Die Erfurter Altstadt wirkt wie aus einem Grimm-Märchen entsprungen, Luther sagte einst über sie, sie „liegt am besten Ort. Da muss eine Stadt stehen“. Die Hauptstadt Thüringens ist eine Stadt, die unterschätzt wird, denn die Erfurt Sehenswürdigkeiten sind eine spannende Auflistung von Superlativen.

Die Erfurter Altstadt gehört zu den größten Altstädten Deutschlands und verzaubert mit prächtigen Patrizierhäuser und liebevoll rekonstruierten Fachwerkhäuser. Auf mehr als 1270 Jahre Geschichte kann Erfurt zurückblicken, war wichtiges Kultur- und Handelszentrum des Mittelalters, doch ist sie mittlerweile etwas in Vergessenheit geraten.

Wir haben Dir die 10 schönsten Erfurt Sehenswürdigkeiten aufgelistet und liefern Dir damit 10 gute Gründe, wieso Du Erfurt unbedingt auf Deine Reise-To-Do-Liste setzen solltest.

1. Domkirche St. Marien

Über eine 70-stufige Freitreppe kommst Du vom Domplatz auf den Domberg, wo Dich ein einzigartiges architektonisches Ensemble von zwei Erfurt Sehenswürdigkeiten erwartet: die Hohe Domkirche St. Marien und die St. Severin Kirche.

Domplatz

Die Hohe Domkirche St. Marien ist geläufiger bekannt unter dem Namen Erfurter Dom. Der Dom ist ein beeindruckendes Beispiel gotischer Kirchbaukunst mit einem hochgotischen Chor, einem romanischen Turmbereich und einer spätgotischen Westhalle. 81,26 Meter ragt er in die Höhe und ist der älteste Dom Erfurts.

Die erste Kirche an dieser Stelle wurde 742 gebaut, das erste Mal urkundlich erwähnt wird der Erfurter Dom 1117. Geweiht wurde die Kirche 1182, komplett fertiggestellt wurde sie erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts.

Ab 1280 begannen schon die ersten Umbaumaßnahmen, im Chor war nicht mehr genug Platz, weswegen er größer und auch gleich noch heller werden sollte. Nach dem Chor wurde der Mittelturm ausgebaut.

Im 14. Jahrhundert wurde es schon wieder eng im Chor, deswegen wurde er noch einmal vergrößert und auch an der restlichen Kirche umfangreiche Bauarbeiten ausgeführt.

Erfurter Dom

1455 wurde das Langhaus abgerissen und eine spätgotische Hallenkirche erbaut. Vermutet wird, dass dies nur geschah, da die St. Severi-Kirche schon einige Jahre davor aufgrund eines Brandes ein neues, schöneres Langhaus bekommen hat.

Im 2. Weltkrieg blieb der Dom von direkten Bombentreffern verschont, durch Detonationen in der Nachbarschaft wurden aber das Dach und die Fenster des Chors teilweise stark beschädigt.

Seit 1949 gibt es an der Sehenswürdigkeit Erfurts immer wieder Reparaturen und Sanierungsarbeiten.

Königin aller Glocken
Der Dom ist schon eine Sehenswürdigkeit für sich, doch er beherbergt noch eine weitere Erfurt Attraktion: Die Gloriosa, auch „Königin aller Glocken“ genannt.Gloriosa

Sie wiegt 11,45 Tonnen, ist 2,62 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 2,56 Metern. Die Glocke hängt im Mittelturm, wurde im Jahr 1497 gegossen und ist die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt.

Die Gloriosa wird vorwiegend zu hohen kirchlichen Feiertagen geläutet. An Tagen, an denen sie geläutet wird, ist sie immer die erste Glocke, die erklingt, bevor die anderen zeitversetzt einsetzen.


Adresse: Domstufen 1, 99084 Erfurt
Öffnungszeiten: November-April: 9:30-17 Uhr, Mai-Oktober: 9:30-18 Uhr, sonntags immer ab 13 Uhr
Website des Doms


2. St. Severi-Kirche

Den Platz auf dem Domberg teilt sich der Dom Erfurt mit noch einer Sehenswürdigkeit Erfurts: der St. Severi-Kirche, einer fünfschiffigen gotischen Hallenkirche.

Das genaue Baujahr ist unbekannt, vermutet werden ihre Anfänge im Jahr 708. 1079 wird sie das erste Mal erwähnt, als sie von Eroberern in Brand gesteckt wurde. Die Überreste wurden abgerissen und die Kirche neu gebaut.

Orgel St. Severi

Aufgrund der schlechten Bausubstanz der Kirche, musste sie 1270 wieder neu gebaut werden, diesmal im hochgotischen Stil. Bei dem Stadtbrand von 1472 wurde sie fast vollständig zerstört. Es dauerte bis 1500, bis alle Schäden behoben waren. Die Renovierungsmaßnahmen wurden auch für einige Umbauten im spätgotischen Stil genutzt wurden.

In der Zeit von Napoleons Herrschaft über das Gebiet, wurde die St. Severi-Kirche 1811 zum Verkauf auf Abriss ausgeschrieben. Da sich kein Käufer fand, ist diese Erfurt Sehenswürdigkeit glücklicherweise erhalten geblieben.


Adresse: Domstufen 1, 99084 Erfurt
Öffnungszeiten: November-April: 9:30-17 Uhr, Mai-Oktober: 9:30-18 Uhr, sonntags immer ab 13 Uhr
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3. Fischmarkt

Nach Fisch riecht es bei der nächsten Erfurt Sehenswürdigkeit mittlerweile nicht mehr: Der Fischmarkt ist der historische Mittelpunkt der Stadt.

Fischmarkt

Begrenzt wird der Fischmarkt von vielen historischen Gebäuden, darunter prachtvollen Häuser von Waidhändlern aus der Renaissance.

Das Haus „Zum breiten Herd“ (Nr. 13) hat an der Fassade im 1. Stock personifizierte Darstellungen der Fünf Sinne. Von rechts nach links betrachtet sind das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen.

„Zum Roten Ochsen“ (Nr. 7) zeigt an seiner Fassade ein Fries mit Musen und antiken Planetengöttern, in der Mitte ist der namensgebende rote Ochse mit goldenen Hörnern dargestellt. Heutzutage befindet sich eine Kunstgalerie in dem Gebäude.

Fischmarkt2

Weitere nennenswerte Gebäude sind das Haus „Zur Güldenen Krone“, das Haus „Zum Güldenen Löwen“ und das Haus „Zur Halben Eisernen Tür“.

1591 wurde auf dem Fischmarkt die Statue eines bewaffneten Kriegers errichtet. Mit dieser wollten die Bürger der geistlichen Obrigkeit verdeutlichen, dass sie ihre reichsstädtischen Freiheiten notfalls auch mit Waffengewalt verteidigen würden.

Von dem Fischmarkt aus erreichst Du noch einige andere Erfurt Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß.


4. Rathaus Erfurt

Das Rathaus Erfurt gehört ebenfalls zu den historischen Gebäuden am Fischmarkt. Die Ursprünge dieser Erfurt Sehenswürdigkeit reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als das Gebäude noch als Kauf- und Versammlungshaus genutzt wurde.

Rathaus Erfurt

Ab 1275 wurde es das erste Mal als Rathaus erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude immer weiter ausgebaut, bis es 1705 die Ausmaße des heutigen Rathauses erreicht hatte. Aufgrund eines kleinen Dachschadens wurde das Gebäude ab 1830 abgerissen. 1869 begann der Bau des heutigen Rathauses im neugotischen Stil.

Rathaus Innen

Das Innere des Rathauses ist mit zahlreichen Wandgemälden verschönert, die die Erfurter und Thüringer Geschichte und Sagenwelt darstellen.

Die Treppenhäuser sind frei zugänglich. Sie zeigen Gemälde von Eduard Kaempffer aus den 1889 und 1896 mit Szenen aus dem Faust und der Tannhäusersage.


5. Alte Synagoge

Wenn Du Dir schon immer mal die älteste, bis zum Dach erhaltene Synagoge in Mitteleuropa anschauen wolltest, bist Du in Erfurt ebenfalls richtig. Die Alte Synagoge gehört zu den besonderen historischen Erfurt Sehenswürdigkeiten.

Alte Synagoge

Die ältesten Bauteile stammen aus dem 11. Jahrhundert. Durch den Pogrom 1349 wurde die Synagoge schwer beschädigt, danach verkauft und von einem Händler als Lagerhaus genutzt. In der Zeit wurde die Synagoge das erste Mal stark umgebaut. Ab dem späten 19. Jahrhundert wurde sie gastronomisch genutzt und weiter umgebaut. Es gab einen Tanzsaal, eine Küche und zwei Kegelbahnen.

Die ursprüngliche Gestalt der Synagoge war durch die vielen Umbauten kaum noch zu erkennen. Durch Bauntersuchungen 1992 wurde festgestellt, dass die Alte Synagoge noch vorhanden und weitestgehend erhalten geblieben ist und dass sie eine besondere bauliche Qualität aufweist.

Nach langen Verhandlungen konnte die Stadt Erfurt das Gebäude 1998 zurückkaufen.

Im gleichen Jahr wurde in der Nähe der Synagoge der Erfurter Schatz entdeckt, welcher in Umfang und Zusammensetzung weltweit einzigartig ist. Vermutet wird, dass er während des Pogroms versteckt wurde.

Erfurter Schatz

Er beinhaltet unter anderem 3.141 Silbermünzen sowie 14 silbernen Barren verschiedener Größen und Gewichte und mehr als 700 Einzelstücke gotischer Goldschmiedekunst.

Das bedeutendste Objekt im Schatz ist ein jüdischer Hochzeitsring aus dem zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts.

Ab 1999 begann die Sanierung der Synagoge, während derer zahlreiche Anbauten entfernt wurden, damit das ursprüngliche Gebäude wieder sichtbar wird.

2007 wurde in der Nähe der Sehenswürdigkeit Erfurts ein Mikwe, ein jüdisches Ritualbad, gefunden, welche circa 750 Jahre alt ist.

Im Jahr 2009 wurde ein Museum in der Synagoge eröffnet, welches die Kultur und Geschichte der jüdischen Gemeinde Erfurts im Mittelalter behandelt.


Adresse: Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Öffnungszeiten: Montag geschlossen, Di-So 10:00-18:00 Uhr
Eintrittspreise: regulär 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
Hier gehts zur Website der Synagoge


6. Krämerbrücke

Von der Alten Synagoge ist es nur ein Katzensprung zur nächsten Erfurt Sehenswürdigkeit: Die Krämerbrücke, die längste durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke Europas.

Krämerbrücke

Zuerst aus Holz errichtet, wurde sie nach wiederholten Bränden 1325 aus Stein gebaut. Im Zuge dieses Neubaus wurden auch steinerne Kirchen mit Tordurchfahrten an den beiden Brückenköpfen erbaut.

Nach dem Stadtbrand von 1472 wurde die Brücke in ihrer heutigen Form errichtet. Sie ist 120 Meter lang, überspannt die Gera und verbindet den Benediktsplatz mit dem Wenigemarkt.

Zu Beginn wurde die Brücke mit 62 schmalen Häusern bebaut, welche im Laufe der Zeit zu insgesamt 32 Häusern zusammengefasst wurden.

Die Erfurt Sehenswürdigkeit ist 26 Meter breit, zwischen den Hausfluchten sind 5,5 Meter Platz.

Die meisten Häuser der Krämerbrücke sind heutzutage Läden für Kunsthandwerk und Antiquitäten.

Die Ägidienkirche ist die letzte erhaltene Brückenkopf-Kirche Erfurts und ist am östlichen Ende der Brücke. Der 33 Meter hohe Kirchturm bietet eine tolle Aussicht über die Krämerbrücke, den Domberg und die Zitadelle Petersburg. Die Kirche und der Turm sind täglich von 11-17 Uhr geöffnet.

Aussicht Ägidienkirche


Die KiKa-Figuren
Sie sind vielleicht keine Erfurt Sehenswürdigkeit im eigentlichen Sinne, aber sehenswert sind sie auf jeden Fall: die KiKa-Figuren.

Kika-Figuren

Wenn Du alle Figuren gefunden hast (wir verraten Dir natürlich nicht, wo sie stehen), hast Du automatischen einen Stadtrundgang gemacht. Auch für Kinder wird die Altstadt Erfurts dadurch spannend.

Die Idee zur Aufstellung der Figuren geht zurück auf das zehnjährige Jubiläum des Kinderkanals im Jahr 2007.

Als erste Figur wurde damals Bernd das Brot aufgestellt. Mittlerweile sind 10 Figuren installiert, u.a. das Sandmännchen, Maus und Elefant, die Tigerente oder Tabaluga.
Als letztes ist 2017 Pittiplatsch aufgestellt worden. Weitere Figuren sind in Planung.

7. Augustinerkloster – Lutherstätte

Das Evangelische Augustinerkloster zählt ebenfalls zu den Erfurt Sehenswürdigkeiten.

Augustinerkloster

Martin Luther lebte von 1505 bis 1511 als Mönch in dem Kloster, 1507 wurde er in dem Augustinerkloster zum Priester geweiht und las seine erste Messe in der Kirche des Klosters. 1521 predigte Luther auf seiner Fahrt zum Reichstag in Worms in der überfüllten Augustinerkirche seine Reformen.

In der Augustinerkirche findet sich außerdem das Vorbild für die Lutherrose: das Löwen- und Papageinfenster im Chorfenster.

1559 wurde das Kloster säkularisiert und bis 1820 als Schule genutzt. Ab 1852 wurde das Gebäude wieder zum Sakralbau, die Kirche 1854 erneut geweiht.

Bei einem Luftangriff 1945 wurde der gesamte Klosterbau zerstört. Der Wiederaufbau dauerte über 10 Jahre.

Kirchenfenster Augustinerkloster

Anfang des 21. Jahrhunderts wurde das Kloster restauriert und modernisiert, heute ist es eine Tagungs- und Begegnungs- sowie Luthergedenkstätte mit 51 Zimmern und 8 Tagungs- und Veranstaltungsräumen.

2004 wurde das Kloster als Kulturdenkmal von besonderer nationaler kultureller Bedeutung anerkannt. 2011 wurde es von Papst Benedikt XVI. auf seinem Deutschlandbesuch besucht.


Adresse: Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt
Auf der Website des Klosters findest Du weitere Informationen


8. Zitadelle Petersberg

Diese Erfurt Sehenswürdigkeit gilt als eine der größten und besterhaltenen ihrer Art in ganz Europa, die Rede ist von der Zitadelle Petersberg, einer Stadtfestung des 17.-19. Jahrhunderts.

Zitadelle Petersberg

1665 Begann der Bau der Zitadelle und wurde 1707 beendet. Anlass zum Festungsbau waren vermehrte Aufstände der Erfurter gegen den Verlust ihrer Autonomie.

Aufgrund der sehr hohen Kosten für die Instandhaltung wurde 1770 überlegt, die Burg komplett zu schleifen. Dies wurde jedoch wegen des Bayerischen Erbfolgekriegs nicht umgesetzt.

Ab 1802 besetzten preußische Solden die Zitadelle Petersberg, 1806 kapitulieren sie vor den napoleonischen Truppen. Bis 1813 bleibt die Festung unter französischer Herrschaft.

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig fliehen einige seiner Truppen in die Zitadelle Petersburg. Die Festung wird daraufhin von einem fast 35 000 Mann starken Heer belagert.

Die Belagerung dauert bis Mai 1814, dann kapitulieren die Franzosen und es kommt zu einer friedlichen Übergabe der Festung an die Preußen.

Ausblick Zitadelle Petersberg

Da die Festung ab 1814 zu den am südlichsten gelegenen Befestigungsanlagen Preußens gehört, beginnt 1815 die nächste große Bauphase, in der beschädigte Gebäude und Wehranlagen repariert und ausgebaut werden.

Bis in die Nachkriegszeit bleibt die heutige Erfurt Sehenswürdigkeit ein zentraler militärischer Ort der Region. Erst ab 1963 ist die Anlage der Öffentlichkeit zugänglich.

Der Aufstieg zur Zitadelle Petersberg ist zwar etwas steiler, aber dafür wirst Du dann mit einem wundervollen Panoramablick über Erfurt belohnt.


Adresse: Petersberg 3, 99084 Erfurt
Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Di-So 10-18 Uhr
Zur Website der Zitadelle


9. egapark

Groß, größer, egapark. Diese Erfurt Sehenswürdigkeit ist ein Park der Superlative. Die Erfurter Garten- und Freizeitparkausstellung erstreckt sich etwas außerhalb Erfurts über eine Fläche von 360.000 m².

Die ehemalige Stadtfestungsanlage der Zitadelle Cyriaksburg, wurde ab 1885 zur öffentlichen Grünanlage umgestaltet. Im Jahr 1950 fand die erste Gartenschau statt, seit 1992 steht der Park unter Denkmalschutz und 2021 wird er der Veranstaltungsort der Bundesgartenschau sein.

Blumenbeet

Das Markenzeichen des egaparks ist ein großes Blumenbeet, welches sich über den gesamten Mittelteil des Parks auf einer Fläche von 6000m² erstreckt. Es ist 370 Meter lang, wird mit rund 150.000 Pflanzen bepflanzt und ist das größte ornamental bepflanzte Blumenbeet Europas.

Die Tropischen Schauhäuser sind fünf miteinander verbundene Warmhäuser, bestehend aus dem Tropen-, Kakteen-, Orchideen-, Schmetterlings- und Viktoriahaus.

Das Tropenhaus wurde 1983 eröffnet und war das erste permanent geöffnete Schaugewächshaus des Parks. Auf einer Fläche von 600m² wird Dir eine mittelamerikanische Erlebnislandschaft mit Pyramiden, tropischen Großpflanzen, Teichen und Wasserläufen – inklusive Leguan und Schildkröten – geboten. In Deutschland ist die Anlage einmalig.

Als nächstes wurde 1985 das Kakteenhaus eröffnet. Es beinhaltet etwas 3200 Kakteen und Sukkulenten von rund 800 Arten.

Kakteenhaus

Das Orchideenhaus, 1986 eröffnet, beheimatet nicht nur rund 300 Orchideen-Gattungen, sondern auch ein Zwergseidenäffchen-Paar.

Im dem 360m ² großen Schmetterlingshaus wirst Du von 400 tropischen Tagfaltern aus mehr als 30 verschiedenen Arten umschwirrt.

Das 1998 eröffnete Victoriahaus besteht aus einer Dschungel-Landschaft und einem 14.000 Liter fassendem Aquarium.

Der historische Parkbereich um die Cyriaksburg ist geprägt von verbliebenen Bauobjekten der ehemaligen Stadtfestung. In diesem Bereich befinden sich die Wasserachse und der Rosengarten.

Wasserachse

Die rund 150 Meter lange Wasserachse ist an der Schnittstelle zwischen historischem Park und neuem Ausstellungsgelände angelegt. Die durchgängig ineinander greifende Wasserlandschaft hat nicht nur Sumpf- und Uferzonen, sondern auch vier Fontänebecken.

Der Rosengarten wurde auf einer abgestuften Südhanglage angelegt und hat eine Fläche von 28.000m². Er ist eine Mischung aus klassischen und modernen Rosengärten und gibt in acht Themengärten Einblicke in die unterschiedlichen Arten der „Königin der Blumen“. Circa 500 Rosenarten kannst Du beim Flanieren durch die Themengärten bestaunen. Diese werden abgerundet durch mediterrane Terrassen, Volieren und Wasserspiele in den vielfältigsten Formen.

Rosengarten

Ebenfalls in dem historischen Bereich liegt der Aussichtsturm, ein ehemaliger Geschützturm der Zitadelle Cyriaksburg. Nachdem Du die Wendeltreppe überwunden hast, hast Du in 35 Meter Höhe einen fantastischen Blick über Erfurt und den egapark.

Das sind nur ein paar Highlights, diese Erfurt Sehenswürdigkeit hat noch viel mehr zu bieten, den Japanischen Garten und den Dahliengarten, die Sternwarte und das Gartenbaumuseum, um nur einige zu nennen. Doch diese sollst Du bei Deinem Parkbesuch selbst entdecken und erkunden.

Wenn Du nicht so gut zu Fuß bist, kannst Du den Park auch mit dem egapark-Express erkunden. Dieser fährt von April bis September täglich von 10 bis 16 Uhr über das Parkgelände, spannende Informationen über den Park inklusive.

Kinder

Für die Kleinen hat die Erfurt Sehenswürdigkeit was ganz großes zu bieten: den größten Kinderspielplatz Thüringens mit einer Fläche von 31.500 m². Auf dem Spielplatz gibt es Kletterpyramiden, eine Seilbahn, Bootscooter, einen Matschplatz, eine Riesenwasserrutsche und sogar eine Indiana-Jones-Landschaft.

Direkt neben dem Spielplatz ist der Kinderbauernhof, ein liebevoll gestalteter Dreiseitenhof, der den Kindern das Landleben näher bringt.


Adresse: egapark Erfurt, Gothaer Straße 38, 99094 Erfurt
Öffnungszeiten: 11. März – 31. Oktober täglich 09-18 Uhr, 01. November – 10. März täglich 10-16 Uhr
Eintrittspreise: regulär 8 Euro, ermäßigt 6,50 Euro
Auf der Website findest Du noch mehr Informationen zu dem Park.


Thüringer Zoopark Erfurt
Noch mehr Tiere kannst Du im Thüringer Zoopark Erfurt bestaunen, dem größten zoologischen Garten Thüringens und mit fast 63 Hektar flächenmäßig der drittgrößte Zoo Deutschlands.

Zoo Erfurt

Eröffnet 1959, beheimatet er mittlerweile mehr als 1000 Tiere aus aller Welt in 133 Arten. Das Merkmal des Zoos sind die vielen großzügig gestaltete Anlagen, z.B. das Känguruland oder der Lemurenwald, die für Besucher auch begehbar sind.

Adresse: Am Zoopark 1, 99087 Erfurt
Öffnungszeiten: März-Oktober 9-18 Uhr, November-Februar 9-16 Uhr
Eintrittspreise: regulär 15 Euro, ermäßigt ab 7,50 Euro
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10. Erfurter Weihnachtsmarkt

Du warst schon im Sommer in Erfurt und denkst, Du hast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten gesehen? Da müssen wir Dich leider enttäuschen, denn in der Weihnachtszeit hat die Stadt noch eine Attraktion mehr: den Erfurter Weihnachtsmarkt.

Eingerahmt von den imposanten Sehenswürdigkeiten Erfurts befindet sich das Zentrum des Weihnachtsmarktes auf dem Domplatz, erstreckt sich aber weiter durch die ganze Altstadt. Er zählt zu den schönsten und größten Weihnachtsmärkten Deutschlands.

Weihnachtsmarkt

1850 fand der erste Erfurter Weihnachtsmarkt statt, mittlerweile erwarten Dich mehr als 200 Holzhäuser, mit kulinarischen Spezialitäten, Kunsthandwerk und Weihnachtsdekorationen.

In der Mitte des Domplatzes steht eine 20 Meter hohe, festlich geschmückte Tanne. Am Eingang des Weihnachtsmarktes kannst Du eine 12 Meter hohe, erzgebirgische Weihnachtspyramide bewundern, auf deren 5 Etagen Personen der Erfurter Geschichte dargestellt sind.

Weihnachtsmark Deko

Weitere Highlights sind die Weihnachtskrippe bestehend aus 14 handgeschnitzten, fast lebensgroßen Holzfiguren und der Adventskranz auf den Domstufen, mit einer Höhe von über 5 Metern und 70cm hohen Kerzen.

Riesenrad, Karussells, einen Märchenwald und einen Streichelzoo bringen die Augen der Kinder zum Strahlen.


Öffnungszeiten: Ende November – 4. Advent, Sonntag bis Mittwoch 10-20 Uhr, Donnerstag & am Eröffnungstag 10-21 Uhr, Freitag/Samstag 10-22 Uhr
Website des Weihnachtsmarktes


Erfurt Sehenswürdigkeiten Karte

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