Wir Deutschen sind im Allgemeinen sehr sicherheitsliebend und gerne auf alle Eventualitäten vorbereitet – besonders außerhalb der Heimat. Zugegeben, manchmal wirkt das etwas übertrieben.

Doch wenn bei dir der nächste Auslandsaufenthalt ansteht, solltest du dich schon auf so manches vorbereiten.

Schließlich gibt es einige Situationen, bei denen eine gute Vorbereitung Gold wert ist.

 

Gesundheitliche Probleme

Eine Garantie, dass du im Ausland gesund bleibst, gibt es leider nicht. Immer und überall besteht die Gefahr, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt – vor allem beim Aufenthalt in unbekannten Gebieten.

Du kannst dich beim Wandern verletzen, du kannst dir eine Infektionskrankheit einfangen, du kannst eine Magenverstimmung vom Essen bekommen oder eine chronische Krankheit kann sich durch den Stress verschlimmern.

Die Möglichkeiten sind vielfältig und du kannst zwar das Beste hoffen, solltest aber dennoch auf das Schlimmste eingestellt sein. Wenn du dafür nämlich die richtigen Vorbereitungen triffst, kannst du so manche gesundheitliche Probleme präventiv verhindern.

Impfbuch

Und selbst, wenn nicht, so weißt du im Notfall wenigstens, was zu tun ist. Wo findest du Hilfe? Wer übernimmt die Kosten? Wie lautet die Notrufnummer? Solche und ähnliche Fragen kommen bei gesundheitlichen Problemen im Ausland nämlich häufig auf. Schlimmstenfalls bleibst du sogar auf hohen Kosten sitzen, wenn du nicht über die richtige Versicherung verfügst. Auch deshalb ist Vorbereitung so wichtig. Das solltest du daher vor deiner Reise ins Ausland regeln, um bei gesundheitlichen Problemen bestmöglich vorbereitet zu sein:

  • Reiseimpfungen: Erst einmal ist es wichtig, frühzeitig zum Hausarzt zu gehen, um dich über notwendige Reiseimpfungen zu informieren. Einige von ihnen werden bereits acht bis zwölf Wochen vor der Abreise fällig, weshalb ein solcher Termin vor allem bei Fernreisen rechtzeitig geplant werden sollte. Ebenso kann in diesem Rahmen eine reisemedizinische Beratung stattfinden, welche deine individuellen Besonderheiten und jene des Reiseziels berücksichtigt. Der Hausarzt kann dir also beispielsweise Empfehlungen für Verhaltensregeln vor Ort oder die Mitnahme gewisser Medikamente geben.
  • Auslandskrankenversicherung: Die richtige Versicherung ist essentiell, um hohe Kosten zu verhindern, falls es im Ausland zu gesundheitlichen Problemen kommt. Vor allem bei längeren Auslandsaufenthalten oder Reisen außerhalb der EU greift deine normale Krankenversicherung in solchen Fällen nämlich nicht. Schon für wenig Geld kannst du aber eine zusätzliche Krankenversicherung für das Ausland abschließen. Dadurch werden gewisse Kosten wie die Behandlungskosten bei Auslandaufenthalten übernommen – wenn auch oft erst im Nachhinein, sprich du musst das Geld unter Umständen aus eigener Tasche vorstrecken. Je nach Art der Aktivitäten vor Ort können zudem weitere Versicherungen sinnvoll sein, vielleicht eine Unfallversicherung oder eine Police, die im Fall der Fälle deine Bergungskosten übernimmt. Es ist deshalb wichtig, die Leistungen der Versicherungen im Detail zu überprüfen und an den Einzelfall anzupassen.
  • Reiseapotheke: Manchmal sind die gesundheitlichen Probleme nicht so schlimm, dass du direkt ärztliche Hilfe brauchst – aber doch so unangenehm, dass du sie nicht einfach ignorieren kannst. Eine Reiseapotheke gehört deshalb bei jedem Auslandsaufenthalt ins Gepäck, um dir bei Kopfschmerzen, Reisedurchfällen, kleinen Verletzungen oder anderen Unannehmlichkeiten selbst helfen zu können. Wichtig ist dafür nicht nur, dass du die richtigen Medikamente sowie Verbandsmaterialien dabei hast, sondern dass du auch weißt, wann und wie du diese richtig anwendest. Lass dich deshalb vorab von einer Apothekerin beziehungsweise einem Apotheker beraten und schreib dir die wichtigsten Informationen auf. Auch individuelle Besonderheiten müssen beim Packen der Reiseapotheke beachtet werden, wenn du beispielsweise regelmäßige Medikamente nimmst oder Allergien gegen einige Wirkstoffe hast.
  • Allergiepass: Damit ist ein weiteres wichtiges Stichwort gefallen. Wenn du mindestens eine Allergie hast, solltest du unbedingt deinen Allergiepass einpacken. Nur so können andere Leute in Notfällen wissen, ob sie dir beispielsweise gewisse Medikamente nicht verabreichen dürfen oder dass du vielleicht gerade einen allergischen Schock erleidest. Er gehört deshalb unbedingt in dein Gepäck, ebenso wie ein Notfallset gegen einen anaphylaktischen Schock.
  • Notrufnummern: Alle Menschen sollten immer und überall wissen, wie sie Hilfe rufen können. Wenn alles schnell gehen muss, kann nämlich jede Sekunde über Leben oder Tod entscheiden. Wichtig ist deshalb, dass du immer die Notrufnummern deines jeweiligen Aufenthaltsortes im Kopf und bestenfalls auch im Handy eingespeichert hast – denn vielleicht hast du in der Situation plötzlich ein „Blackout“. Essentiell ist zudem, stets ein funktionstüchtiges Handy dabei zu haben, dessen Akku geladen ist und mit dem du im Ausland telefonieren kannst.
  • Erste-Hilfe-Kurs: Zuletzt kann es sinnvoll sein, vor dem Auslandsaufenthalt noch einmal einen Erste-Hilfe-Kurs zu belegen, um dein Wissen aufzufrischen. Viele Menschen machen einen solchen nämlich nur im Rahmen ihres Führerscheins, haben das Wichtigste aber nach wenigen Jahren vergessen. Um dir selbst oder anderen bei Notfällen helfen zu können, ist dieses Wissen aber unverzichtbar. Auch ein spezieller Erste-Hilfe-Kurs kann je nach Art der Reise sinnvoll sein, vielleicht für ein mitreisendes Baby oder bei Notfällen in der Natur, falls du dort viel unterwegs sein wirst.

Frag dich daher, welche der genannten Vorbereitungen in deinem individuellen Fall wichtig und sinnvoll ist. Dann musst du dir um gesundheitliche Probleme im Ausland und deren finanzielle Folgen keine – oder zumindest weniger – Sorgen machen.

Deine Gesundheit ist schließlich etwas, womit du nicht leichtfertig umgehen solltest. Deshalb gilt es, nichts dem Zufall zu überlassen.

 

Geschäftliche Termine

Business Meeting

Manchmal ist dein Auslandsaufenthalt beruflich begründet oder du möchtest ihn von Vornherein auch mit geschäftlichen Terminen verbinden. Manchmal ergeben sich solche eher zufällig, obwohl du nicht damit gerechnet hast. Wann immer du ins Ausland reist, knüpfst du schließlich neue Kontakte und diese öffnen dir vielleicht ungeahnte Chancen wie ein kurzfristiges Vorstellungsgespräch.

Bei Geschäftsreisen stehen zudem allerhand wichtige Termine wie Treffen mit Geschäftspartnern oder ein Essen mit dem Chef an. Auch auf solche Situationen musst du deshalb vorbereitet sein, seien sie geplant oder nicht.

Einerseits darf deshalb Business-Kleidung nicht in deinem Gepäck fehlen. Bei einer Geschäftsreise weißt du vorab zumindest grob, welche Art von Terminen dich erwartet und welche Kleidung du dementsprechend einpacken musst. Schwieriger ist das, wenn sich bei eigentlich privaten Auslandsaufenthalten geschäftliche Termine ergeben. Sinnvoll ist dann, zumindest ein Business-Outfit für alle Fälle im Koffer zu haben:

  • Bei Männern empfiehlt sich ein Anzug, denn „lieber zu schick als zu leger“ lautet das Motto bei geschäftlichen Terminen. Auch, wenn der Anzug in vielen Branchen mittlerweile kein Muss mehr ist, gehört er bei Auslandsaufenthalten also zum wichtigsten Gepäck, um für alle Situationen gerüstet zu sein. Damit du einen professionellen Eindruck hinterlässt und er gleichzeitig deine Persönlichkeit widerspiegelt, ist die Wahl der richtigen Passform entscheidend. Er sollte zudem in dezenten Farben gehalten sein, mit einem weißen Hemd, einer farblich passenden Krawatte sowie braunen oder schwarzen Business-Schuhen kombiniert werden. So kannst du alle geschäftlichen Termine (auch) im Ausland problemlos wahrnehmen, ohne „underdressed“ zu wirken.
  • Bei Frauen ist ein klassisches Business-Kostüm oder ein moderner Hosenanzug anzuraten. Diese sollten ebenfalls perfekt passen, um professionell zu wirken, und sie dürfen nicht zu viel Haut zeigen. Tiefe Ausschnitte oder kurze Röcke sind daher vor allem im Ausland zu vermeiden – denn viele Kulturen reagieren darauf noch empfindlicher als du es aus der Heimat gewohnt bist. Farblich darfst du dafür etwas mutiger sein als die Männer. Neben schlichten Farben kannst du auch bunte Blusen oder farbige Kostüme wählen, solange sie dennoch professionell wirken und zum Anlass passen. Falls du hingegen nicht mit Sicherheit weißt, welche geschäftlichen Termine während des Auslandsaufenthalts auf dich warten, können schlichtere Looks die bessere Wahl sein; denn mit Klassikern bist du für alle Szenarien gerüstet.

Andererseits ist es wichtig, dass du dich mit den Benimmregeln des jeweiligen Landes auseinandersetzt. Ebenso wie in Deutschland auch, muss im beruflichen Umfeld ein gewisser Knigge gewahrt werden – nur, dass sich dieser von Land zu Land unterscheidet. Um einen guten Eindruck zu hinterlassen und nicht in Fettnäpfchen zu tappen, musst du diesen deshalb vor deinem Auslandsaufenthalt für das jeweilige Land recherchieren sowie verinnerlichen.

Selbiges gilt aber natürlich nicht nur für geschäftliche Termine, sondern auch in anderen Situationen, wenn du dich in fremden Ländern bewegst. Kenne also die Benimmregeln vor Ort, dann wirst du nicht negativ auffallen und ersparst dir so manche Peinlichkeit oder Ärgernisse.

 

Berufliche Veränderung

Spar schwein

Wenn dein Auslandsaufenthalt vor allem oder ausschließlich beruflicher Natur ist, musst du zugleich offen sein für eine berufliche Veränderung. Nicht immer läuft vor Ort nämlich alles wie geplant. Manchmal gehst du als Expat ins Ausland, möchtest aber früher als gedacht zurückkehren. Manchmal hast du bereits einen Job am neuen Wohnort auf Zeit ergattert, er entspricht aber nicht deinen Vorstellungen und du begibst dich erneut auf Jobsuche – diesmal persönlich.

Manchmal möchtest du erst vor Ort eine Einkommensquelle suchen, wirst aber nicht fündig. Du siehst: Es sind vielfältige Szenarien denkbar, inwiefern deine beruflichen Pläne im Ausland scheitern beziehungsweise sich verändern können.

Wichtig ist dann, erst einmal Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Deshalb solltest du stets einen gewissen finanziellen Puffer einplanen, um solche Phasen ohne Einkommen im Ausland zu überbrücken. Falls du einen bestehenden Job in der Heimat oder im Ausland hast, kannst du bei Problemen erst einmal das Vieraugengespräch mit dem Arbeitgeber suchen. Häufig lassen sich dann einvernehmliche Lösungen finden. Falls nicht, steht dir die Suche nach neuen beruflichen Möglichkeiten offen.

Am einfachsten ist das über ein internationales Netzwerk, denn Kontakte können dir im Berufsleben viele Türen öffnen. Diese bei jeder Gelegenheit zu knüpfen und zu pflegen, ist deshalb nicht nur im Ausland eine wichtige Maßnahme für deine Karriere.

Das funktioniert sowohl online über berufliche Netzwerke als auch offline im Gespräch mit Menschen aus aller Welt. Ein Auslandsaufenthalt ist diesbezüglich also eine große Chance und es gilt, offen auf andere zuzugehen.

Offen zu sein ist zudem wichtig, um berufliche Chancen zu erkennen und zu ergreifen, wenn sie sich völlig unerwartet ergeben. Auch das kann während deines Auslandsaufenthaltes passieren, sei es durch die richtigen Kontakte, durch eine plötzliche Geschäftsidee, durch eine Notlösung oder aus anderen Situationen heraus.

Es ist somit zwar richtig und wichtig, zumindest einen groben Plan zu haben, wie dein Aufenthalt im fremden Land ablaufen und finanziert werden soll; aber es gilt ebenso, offen zu sein für die Überraschungen, die das (Berufs-) Leben manchmal parat hält.

 

Sprachliche und kulturelle Barrieren

Buch

Wie bereits erwähnt, hat jedes Land seinen eigenen Knigge. Das gilt nicht nur für geschäftliche Termine, sondern auch in allen anderen Bereichen des Berufs- und Privatlebens. Vor allem, wenn sich die Kultur des Landes stark von jener in deiner Heimat unterscheidet, drohen dadurch sowohl sprachliche als eben auch kulturelle Barrieren. Schnell trittst du dadurch in ein Fettnäpfchen, was unangenehme Folgen nach sich ziehen kann. Diese reichen von peinlichen Momenten bis hin zu Konflikten mit dem Gesetz, je nach individueller Situation; und sollten daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Auch diesbezüglich kannst und solltest du daher verschiedene Maßnahmen ergreifen, um dich auf den Auslandsaufenthalt vorzubereiten:

  • Auf der einen Seite empfiehlt es sich, deine Sprachkenntnisse aufzubessern – oder solche überhaupt erst zu erwerben.
  • Bestenfalls handelt es sich dabei um die Landessprache, denn so integrierst du dich schneller und die Einheimischen reagieren oft erfreut, wenn jemand ihre Sprache beherrscht.
  • Hast du dafür nicht mehr die Zeit, solltest du zumindest deine Englischkenntnisse aufbessern, um vor Ort kommunizieren zu können.
  • Trotzdem darfst du dich vor allem in ärmeren Regionen nicht darauf verlassen, dass jeder Englisch kann. Notfalls musst du dir daher mit anderen Mitteln wie einem Wörterbuch in der Landessprache weiterhelfen.
  • Überlege also, welche sprachlichen Barrieren an deinem Zielort gegebenenfalls auf dich warten könnten und wie du diese umgehst.

Auf der anderen Seite musst du dich über die kulturellen Gepflogenheiten informieren. Diese haben viele Facetten von der richtigen Kleidung über eine angemessene Begrüßung bis hin zur richtigen Höhe des Trinkgeldes – um nur einige von vielen Beispielen zu nennen.

Auch diesbezüglich ist also Recherche das A und O, um Peinlichkeiten zu vermeiden und dich bestmöglich zu integrieren. Wichtig ist zudem ein hohes Maß an Toleranz und Verständnis für die dir fremde Kultur. Nur dann darfst du diese auch im Umkehrschluss erwarten. Eine gewisse Neugierde ist für deinen Auslandsaufenthalt daher eine hervorragende Voraussetzung.

 

Eine Fernbeziehung führen

Fernbeziehung

Wenn du für längere Zeit alleine ins Ausland gehst, kann das bedeuten, deinen Partner oder deine Partnerin zurückzulassen. Viele Menschen entscheiden sich deshalb aber nicht für die Trennung, sondern versuchen sich an einer Fernbeziehung, vielleicht sogar an einer Fern-Ehe.

Tatsächlich sind Fernbeziehungen heutzutage nicht mehr ungewöhnlich und meistens lässt sich ein Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten durchaus gut überbrücken. Falls du der Arbeit wegen ins Ausland gehst, beispielsweise als Expat, kannst du die Familie manchmal sogar mitnehmen.

Das könnte aber für deine Partnerin oder deinen Partner berufliche (oder auch private) Nachteile bedeuten und ist daher nicht immer möglich beziehungsweise erwünscht.

Aus welchen Gründen auch immer du während deines Auslandsaufenthaltes eine Fernbeziehung führen musst, solltest du diese nicht dem Zufall überlassen. Die richtige Planung und die richtigen Prioritäten können nämlich darüber entscheiden, ob diese funktioniert oder nicht. Kontakt zu halten, so oft und so viel wie möglich, lautet dafür eine wichtige Grundregel. Dank digitaler Technologien wie dem Smartphone ist das heutzutage zum Glück auch über Ländergrenzen hinweg kein Problem mehr.

Lediglich die Zeitverschiebung kann die Sache kompliziert machen. Unter Umständen musst du also deinen Alltag so planen, dass du zu einem festen Zeitpunkt mit dem Partner oder der Partnerin kommunizieren kannst. Das sollte für dich oberste Priorität haben.

Hilfreich ist zudem, einen Zeitpunkt zu haben, auf den ihr euch freuen könnt. Ein gemeinsames Ziel hilft Paaren nämlich dabei, sich nicht aus den Augen zu verlieren. Am besten ist dafür eine konkrete Planung für das nächste Treffen oder die Zeit nach deiner Rückkehr – sprich die Planung einer gemeinsamen Zukunft. Das hilft dabei, optimistisch nach vorne zu blicken und die Zeit während deines Auslandsaufenthaltes zumindest diesbezüglich schnell vergehen zu lassen.

 

Wie viel Absicherung brauchst du wirklich?

Du hast nun viele Vorbereitungen getroffen und dadurch zahlreiche Schwierigkeiten im Ausland präventiv verhindert. Das ist richtig und wichtig, aber trotzdem solltest du auch Raum für Spontanität lassen. Ein Aufenthalt im Ausland, sei er beruflich oder privat, ist schließlich stets ein Abenteuer und dieses solltest du in vollen Zügen genießen.

Das bedeutet auch, dich auf Ungeplantes einzulassen, unerwartete Chancen zu ergreifen oder Pläne zu ändern. Du solltest dich daher nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten und das kannst du auch überhaupt nicht. Stattdessen gilt es, einige Dinge bewusst ungeplant zu lassen und offen an diese Lebenserfahrung heranzugehen.

Wer weiß, wohin sie dich führen wird?!

Wirklich Wichtiges darfst du hingegen nicht dem Zufall überlassen, wenn es eben beispielsweise um Geld, um deine Gesundheit oder um deine Beziehung geht. Schlussendlich gilt es also abzuwägen, wann Planung möglich sowie sinnvoll ist…und wann nicht. So kannst du alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, ohne deinem Auslandsaufenthalt einen zu engen Rahmen zu stecken, der dich vor Ort in deinen Entscheidungen einschränkt.

Erst, wenn du dich nämlich auch auf das Unbekannte einlässt, wird er zu einer Erfahrung, an der du als Persönlichkeit wächst – und eventuelle Verbesserungen beruflicher oder privater Art mit sich bringt. Selbst oder gerade, wenn du eher sicherheitsliebend bist, kann der Auslandsaufenthalt also eine wichtige Lektion darin sein, das Leben einfach auf dich zukommen zu lassen und die Angst vor dem Unbekannten zu überwinden.

Versuche also so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig im Voraus zu planen, dann hast du eine optimale Balance gefunden und kannst sorgenfrei in dieses Abenteuer starten.

Viel Erfolg!

 

Das Schreiben und Reisen gehören schon lange Zeit zu meinen Hobbys. Beim Reisemagazin von voucherwonderland kann ich beides bestens vereinen.

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