder Hans Leinberger. Eines der Highlights der Skulpturensammlung sind deshalb auch die Ritterheilgien, die aus der zeit des Dreißigjährigen Krieges stammen. Präsentiert werden daneben auch Stücke von Bildhauern des Rokoko und Frühklassizismus.

Museum für Byzantinische Kunst

Ein weiterer Teil des Bode-Museums ist das Museum für Byzantinische Kunst, das Kunstwerke und Alltagsgegenstände aus Westrom und dem Byzantinischen Reich präsentiert, die im antiken Mittelmeerraum gefunden wurden. Schwerpunkte der Ausstellung sind dabei spätantike Sarkophage aus Rom, ornamentale Plastiken aus dem Oströmischen Reich, seltene Elfenbeinschnitzereien und Ikonen in Mosaiktechniken sowie alltägliche Gegenstände der christlichen Religion aus Ägypten.

Das Münzkabinett im Bode Museum

Auch das Münzkabinett ist Teil des Bode-Museums. Die Münzsammlung ist die älteste Spezialsammlung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit Ursprung in der Kunstkammer brandenburgischer Kurfürsten des 16. Jahrhunderts. Das Münzkabinett in Berlin ist eine der größten numismatischen Sammlungen weltweit. Eines der Highlights der Sammlung ist die geschlossene Münzserie aus dem Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert vor Christus bis zur Gegenwart. Nur ein Teil der 500.000 Objekte werden in der dauerhaften Ausstellung des Kabinetts gezeigt. Rund 4.000 Münzen und Medaillen dürfen die Besucher bestaunen.

Mit Voranmeldung dürfen auch die übrigen Münzen im Untergeschoss des Museums besichtigt werden. Hier wartet auch eine numismatische Spezialbibliothek. Das Münzkabinett im Berliner Bode-Museum war erst 2017 wegen eines Vorfalls in der deutschen Medienlandschaft Thema: In der Nacht zum 27. März 2017 wurde aus dem Kabinett eine rund 100 Kilogramm schwere Big Maple Leaf- Goldmünze, eine Leihgabe eines privaten Eigentümers im Wert von rund 3,8 Millionen Euro gestohlen. Einige Monate später, im Juli 2017, könnte die Berliner Polizei drei Tatverdächtige fassen.

Die Kuppel des Bode Museums

Vor allem die Kuppel des prunkvollen Baues sticht bereits aus der Ferne ins Auge. Wer eine Fahrt auf der Spree plant oder mit der S-Bahn im Berliner Zentrum unterwegs ist, wird das Bode-Museum bereits aus der Ferne erkennen. Das Museum wurde 1904 nach einer Bauzeit von sieben Jahren eröffnet und zuerst nach Kaiser Friedrich III. benannt. Im Stil des Neobarock wurde der Bode-Bau vom Hofarchitekten Ernst von Ihne geplant. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg 1956 wurde das Haus nach dem preußischen Museumsdirektor Wilhelm von Bode unbenannt. Im Vergleich zu den anderen renommierten Häusern der Museumsinsel wurde das Gebäude des Bode-Museums während des Zweiten Weltkrieges kaum beschädigt, dennoch musste das Museum restauriert werden.

Adresse:
Am Kupfergraben, 10117 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag 10:00 bis 20:00 Uhr

Telefonische Auskunft:
030 266424242

Tickets: www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/bode-museum/besuch-planen/preise-tickets.html

Das Bode Museum in der Karte

 

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Josefine Baumann

Seit August 2016 schreibe ich für das Reisemagazin von voucherwonderland. In meinen Beiträgen nehme ich euch gerne mit an die schönsten Orte Europas – von manchen hast du vorher vielleicht noch gar nichts gehört ;)

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