Das Museum für Kommunikation in Berlin gehört neben mehreren weiteren Standorten in Deutschland zu der Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Das Museum ist untergebracht in dem früheren Reichspostmuseum, an der Leipziger Straße in Berlin. Das schöne Gebäude steht seit 1977 unter Denkmalschutz. Thematisiert wird in dem Museum die Geschichte des Postwesens. Die Berliner Sammlung besteht dabei aus drei verschiedenen Abteilungen. Im Bereich Transport Geschichte und Verkehr werden Fahrzeuge wie Kutschen oder Bahnpostwagen, Kraftfahrzeuge, kartographische Objekte und Gegenstände aus dem Zahlungsverkehr gezeigt.

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Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte der Post im Museum für Kommunikation

Auch die Geschichte der Post und ihre Nachfolgeunternehmen werden thematisiert. Archive und Fotosammlungen können besucht werden. Auch Posthausschilder, Briefkästen, Uniform, Briefmarkenautomaten, Sortiereinrichtungen und viele weitere Gegenstände aus dem Bereich Werbemaßnahmen und Sozialeinrichtungen werden hier gezeigt. Mit Briefen, Postkarten, Gräten der Schreibkultur, Druckstöcken, Stempel und Briefmarken Entwürfen wird auch die Geschichte und die Entwicklung des Schriftverkehrs erläutert.

Die Sammlung des Museums ist sehr groß und kann nicht dauerhaft vollständig ausgestellt werden. In dem Museum befinden sich einige berühmte Exponate, wie z.b. die legendäre Blaue Mauritius, eine bekannte Briefmarke. Auch seltene Objekte der Kommunikationsgeschichte werden hier ausgestellt. Mit seiner Dauerausstellung macht das Museum für Kommunikation Berlin die Herkunft, die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft erleb- und begreifbar.

Museum für Kommunikation: Ausstellungen

Neben der vielversprechenden Ausstellung erwartet Besucher des Museums für Kommunikation in Berlin auch eine umfangreiche Museumsbibliothek, deren Bestände noch auf die Zeit des Reichspostmuseums zurückgehen. Nach mehreren Umzügen und Schließungen konnte im März 2000 die Bibliothek im Museumsgebäude eröffnet werden. Hier befinden sich knapp 95.000 Bände. Besucher dürfen die Bibliothek an bestimmten Tagen nach Anmeldung nutzen.

Früher beherbergte der schöne Bau das Reichspostmuseum, der Vorgänger zum heutigen Museum, der 1872 von Heinrich von Stephan gegründet wurde. Das Museum war damals eines der ersten Häuser weltweit, das die Geschichte der Technik thematisiert. Schwerpunkt der Ausstellung war die Entwicklung des Verkehrswesens von den Völkern des Altertums bis hin zur Neuzeit. Das Bauwerk entstand zwischen 1871 und 1874. Während des ersten und des Zweiten Weltkrieges blieb das Museum geschlossen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Bau durch Luftangriffe stark beschädigt und die Sammlung wurde auseinandergerissen oder durch den Krieg zerstört. Einige bedeutende Exponate konnten im Schloss Waltershausen in Bayern ausgelagert werden.

Die amerikanische Militäradministration weigerte sich nach Kriegsende die Objekte in die sowjetische Besatzungszone zu verlagern, weshalb die Bestände 1947 an die Deutsche Post im Westen ausgehändigt wurden. Diese Entwicklung hatte zur Folge, dass sich 1958 das Bundespostmuseum in Frankfurt am Main entwickelte. Auch das Gebäude wurde stark beschädigt: Am Kriegsende war nur noch die Umfassungsmauer vorhanden. Bei der 750-Jahr-Feier Berlins wurde schließlich beschlossen, dass der Bau vollständig wieder aufgebaut werden sollte, um hier das Postmuseum der DDR zu öffnen. Die letzten Bauarbeiten wurden 1990, nach dem Fall der Berliner Mauer, abgeschlossen. Zwei Jahre später wurde das Gebäude restauriert und das Nutzungskonzept überarbeitet.

Adresse:
Leipziger Str. 16, 10117 Berlin

Telefonische Auskunft:
030 202940

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen, Dienstag von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Das Museum für Kommunikation in der Karte

 

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Josefine Baumann

Seit August 2016 schreibe ich für das Reisemagazin von voucherwonderland. In meinen Beiträgen nehme ich euch gerne mit an die schönsten Orte Europas – von manchen hast du vorher vielleicht noch gar nichts gehört ;)

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