Sie gilt als eine der schönsten Städte der Welt – San Francisco.

Die hügelige Stadt im Norden Kaliforniens mit ihren steilen Straßen ist bei Urlaubern sehr beliebt.

Kein Wunder, denn San Francisco ist sehr vielseitig, ob landschaftlich, kulturell oder historisch.

Vor allem ist sie aber bekannt wegen der hügeligen Straßen, den historischen Cable Cars, dem ganzjährigen Nebel und der Golden Gate Bridge.

Die beliebtesten San Francisco Sehenswürdigkeiten erreichst du gut zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, da sie nie wirklich weit auseinander liegen.

Wir zeigen dir die 20 Top San Francisco Sehenswürdigkeiten, die du in deinem nächsten USA-Urlaub auf keinen Fall verpassen solltest. Darunter auch ein paar Geheimtipps.

1. Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Die Golden Gate Bridge ist die Nummer eins der San Francisco Sehenswürdigkeiten und gleichzeitig auch das Wahrzeichen der Stadt.

Jeder, der an San Francisco denkt, hat sofort die markante orangefarbene Brücke, welche oft von Wolken und Nebel eingehüllt ist, im Kopf.

Sie überspannt die Meerenge zwischen der Bucht von San Francisco und dem Pazifik, welche auch die Golden Gate Street genannt wird und verbindet so San Francisco mit dem im Norden liegenden Marin County.

Die Brücke ist ein absolutes Meisterwerk der Ingenieurskunst. Das bewies sie 1989 nach einem Erbeben, welches sie unbeschadet überstand.

Mit ihren 2,7 Kilometern Länge ist sie eine der längsten Hängebrücken weltweit und wird täglich von mehr als 100.000 Autos passiert.

Wenn du selber auch die Brücke mit dem Auto passieren möchtest, denk dran, dass bei der Überquerung der Brücke von Norden nach Süden, also in die Stadt hinein eine Maut anfällt.

Diese musst du vorher oder nachher online zahlen bzw. einige Mietwagenanbieter übernehmen diesen Service, verlangen zusätzlich aber noch eine Servicegebühr.

Der beste Blick auf die Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge Aussicht

Bei einem San Francisco Urlaub darf ein Foto der Golden Gate Bridge natürlich nicht fehlen. Aber von wo hast du den besten Blickwinkel?

Es gibt verschiedene Aussichtspunkte, von denen du eine gute Sicht auf die imposante Brücke hast.

Wir stellen dir die drei bekanntesten vor:

  • Alcatraz Island: Von hier aus kannst du die Brücke in ihrer vollen Pracht sehen. Allerdings ist sie auch ziemlich weit weg. Wenn es dann noch nebelig ist, siehst du sie nur vage.
  • Baker Beach: Auch vom Baker Beach hast du eine gute Sicht und bist auch noch näher dran als auf Alcatraz Island
  • Battery Spancer: Dieser Aussichtspunkt ist der bekannteste und befindet sich auf der anderen Seite der Brücke, also im Norden. Von hier aus hast du die Brücke und auch San Francisco auf dem Bild.

Es gibt allerdings einen Haken an der Golden Gate Bridge: Sie liegt oft im Nebel. Und das das ganze Jahr über.

Es ist also ratsam vorher den Wetterbericht zu checken oder bei gutem Wetter direkt zur Brücke zu fahren, bevor du dir andere San Francisco Sehenswürdigkeiten anschaust.


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2. Cable Cars

Cable Cars

Die historischen Cable Cars sind eines der absoluten Besucherhighlights in San Francisco, die auch du einmal gefahren sein musst, wenn du schon mal in San Francisco bist.

Die Wagen, die seit 1873 durch San Francisco fahren, werden mit Kabeln gezogen, die unter der Straße herlaufen. Daher auch der Name.

Einst waren sie das Hauptverkehrsmittel in San Francisco. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden diese jedoch von elektrischen Bahnen ersetzt.

Übrigens:

  • Die Linien verkehren meist im 10 Minuten Takt von 06.00 Uhr bis Mitternacht
  • Es gibt auch Tagestickets, 3- oder 4 Tageskarten, sowie einen City Pass

Heutzutage sind es nur noch drei Linien der Cable Cars, die durch die Stadt und die steilen Hügel rauf und runter fahren.

Unter den Touristen ist es das beliebteste Verkehrsmittel, denn sie sind gute Alternativen zu den meist anstrengenden Fußwegen entlang der steilen Straßen.

Aber nicht nur die Fahrt an sich ist ein Highlight,

viele Besucher schauen sich auch das Wenden der Cable Cars an den Wendepunkten an. Hier, an den Start- bzw. den Endpunkten bilden sich häufig lange Warteschlangen, weswegen du lieber eine Station später einsteigen solltest.

Und keine Sorge, es werden immer ein paar Plätze frei gehalten für später zusteigende Passagiere. Eine Einzelfahrt kosten circa 7$. Das Ticket kaufst du direkt beim Schaffner. Bargeld ist also von Vorteil.

Möchtest du mehr Hintergründe zu den Cable Cars erfahren, solltest du das Cable Car Museum besuchen.

3. Alcatraz

Alcatraz Island

Eine der beliebtesten San Francisco Sehenswürdigkeiten ist unumstritten das Gefängnis Alcatraz, welches auf einer Sandsteininsel in der Bucht von San Francisco knapp zwei Kilometer vom Festland entfernt liegt.

Ursprünglich diente die Insel als Standort für einen Leuchtturm, bis in den 30er Jahren dann ein Gefängnis darauf gebaut wurde. Mögliche Ausbrüche sollten hier wegen der Strömung unmöglich sein. Wegen einiger Umstände, wie zu hoher Kosten, wurde das Gefängnis aber 1963 wieder geschlossen.

Tipp: Alcatraz Island ist ein guter Aussichtspunkt, um die Golden Gate Bridge in ihrer vollen Pracht sehen zu können.

Blick Golden Gate Bridge von Alcatraz

Der wohl bekannteste Insasse war Al Capone.

Heutzutage ist die Insel mit dem ehemaligen Gefängnis ein beliebtes Ausflugsziel und Museum.

Hier kannst du nachempfinden, wie die Insassen hier einst gelebt haben, denn Teile des ehemaligen Gefängnisses sind zugänglich.

Um auf die Insel zu kommen, musst du eine Tour buchen. Mit der Fähre fährst du dann circa 15 Minuten auf die Insel, auf der du dann im Rahmen der Tour begrüßt wirst.

Danach kannst du dich so lange du möchtest frei auf der Insel bewegen.

Zu empfehlen ist auf jeden Fall der kostenlose Audioguide, welcher dich knapp eine Stunde über die Insel und durch das Museum führt.

Da die Insel Alcatraz eine der beliebtesten San Francisco Sehenswürdigkeiten ist, ist es ratsam schon im Voraus Tickets für das Gefängnis und die Fähre zu buchen, denn diese sind meist schon zwei bis drei Monate im Voraus ausverkauft.

Eintritt

Tagesticket

Erwachsene:  39,90$

Kinder (12 – 17 Jahre): 39,90$

Kinder (5 – 11 Jahre): 24,40$

Nachttour

Erwachsene: 47,30$

Kinder (12 – 17 Jahre): 46,25$

Kinder (5- 11 Jahre): 28,00$

4. Coit Tower

Coit Tower

Im Gegensatz zu vielen anderen Türmen auf der Welt wurde der Coit Tower mit seiner Fassade im Art-Deko Stil einzig zur Verschönerung des Stadtbildes in San Francisco erbaut und hatte nie einen anderen Zweck.

Mit seinen gerade einmal 64 Metern Höhe liegt der Turm auf dem Telegraph Hill und bietet dir von der Aussichtsplattform einen grandiosen Blick über die Innenstadt und die Lombard Street.

Wenn es das Wetter erlaubt, kannst du von hier sogar die Golden Gate Bridge, Fisherman´s Wharf und die Insel Alcatraz sehen.

Coit Tower Aussicht
Den Telegraph Hill erreichst du entweder zu Fuß oder aber mit dem Bus der Linie 39.

Die Anfahrt mit dem Auto ist nicht sehr ratsam, denn es gibt einige wenige Parkplätze in der Nähe.

Auch wenn der Aufstieg etwas anstrengend sein kann, brauchst du vom Pier 39 nur circa 25 Minuten zu Fuß.

Am Turm angekommen bringt dich ein Aufzug für 9$ hoch zur Aussichtsplattform.

Die Fahrt nach oben lohnt sich aber nur bei schönem Wetter, denn bei diesigem Wetter kannst du nicht wirklich viel sehen.

Geöffnet ist der Turm das ganze Jahr über. In den Monaten April bis Oktober immer zwischen 10.00 und 18.00 Uhr, in den Monaten November bis März nur bis 17.00 Uhr.

Wenn du den Ausblick bei Sonnenuntergang genießen möchtest, lohnen sich die Twin Peaks eher, denn die Aussicht vom Parkplatz ist rund um die Uhr geöffnet.

5. Fisherman´s Wharf

Fisherman´s Wharf

Fisherman´s Wharf gehört zu den beliebtesten Stadtvierteln in San Francisco und gehört gleichzeitig zu den touristischsten Attraktionen der Stadt.

Das Stadtviertel liegt im Nordosten und war einst der Umschlagplatz der Fischerei, daher auch der Name Fisherman´s Wharf. Außerdem findest du hier auch heute noch zahlreiche Fischrestaurants, in denen du lecker essen gehen kannst.

Highlight in Fisherman´s Wharf ist natürlich der Pier 39, aber du findest auch noch weitere San Francisco Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:

  • Ghiradelli Square, ein Einkaufszentrum welches einst eine Schokoladenfabrik war
  • Aquarium of the Bay, eine gute Alternative bei schlechtem Wetter
  • Maritime Museum

In Fisherman´s Wharf findest du zahlreiche Hotels, was natürlich an der schönen Lage in der Bucht liegt. Diese sind deswegen aber auch meist recht teuer. Wer das Geld in die Hand nehmen möchte, für den lohnt es sich.

Übrigens: Ganz in der Nähe, an Pier 33, legen die Fähren nach Alcatraz Island ab. Du kannst Fisherman´s Wharf und einen Besuch im ehemaligen Gefängnis bestens kombinieren.

Pier 39

Pier 39

Der Pier 39 in Fisherman´s Wharf ist bei Touristen besonders beliebt. Auf dem Steg, welcher in die Bucht von San Francisco führt, reihen sich Läden und Restaurants aneinander und laden zum Verweilen und Shoppen ein.

Trotz, dass du am Pier 39 hauptsächlich überteuerte Souvenirläden und Restaurants findest, stimmt die Atmosphäre, welche den Platz zu einer der beliebtesten San Francisco Sehenswürdigkeiten macht.

Aber das eigentliche Highlight am Pier 39 sind allerdings die Seelöwen, welche hier entspannen.

Du musst auf jeden Fall damit rechnen, dass es hier recht voll ist. Möchtest du die Touristenmassen umgehen solltest du früh am Morgen an den Pier 39 kommen.

6. Lombard Street

Lombard Street

Eine Straße, die zu den beliebtesten San Francisco Sehenswürdigkeiten gehört? Ganz richtig gehört. Die Stadt hat viele interessante und einzigartige Straßen, was zumeist an dem starken Gefälle liegt.

Es gibt jedoch eine Straße, die ein wahrer Besuchermagnet ist – die Lombard Street. Diese zieht sich durch ganz San Francisco und ist eine wichtige Zufahrtsstraße zur Golden Gate Bridge.

Wirklich bekannt ist jedoch nur ein kleiner Abschnitt der Straße im Osten der Stadt. Denn hier zählt sie mit ihren acht Kurven auf 150 Metern Länge zu den kurvenreichsten Straßen der Welt.

Diese Kurven sind für Autofahrer eine echte Herausforderung, weswegen du hier auch nur ganz langsam und nur in eine Richtung fahren kannst, nämlich von oben nach unten.

Tipp

Die Lombard Street ist westlich der Van Ness Avenue auch für die günstigen Hotels und Motels bekannt.

Wobei „günstig“ hier relativ ist. Die günstigen Preise passen sich dem allgemein hohen Preisniveau der Stadt an.

Ursprünglich war die Lombard Street wie auch die anderen Straßen in San Francisco eine gerade Straße. Wegen der extremen Steigung von 27% wurde sie 1922 allerdings in diese kurvige Straße umgebaut.

Sie ist allerdings nicht die steilste Straße in San Francisco, denn nur wenige Meter weiter befindet sich die Filbert Street mit einer Steigung von 31,5%.

Hauptsächlich wird die Lombard Street von Touristen befahren, die ein unvergessliches Erlebnis in San Francisco erfahren möchten.

Aber nicht nur für Autofahrer ist die Lombard Street ein Highlight, sie ist auch eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Mit den Blumenbeeten und den Treppen für Fußgänger an den Seiten gibt sie auch wirklich ein schönes Bild ab.

Möchtest du ein Foto ohne Autos schießen, musst du früh am Morgen kommen. Dann steht auch die Sonne besonders schön für Bilder von unten nach oben. Kommst du erst am Mittag oder Nachmittag ist es sehr touristisch an der Lombard Street, denn dieses Spektakel möchte sich keiner entgehen lassen.

7. Chinatown

Chinatown

In den USA gibt es in jeder größeren Stadt eine sogenannte Chinatown. Warum gehört diese Chinatown also zu den beliebtesten San Francisco Sehenswürdigkeiten und ist bis über die Stadtgrenzen hinaus bekannt?

Nun, dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen gilt es als die älteste Chinatown in den USA, welche sich mittlerweile über ganze 24 Häuserblocks erstreckt.

Schon Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich die chinesischen Einwanderer hier niedergelassen, welche damals als billige Arbeitskräfte in die USA kamen. Sie haben sich über die Jahre ihr eigenes Viertel im chinesischen Stil mit eigenen Häusern, Restaurants und Geschäften aufgebaut.

Chinatown Dragons Gate
Zum anderen ist es die einzige Chinatown in den USA mit einem traditionellen Dragon Gate am Eingang des Stadtteils.

Heutzutage spielt sich hier der Großteil des Tourismus ab. In den kleinen Geschäften und Restaurants bekommst du landestypische Spezialitäten in authentischem Ambiente.

Die geschmückten Straßen sowie auch die Street Art versprühen ein ganz besonderes chinesisches Flair.

Die beliebtesten Straßen in Chinatown sind die Stockton Street und die Grant Avenue. Möchtest du allerdings in Chinatown wirklich authentisch essen gehen, lohnt es sich in die Nebenstraßen zu gehen. Dort ist es oft auch etwas günstiger.

Eines der Highlights in Chinatown ist die Golden Gate Fortune Cookie Factory, in der die weltweit bekannten Glückskekse hergestellt werden.

Das Stadtviertel Chinatown liegt recht zentral in San Francisco, zwischen Union Square und dem Pier 39. Du kannst den Besuch in Chinatown also ideal mit deiner Sightseeingtour verbinden.

Wusstest du? Chinatown wird tatsächlich von mehr Touristen als die Golden Gate Bridge besucht.

8. Twin Peaks

Twin Peaks

Der Zwillingsgipfel Twin Peaks ist der ideale Ort, wenn du dir wortwörtlich einen Überblick über San Francisco machen möchtest.

Von hier aus hast du einen grandiosen Blick über die Stadt, bis hin zur Bucht und zur Golden Gate Bridge, denn der Zwillingsgipfel liegt 280 Meter über dem Meeresspiegel.

Damit ist er übrigens die zweithöchste Erhebung in San Francisco.

Twin Peaks Aussicht
Den Aussichtspunkt findest du auf dem Eureka Peak, welcher der nördliche der zwei Hügel ist.

Er heißt Christmas Tree Point und eigentlich handelt es sich hierbei um einen ganz gewöhnlichen Parkplatz.

Um zu ihm zu gelangen, musst du den Twin Peaks Boulevard nehmen.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet sich eher schwierig, weswegen ein Mietauto von Vorteil ist oder du buchst dir ein Uber.

Twin Peaks ist den ganzen Tag geöffnet, wenn die Sicht allerdings generell schon eher schlecht ist, lohnt sich der Weg auf die Hügel erst gar nicht, denn du wirst kaum etwas von der Stadt sehen können.

Tipp: Besonders schön ist der Ausblick am Abend, wenn die Sonne untergeht. Dann solltest du allerdings frühzeitig da sein, damit du auch noch einen Parkplatz bekommst.

9. Golden Gate Park

Golden Gate Park

Eine wahre Oase inmitten der Großstadt ist der Golden Gate Park in San Francisco. Er ist quasi das Pendant zum Central Park in New York und gilt als einer der beliebtesten Parks in den USA.

Mit seinen circa 1.000 Hektar ist er außerdem einer der größten Innerstädtischen Parks in Amerika und bietet ein großes Angebot an Attraktionen.

Die Seen, Waldwege, Gärten und Parkanlagen laden zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Gleichzeitig hat der Golden Gate Park auch kulturelle Highlights zu bieten, wie zu Beispiel den Japanese Tea Garden, das Naturwissenschaftsmuseum California Academy of Science oder das de Young Museum.

Golden Gate Park Landschaft
(Tipp: Der Eintritt in das de Young Museum ist immer am ersten Dienstag im Monat frei.)

Aber nicht nur Touristen kommen gerne in den Park, auch die Einheimischen selber kommen vor allem am Wochenende gerne hier her, um den Alltagsstress hinter sich zu lassen oder Sport zu treiben.

Demnach ist die beste Besuchszeit des Parks auch das Wochenende, denn unter der Woche wirkt der Park wie ausgestorben.

Eine beliebte Beschäftigung im Golden Gate Park für Touristen ist das sogenannte People Watching, denn die Amerikaner verbringen ihre Freizeit etwas anders als wir Europäer.

Deshalb ist ein bisschen beobachten auch erlaubt, solange es nicht aufdringlich wirkt.

Den Park erreichst du am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum Beispiel mit der Bus Linie 5 von Market St / Powell Street. Natürlich kannst du auch mit dem eigenen Auto fahren, allerdings gestaltet sich die Parkplatzsuche oft als schwierig.

Presidio

Presidio

Nur knapp 1,5 Kilometer vom Golden Gate Park entfernt liegt ein weiterer Park in San Francisco, der Presidio. Das Besondere an diesem Park ist, dass er sich auf einer ehemaligen Militärbasis befindet.

Die ersten Einrichtungen auf dem Gelände wurden im Jahre 1776 gebaut, geschlossen wurde das Presidio im Jahre 1995 und fungiert seit dem als Park.

Einige historische Überreste aus den damaligen Militärzeiten kannst du auch heute noch bei einem Spaziergang durch den Park sehen. Außerdem hast du von hier aus einen tollen Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, die Golden Gate Bridge.

Der Park lädt aber nicht nur zum Spazieren gehen, Rad fahren oder Sport machen ein, du findest auch verschiedene San Francisco Sehenswürdigkeiten wie den Palace of Fine Arts oder das Walt Disney Family Museum.

Parkplätze findest du hier im Gegensatz zum restlichen San Francisco ausreichend.

10. Union Square

Union Square

Eine weitere San Francisco Sehenswürdigkeit, die es noch nicht so lange gibt, ist der Union Square. Jetzt magst du dir vielleicht denken, den Union Square gibt es doch schon ziemlich lange in San Francisco. Das stimmt, aber nicht so, wie er sich heutzutage präsentiert.

Erst seit den 2000er Jahren ist er ein beliebter Platzt für Touristen und Einheimische, davor war er eher heruntergekommen und ein beliebter Treffpunkt bei Drogenabhängigen und obdachlosen.

Union Square klein
Heute findest du hier zahlreiche Restaurants und Shopping-Center, sowie Luxushotels, die den Platz zum belebten Zentrum der Stadt machen.

In der Mitte thront das Dewey Monument und rundherum finden oft Veranstaltungen und Ausstellungen statt.

Die Hotels hier sind zwar wie in der ganzen Stadt eher höherpreisig, aber nicht so teuer wie zum Beispiel im Stadtviertel Fisherman´s Wharf.

Er befindet sich inmitten des Zentrums von San Francisco und liegt nur drei Blöcke von der bekannten Market Street entfernt, weswegen auch oft das ganze Viertel als Union Square bezeichnet wird.

Den schönsten Blick auf den Union Square hast du übrigens von der Cheese Cake Factory, während du entspannt etwas isst.

Direkt neben dem Union Square befindet sich einer der bekanntesten Wendepunkte der Cable Cars, direkt vor dem Westfield Shopping-Center. Falls du dir das Spektakel einmal ansehen willst, lohnt es sich hier vorbeizuschauen.

Tipp: Bezahlbare Parkplätze findest du am Union Square und Umgebung eher nicht, deswegen ist auch hier zu raten die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

11. Hippieviertel Haight Ashbury

Haight Ashbury

Stadtviertel stehen wahrscheinlich eher weniger auf der Liste deiner San Francisco Sehenswürdigkeiten. Dabei ist Haight Ashbury neben Chinatown eines der Viertel, was sich schon mal lohnen kann, auch wenn es nicht in den Reiseführern zu finden ist.

Haight Ashbury war das Zentrum der Hippies in den 60er Jahren. Damals lebten sogar Musikgrößen wie Janis Joplin und Jimi Hendrix in diesem Viertel.

Haight Ashbury klein
Zwar ist es heutzutage nicht mehr das, was es in den 60er Jahren mal war und viele Alt-Hippies würden wahrscheinlich direkt wieder umdrehen, denn es ist sehr kommerziell geworden.

Und dennoch lohnt sich ein Streifzug durch das bunte Viertel. In den Schaufenstern findest du farbenfrohe Festival-Outfits, es gibt Comic- und Schallplattenläden, Vintageläden und Second-Hand Shops.

All das verleiht dem Viertel immer noch den Hippie Flair.

Aber auch wegen der viktorianischen Häuser ist das Viertel absolut sehenswert und sollte auf der Liste deiner San Francisco Sehenswürdigkeiten stehen.

12. Painted Ladies

Painted Ladies

Wer kennt sie nicht, die sogenannten Painted Ladies in San Francisco. Sagt dir nichts?

Zugegeben, der Name ist nicht wirklich bekannt. Wenn du aber das Bild der farbenprächtigen viktorianischen Häuser siehst, weißt du sofort, worum es sich handelt.

Schließlich handelt es sich hierbei um eine der am meistbesuchten San Francisco Sehenswürdigkeiten. Und auch alle Fans der Kultserie Full Hosue werden die Häuser aus dem Vorspann wiedererkennen.

Painted Ladies Alamo Park
Über Jahrzehnte war die Stadt von den viktorianischen Häusern geprägt, nach dem Erdbeben und Brand 1906 sind viele zerstört worden.

Am Alamo Square findest du noch einige dieser Häuser aus dem 19. Jahrhundert.

Direkt dahinter liegt außerdem die Skyline von San Francisco, weshalb sie ein beliebtes Fotomotiv sind.

Den besten Blick hast du vom gegenüberliegenden Alamo Square Park. Beachte jedoch, dass in den Häusern wirklich Menschen leben und achte auf deren Privatsphäre.

Tipp: Der Alamo Square ist sehr touristisch und oft überfüllt. Möchtest du dennoch viktorianische Häuser sehen, bieten sich die Four Season Houses als Alternative an. Diese findest du in der Waller Street im ehemaligen Hippie Viertel Haight Ashbury.

13. Palace of Fine Arts

Palace of Fine Arts

Eines der beeindruckendsten Gebäude und damit definitiv auch eine der sehenswerten San Francisco Sehenswürdigkeiten ist der Palace of Fine Arts, was übersetzt „Palast der schönen Künste“ heißt. Und das ist er wirklich.

Im Zuge der Panama-Pacific International Exposition wurde der Palast 1915 nach dem Vorbild griechischer und römischer Tempel erbaut.

Umgeben von einem See zieren ihn zahlreiche Säulen und Verzierungen, was ihn zu einem sehr imposanten und beeindruckenden Bauwerk in der modernen Welt von San Francisco macht.

Palace of Fine Arts Eingang
Zu dem Palast gehört auch ein großer Komplex mit Räumlichkeiten, die für verschiedenste Veranstaltungen gemietet werden können.

Von Dienstag bis Sonntag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr ist der Palast für die Öffentlichkeit zugänglich.

Gemeinsam mit dem japanischen Teehaus ist der Palast das einzige Gebäude, welches nach der Exposition nicht abgerissen wurde.

Ursprünglich sollte der Palace of Fine Arts einfach verfallen, damit die Stadt eine Ruine für Touristen vorweisen konnte.

Doch die Bürger sammelten Spenden, um den Verfall zu stoppen.

Auch nachdem das Gebäude in den 60er Jahren wirklich zu verfallen drohte, wurde es durch Spenden der Bürger und die Stadt wieder neu und mit beständigen Materialien aufgebaut.

Übrigens: Der Palace of Fine Arts wurde schon zum Filmstar in Alfred Hitchcocks „Vertigo“.

14. Castro

Castro

Castro ist wie Haight Ashbury und Chinatown eines der Stadtviertel von San Francisco, in dem du unbedingt einmal vorbeischauen solltest.

Haight Ashbury ist das Regenbogenviertel von San Francisco.

Castro Stadtviertel
Das Viertel ist bunt und lebendig und dich erwartet eine kunterbunte Mischung an Menschen.

Hier hängen die Regenbogenfahnen stolz aus den Fenstern und sogar die Zebrastreifen sind in Regenbogenfarben gehalten.

Allein wegen des Flairs lohnt sich ein Spaziergang durch das Viertel.

Einmal im Jahr findet außerdem die San Francisco Pride Parade in Castro statt, zu der mehr als 1,2 Millionen Menschen kommen.

Mit Tanz, Musik, Ausstellungen und Workshops wird die LGBT-Szene jedes Jahr gefeiert.

Solltest du gerade zu der Zeit in der Stadt sein, ist es auf jeden Fall ein Highlight.

15. Grace Cathedral

Grace Cathedral

Wie du vielleicht erkennst, war das Vorbild der Grace Cathedral die bekannte Kirche Notre Dame in Paris.

Grace Cathedral wurde 1920 in Nob Hill erbaut und unterscheidet sich in kleinen Details von den gewöhnlichen Kirchen.

Das Besondere an dieser Kathedrale ist zum Beispiel der Stahlbeton, mit dem sie gebaut wurde, welcher sie erdbebensicher macht.

Grace Cathedral Innenraum
Außergewöhnlich ist auch, dass die Personen in den bunten Glasfenstern keine biblischen Figuren sind, sondern zum Beispiel Albert Einstein oder Henry Ford, die weltlichen Vorbilder.

Und auch von Innen ist die Kirche imposant anzuschauen.

Unter der Woche kannst du sie von 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr und an Wochenenden ab 08.00 Uhr besichtigen.

Den besten Blick auf die Grace Cathedral hast du vom Huntington Park, welcher direkt angrenzend liegt. Hier findest du auch einige gute Hotels.


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Weitere San Francisco Sehenswürdigkeiten:

San Francisco City Hall

Am Civic Center Plaza findest du das Rathaus von San Francisco, die San Francisco City Hall. Die beeindruckende Architektur macht es zu einem beliebten Veranstaltungsort. Außerdem ist es wegen des Beaux-Arts-Stils ein beliebtes Fotomotiv.

Financial District

Das Geschäftszentrum von San Francisco ist das sogenannte Financial District und beeindruckt mit den vielen Wolkenkratzern. Highlight ist hier die Transamerica Pyramid. Außerdem findest du viele Restaurants, unter anderem auch das älteste Restaurant der Stadt.

Baker Beach

Der Baker Beach liegt im Nordwesten von San Francisco und gilt als kleiner Geheimtipp, denn von hier aus hast du einen schönen Blick auf die Golden Gate Bridge. Außerdem ist er einer der wenigen Strände in den USA, an dem das Nacktbaden erlaubt ist.

Exploratorium

Ein Museum, bei dem die ganze Familie mitmachen kann. Hier kannst du auf spielerische Art und Weise das menschliche Verhalten erkunden und das durch interaktive Experimente. Auch  für Museumsmuffel etwas ganz besonderes.

Das Wetter in San Francisco

San Francisco Wetter

In San Francisco herrscht generell ein eher mediterranes Klima mit ganzjährig milden Temperaturen. Allerdings wird das Wetter in der Stadt sehr durch den kalten Wind des Pazifiks beeinflusst, das heißt, auch im Sommer kann es zwischendurch mal recht frisch werden.

Ob Sommer oder Winter, extreme Temperaturen werden dich in San Francisco nicht erwarten. Mit 5 – 6 Grad ist es in den Monaten Dezember und Januar am kältesten und die wärmsten Monate sind mit 22 – 23 Grad der Juli und August.

Um die San Francisco Sehenswürdigkeiten zu erkunden, eignen sich tatsächlich alle Monate im Jahr. Als beste Reisezeit gelten jedoch die Monate Mai bis Oktober, denn dann kannst du dich auf die meisten Sonnenstunden freuen.

Beachte jedoch, dass es in den Monaten Juli und August in San Francisco voll und teurer werden kann, denn zu dieser Zeit sind in Amerika Sommerferien.

Auch solltest du dir im Klaren sein, dass es im Sommer und im Herbst in San Francisco oft nebelig ist, besonders am Morgen. Dieser verfliegt jedoch meist im Laufe des Tages mit den Sonnenstrahlen.

Die wichtigsten Fragen zu San Francisco

 

Was muss man gesehen haben in San Francisco?

Es gibt viele San Francisco Sehenswürdigkeiten, die du bei deiner Reise unbedingt gesehen haben solltest. Einige gehören allerdings zu den absoluten Highlights:

  • Golden Gate Bridge
  • Fisherman´s Wharf und Pier 39
  • Alcatraz Island
  • Twin Peaks
  • Alamo Square
  • Lombard Street

 

Wie viele Tage sollte man in San Francisco bleiben?

Planst du eine Rundreise durch California, solltest du für San Francisco unbedingt zwei bis drei Tage einplanen. So hast du genügend Zeit, um dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Steht nur San Francisco auf deinem Reiseplan, lohnt sich in jedem Fall eine Woche.

 

Wie heißt die berühmte Straße in San Francisco?

Eine der berühmtesten Straßen in San Francisco ist die Lombard Street. Besonders der Teil mit den acht Kurven und dem roten Pflaster ist eine der beliebtesten San Francisco Sehenswürdigkeiten.  Diesen Teil der Straße findest du auf dem Russian Hill zwischen Hyde Street und Leavenworth Street.

 

Wo liegt San Francisco in Kalifornien?

Die Stadt San Francisco liegt im San Francisco County, im Westen von Kalifornien und auch an der Westküste der USA.

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