Das vielseitige Ausstellungsprogramm lockt jährlich über 500.000 Besucher in den Martin-Gropius-Bau in Berlin. Das Ausstellungsgebäude für Kunst gehört mit Sicherheit zu den schönsten seiner Art in ganz Deutschland. Erbaut wurde das Haus vom Architekten Martin Gropius und Heino schmieden in der Formsprache der Renaissance als Kunstgewerbemuseum im Jahr 1881.

Martin Gropius Bau: Ein MUSS für Kunstliebhaber

Bereits in den 70er Jahren entwickelte sich der Martin-Gropius-Bau zu einem der berühmtesten Ausstellungshäuser in Deutschland. Im Jahr 1981 wurde eine große Schinkel-Ausstellung eröffnet. Ab dem Jahr 2001 übernahm der Bund die Trägerschaft für das Haus. Seitdem werden hier die Berliner Festspiele veranstaltet. Pro Jahr werden im Martin-Gropius-Bau etwa zehn Ausstellungen aus verschiedenen Bereichen der Kunst, der Fotografie, der Archäologie und der Kunstgeschichte gezeigt. Häufig werden die Ausstellung in Kooperation mit Berliner oder internationalen Partnern organisiert. Die Kunst- und Kulturliebhaber kommen bei einem Besuch im Martin-Gropius-Bau auf jeden Fall auf ihre Kosten. Wer einen Trip nach Berlin plant, sollte vorab den Veranstaltungskalender des Museums checken – hier findet sich zu jeder Jahreszeit eine passende Ausstellung für jeden Geschmack.

Ausstellungen im Martin Gropius Bau

Thematisiert werden neben der Kunst und Fotografie auch kulturhistorische Ereignisse: Zum 500-jährigen Jubiläum des Protestantismus, wurde zum Beispiel eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau über Martin Luther gezeigt. Zu den wichtigsten Ausstellungen, die bis jetzt im Museum zu sehen waren, gehört unter anderem der Wettbewerb zur Berliner Museumsinsel im Jahr 1884, eine Ausstellung zur 750-Jahr-Feier Berlins im Jahre 1987 oder die wieder Eröffnungsausstellung im Jahr 1999.

Der Wiederaufbau des Museums

Auch die Weltkriege hinterließen ihre Spuren an dem Bau. Nach dem Ersten Weltkrieg zogen in den Martin-Gropius-Bau Berlin ein Museum für Vor- und Frühgeschichte und die Ostasiatische Kunstsammlung. In dieser Zeit nahm das Berliner Stadtschloss die kunstgewerbliche Sammlung auf. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, 1945, wurde das Gebäude schwer beschädigt. Erst 1966 wurde der Martin-Gropius-Bau unter Denkmalschutz gestellt. Einige Jahre später, 1978, begann man mit dem Wiederaufbau. Das Museum wurde nach Martin Gropius benannt, einem Großonkel von Walter Gropius, der sich stark für den Wiederaufbau des Museums einsetzte. Im Museum befindet sich auch eine Buchhandlung, ein Restaurant mit einem Café und ein Kinosaal, die einen Besuch im Martin-Gropius-Bau perfekt abrunden.

Adresse:
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Öffnungszeiten:
Dienstag geschlossen, Mittwoch bis Montag von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Telefonische Auskunft:
030 254860

Martin Gropius Bau auf der Karte

 

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Josefine Baumann

Seit August 2016 schreibe ich für das Reisemagazin von voucherwonderland. In meinen Beiträgen nehme ich euch gerne mit an die schönsten Orte Europas – von manchen hast du vorher vielleicht noch gar nichts gehört ;)

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