Die wuchtige Kaiserburg, das monströse Reichsparteitagsgelände oder Kellergewölbe wie in einem Labyrinth, die es ohne Bier nicht gegeben hätte: Die Sehenswürdigkeiten von Nürnberg sind eine vielseitige Mixtur aus Spannung und Vergnügen. Mit Highlights wie dem Spielzeugmuseum hat Nürnberg auch Attraktionen für Kinder in der Reserve.

Besonders familienfreundlich:

Obwohl die Metropole die zweitgrößte Stadt Bayerns ist, kann man viele Sehenswürdigkeiten in Nürnberg bequem bei einem Spaziergang erkunden. Wir zeigen dir, was du bei deinem Kurzurlaub in Nürnberg alles entdecken kannst.

 

Hier findet ihr günstige Tickets für die Sehenswürdigkeiten

1. Nürnberger Burg

Dieses Wahrzeichen von Nürnberg gehört ganz klar zum Pflichtprogramm: die Nürnberger Burg, die auch Kaiserburg genannt wird. Von 1050 bis 1571 residierten alle römisch-deutschen Kaiser zumindest zeitweise in der Kaiserburg.

Nürnberger Burg

Die beeindruckende Anlage thront über der Stadt und besteht genau genommen aus zwei Burgen – der Kaiserburg und der Burggrafenburg. Heute könnt ihr euch im Museum der Kaiserburg die historische Bedeutung und baugeschichtliche Entwicklung anschauen.

Immerhin sind auf dem Gelände Bauten aus der Zeit der salischen Kaiser, hohenzollernschen Burggrafen und römisch-deutschen Kaisern zu finden. Berühmt ist vor allem der Tiefe Brunnen, der während einer Belagerung die wichtigste Wasserquelle für die Burgbewohner darstellte.

In den kaiserlichen Wohnräumen seht ihr Vertäfelungen aus dem Spätmittelalter, die einen authentischen Eindruck der vergangenen Zeit vermitteln. Neben der Besichtigung der Ausstellungsräume solltet ihr euch auch die Zeit nehmen, den Ausblick von der Aussichtsplattform über die Stadt Nürnberg zu genießen.

Sehenswürdigkeiten Nürnberg Panorama

Macht einen Spaziergang durch den schönen Burggarten, der vor allem in den Sommermonaten in herrlicher Blütenpracht zu erleben ist. 26 Vogelarten leben in den Gärten der Burg und sorgen für die passende Hintergrundmusik bei eurem Spaziergang auf der Nürnberger Sehenswürdigkeit.

Allerdings solltet ihr die Öffnungszeiten beachten. Diese weichen von denen der Burg ab. Von November bis März ist der Burggarten sogar ganz geschlossen.

Unser Nürnberg-Insidertipp:
Geht auch in den Bürgermeistergarten. Ihr findet ihn ein wenig versteckt auf dem Wehrgang zwischen Burggarten und Neutor.

Öffnungszeiten:
April bis September täglich von 9 bis 18 Uhr, Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr, während des Christkindlesmarktes samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr

Eintritt: Eine Gesamtkarte kostet 7 Euro, ermäßigt kostet der Eintritt 6 Euro

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2. Ehemaliges Reichsparteitagsgebäude

Es gibt keine andere Nürnberger Sehenswürdigkeit, die den Wahn und die Grausamkeit der Schandtaten des NS-Regimes eindrucksvoller vergegenwärtigt als das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.

Sehenswürdigkeiten Nürnberg Reichsparteitag

Von 1933 bis 1938 hielt die NSDAP in dem gigantischen Bau ihre Reichsparteitage ab. Albert Speer konzipierte das Gelände unter der Prämisse, ein gigantisches Areal in vor Faschismus triefender Formsprache zu erschaffen. Das geplante Reichsparteitagsgelände wurde allerdings nie komplett fertiggestellt.

Im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in der unfertigen Kongresshalle, wird in der Dauerausstellung über Ursachen, Zusammenhänge und Folgen der nationalistischen Gewaltherrschaft informiert.

Dokumentationszentrum Reichsparteitag Nürnberg
Ausstellung HITLER.MACHT.OPER. Propaganda und Musiktheater in Nürnberg (2018/2919) / © Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Foto: Stefan Meyer, Berlin/Nürnberg

Im Fokus steht dabei das Geschehen in Nürnberg: die Reichsparteitage, die Bauten des Reichsparteitagsgeländes, die Nürnberger Gesetze und die Nürnberger Prozesse.

Wechselnde Ausstellungen über Rassenwahn, nationalsozialistische Inszenierungspraktiken oder Antisemitismus komplettieren das Bildungsangebot des Dokumentationszentrums. Ein Museumsbesuch ist erst ab einem Alter von 14 Jahren zu empfehlen.

Unser Tipp:
Unbedingt an einer Führung über das Gelände teilnehmen, um einen fundierten Einblick in die Ideologie des Ortes zu erlangen.

Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 18 Uhr und samstags sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Eintritt:
Erwachsene zahlen 6 Euro Eintritt, Kinder zwischen 4 und 18 Jahren, Schüler, Studenten und Freiwilligendienst-Leistende zahlen 1,50 Euro

3. Frauenkirche

Die Nürnberger Frauenkirche ist eine beeindruckende Sehenswürdigkeit der Kaiserstadt. Das katholische Gotteshaus wurde von Kaiser Karl in Auftrag gegeben und zwischen 1352 und 1362 erbaut.

Am selben Standort befand sich die ehemaligen Nürnberger Synagoge, die im Jahr 1349 beim Pestpogrom zerstört wurde.

Sehenswürdigkeiten Nürnberg Frauenkirche

Die Frauenkirche befindet sich prominent am Hauptmarkt von Nürnberg, auf dem du täglich regionale Produkte wie der Nürnberger Lebkuchen angeboten werden. Das Innere der Kirche ist besonders aus kunsthistorischer Sicht spannend, da die Kirche sowohl für evangelische Gottesdienste als auch katholische Messen genutzt wurde.

Als katholische Kirche errichtet, entwickelte sich die Kirche im 16. Jahrhundert im Zuge der Reformation zu einer evangelischen Predigtkirche. 1806 geriet Nürnberg an das Königreich Bayern und wurde wieder katholisch. Die ältesten Gestaltungselemente: Der steinerne Skulpturenzyklus aus der Zeit um 1360 im Chor und Reste des ersten Hochaltarretabels um 1400.

Männleinlauf Frauenkirche Nürnberg

Unser Tipp für diese Nürnberger Attraktion: Sehr euch einmal das Männleinlaufen an. Jeden Mittag um 12 Uhr spielt sich ein kleines Spektakel an der Kunstuhr im Westturm der Kirche ab.

Dann umrunden Figuren, die sieben Kurfürsten darstellen, den auf einem Stuhl thronenden Kaiser. Dreimal wird diese Prozedur wiederholt, bevor alle wieder in der Uhr verschwinden.

Öffnungszeiten:
  • montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr
  • dienstags und freitags von 9 bis 18 Uhr
  • mittwochs von 8 bis 19 Uhr
  • samstags von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr
  • sonntags von 12.30 bis 19 Uhr

4. Handwerkerhof

Der Handwerkerhof ist eine echte Nürnberger Sehenswürdigkeit. Im ehemaligen Waffenhof untergebracht, schmiegt sich der Handwerkerhof an die historische Stadtmauer. Hier erwartet euch mittelalterliches Flair und einzigartige Handwerkskunst.

Handwerkerhof Nürnberg

Der Handwerkerhof wirkt wie eine eigenständige Ortschaft in Nürnberg, die aus der Zeit gefallen ist. Kleine Fachwerkhäuschen, in denen die Kunsthandwerker und die Wirte ihre Verkaufsflächen haben, machen einen Spaziergang durch den Handwerkerhof zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Nürnberg Sehenswürdigkeiten Handwerkerhof

Schaut einem Goldschmied bei seiner filigranen Arbeit über die Schulter, erkundet eine echte Töpferwerkstatt und staunt im Atelier von Nürnbergs einziger Glasmalerin. Das gastronomische Angebot ist dabei bodenständig fränkisch: Lebkuchen, Frankenwein und Nürnberger Bratwürste.

Wenn du allerdings vermutest, dass du durch ein historisch gewachsene Nürnberger Sehenswürdigkeit flanierst, müssen wir dich enttäuschen. Der Handwerkerhof wurde in seiner heutigen Form im Jahr 1971 als Hommage an Albrecht Dürer eingerichtet. In diesem Jahr wäre der 500. Geburtstag des Malers gewesen.

Ursprünglich sollte der Handwerkerhof Touristen anlocken und im Jahr 1972 wieder abgerissen werden. Der Handwerkerhof blieb allerdings -seine Anziehungskraft auf Urlauber auch.

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 22 Uhr

Unterkünfte in Nürnberg

5. Spielzeugmuseum Nürnberg

Bei dieser Nürnberger Sehenswürdigkeit bekommt ihr große Augen. Beim Anblick von Holzspielzeug, Puppenstuben, der riesigen Modelleisenbahn oder modernen Kinderzimmer-Platzhirschen wie Lego, Barbie und Co. werden Kindheitserinnerungen geweckt.

Egal, zu welcher Generation man gehört. Das Nürnberger Spielzeugmuseum ist ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie.

Spielzeugrondell Familie Sept

Ausstellung „Wir haben Spielzeug verkauft, wie die warmen Semmeln!“ Das Rondell einer fränkischen Schaustellerfamilie (2019) / © Irene Zeidler

Die Spielzeugherstellung hat in Nürnberg eine fast 600-jährige Tradition. Die jährliche Fachmesse „Spielwarenmesse“ ehrt dieses kulturelle Erbe und stellt neue Trends und Entwicklungen vor. Und das schon seit 1850.

Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr

Preise:
Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder zwischen 4 bis 18 Jahren zahlen, ebenso wie Schüler, Studenten und Freiwilligendienst-Leistende 1,50 Euro.

Unser Tipp:
Wenn ihr 3 Euro auf den Eintrittspreis drauflegt, bekommt ihr eine Tageskarte, die dann auch für andere städtische Museen gültig ist.

Vom Spielzeugmuseum zum Freizeitpark
Sehenswürdigkeiten Nürnberg Playmobil Fun Park Piratenschiff
© PLAYMOBIL/geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG

Wenn deine Kleinen noch nicht so ganz verstehen, warum sie all das schöne Spielzeug im Spielzeugmuseum nicht ausgiebig testen können und der Spieltrieb geweckt ist, legen wir euch einen Ausflug ins Playmobil Fun Park in Zirndorf an Herz. Hier erwartet euch eine große Welt rund um die kleinen Plastikfiguren.

Auf dem Areal befinden sich ausgefallene und detailverliebte Abenteuerspielplätze. Der Playmobil Fun Park liegt 10 km vor Nürnberg.

Zu den Highlights zählen:

  • Riesiges Piratenschiff
  • Ritterburg mit Geheimgängen
  • GoKart Parcours
  • Indoor-Kletterpark

Der Erlebnispark zählt zudem zu den beliebtesten Freizeitparks in Bayern.

6. Historische Felsengänge

Auf eine abenteuerliche Entdeckungstour unterhalb der Stadt begebt ihr euch bei diesem Nürnberger Highlight. Nämlich in die Historischen Felsengänge unter der Stadtoberfläche. Diese mussten, so sah es das Gesetz vor, von all den Bürgern angelegt werden, die selbst Bier brauten und verkauften.

Nürnberg Sehenswürdigkeiten Historische Felsengänge

Und sind wir mal ehrlich: Wir sind in Franken. Es gibt also ein weit verzweigtes Labyrinth aus Felsenkellern. Die Tiefe und die Temperaturen in den Kellergewölben wurden für den Bauprozess benötigt.

Erstmals wurden die Felsengänge in einer Urkunde von 1380 erwähnt. Die Nürnberger waren sehr streng, wenn es um ihr Bier ging. Man könnte es auch wohlwollend als passioniert bezeichnen. Bereits 1303 beschloss der Stadtrat ein Reinheitsgebot.

Es durfte nur noch Gerstenmalz zum Bierbrauen verwendet werden. Sogar den Bomben des Zweiten Weltkriegs hielt das unterirdische Gewölbe im Sandstein stand. Die Kellergewölbe dienten den Nürnbergern als Schutz vor der Zerstörungswut des Krieges.

Die Führungen durch die Historischen Felsengänge

Möchtet ihr die Historischen Felsengänge besichtigen, lauft ihr nicht nur ziellos durch Keller. Die Touren mit begrenzter Teilnhemerzahl führen euch mal in die Dunkelheit, bringen euch Kellergeist-Geschichten näher oder haben einen thematischen Schwerpunkt auf der Brauerei.

Sehenswürdigkeiten Nürnberg Brauerei Altstadthof
Bucht die Touren am besten im Vorfeld eures Kurztrips nach Nürnberg auf der Homepage des Veranstalters.

Denkt an warme Kleidung, es herrschen maximal 10 Grad.

Ausgangspunkt der Führungen ist der Brauereiladen der Hausbrauerei Altstadthof. Wer möchte, kann sich nach der Führung ein Nürnberger Rotbier genehmigen.

Öffnungszeiten und Führungen:

Die diversen Führungen finden mehrmals täglich statt. Der genauer Starttermin hängt von der gewählten Tour ab.

Eintritt:
Variiert je nach gewünschter Tour. Für die reguläre Standardführung durch die Historischen Felsengänge zahlen Erwachsene 8,50 €, Euro, ermäßigt 6 Euro, Schüler und Studenten 7,50 €.

7. Henkersteg

Der Henkersteg  von 1595 führte heute idyllisch gelegen vom Trödelmarkt zum Unschlittplatz über die Pegnitz. Einst diente er dazu, dem Henker der Stadt Nürnberger den Weg von seiner abgeschiedenen Henkerwohnung in die Stadt zu ermöglichen.

Sehenswürdigkeiten Nürnberg Henkersteg

Auch wenn zahlreiche Schaulustige öffentlichen Hinrichtungen beiwohnten, wollte niemand in der Nachbarschaft des Henkers wohnen. Die Lösung: Die Verbannung an den Stadtrand.

Unser Tipp:
Der Henkersteg ist Teil der „Historischen Meile“, einem Stadtrundgang mit 35 Stationen. Er führt euch an die wichtigsten Denkmäler in der Nürnberger Altstadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent zerstört wurde und heute wieder komplett aufgebaut ist.

Die „Historische Meile“ ist ein guter Startpunkt, um euch bei eurem Kurzurlaub in Nürnberg einen ersten Überblick zu verschaffen.

8. St. Lorenzkirche

Die gotische St. Lorenzkirche ist ein echtes Highlight Nürnbergs und lockt jährlich bis zu 750.000 Besucher an. Sie ist neben der Frauenkirche und der St. Sebaldkirche eine der drei wichtigen Kirchen von Nürnberg.

St. Lorenz Sehenswürdigkeiten Nürnberg

Das Sakramentshaus im Inneren der Kirche ist besonders beeindruckend. Dieses filigrane und rund 20 Meter hohe Sandstein Tabernakel wurde in den Jahren 1493 bis 1496 vom Bildhauer Adam Kraft geschaffen. Es stellt Szenen der Leiden Christi dar. Das obere Drittel des Kunstwerkes wurde nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ebenso wie die Kirche selbst rekonstruiert.

Ein weiteres außergewöhnliches Zeugnis spätgotischer Kunst ist der „Englische Gruß“ vom Bildschnitzer Veit Stoß, der diesen 1517/1518 anfertigte. Außerdem findet ihr in der Kirche St. Lorenz weitere Kunstgegenstände von Künstlern wie Michael Wolgemut und Peter Vischer.

Öffnungszeiten: Von Montag bis Samstag von 9 bis 17 Uhr, am Sonntag von 13 bis 16 Uhr

Führungen:
Von Montag bis Samstag jeweils um 11 und 14 Uhr, außerdem an Sonn- und Feiertagen um 14 Uhr.

9. St. Sebaldkirche

Die St. Sebaldkirche ist die älteste Stadtkirche von Nürnberg. Auch sie beeindruckt, ebenso wie die anderen großen Kirchen der Stadt, mit zahlreichen Kunstschätzen und Reliquien. Eine Bestandteile des Bauwerkes halten dem Lauf der Geschichte schon seit dem 13. Jahrhundert stand. Nach mehreren Erweiterungen erhielt die Kirche 1480 ihre endgültige Gestalt.

St. Sebaldkirche

In dem Gotteshaus erwartet euch ein reich geschmückter Altar und das ebenfalls prunkvoll verzierte Grabmal des Stadtpatrons und Namensgeber der Kirche St. Sebald. Einige der größtenteils original erhaltenen Glasfenster im Hallenchor wurden um 1500 nach Entwürfen von Albrecht Dürer  und Hans Süß von Kulmbach angefertigt.

Unser Insidertipp:
Besucht die Stadtfriedhöfe St. Johannis und St. Rochus und lasst euch vom ehrwürdigen Flair der Friedhöfe begeistern. Seit 1518 Jahren finden hier Begräbnisse statt. Bis heute ist die Grablegung aus dieser Zeit für beide Friedhöfe gültig: Eine Bedeckung der Grabstätte mit großen Sandsteinblöcken. Als Grabschmuck sind nur Metallplatten erlaubt.

Auf dem  Johannisfriedhof findet ihr Gräber von bekannten Persönlichkeiten wie Albrecht Dürer, Hans Sachs und Veit Stoß. Auf dem St. Rochus Friedhof haben Peter Vischer und Johann Pachelbel ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Öffnungszeiten:
Von Januar bis März von 9.30 bis 16 Uhr und von April bis Dezember von 9.30 bis 18 Uhr.

Führungen:
Ihr könnt an Führungen in der Kirche teilnehmen. Diese sind gegen Spende möglich. Vom Südturm der Kirche habt ihr einen großartigen Blick über Nürnberg. Wenn ihr im Advent einen Blick auf den beleuchteten Christkindlesmarkt erhaschen wollt, solltet ihr die Führung im Vorfeld buchen.

10. Albrecht-Dürer-Haus

Das Wohnhaus des Renaissance-Künstlers und Sohn der Stadt Nürnberg erwartet euch zu einem außergewöhnlichen Museumsbesuch. In den Räumen, in denen der Maler, Grafiker und Mathematiker ab 1509 fast 20 Jahre lang lebte und arbeitete, könnt ihr heute noch authentische Einblicke in das Leben des 16. Jahrhunderts bekommen.

Albrecht-Dürer-Haus

Das Haus ist eines der wenigen Bürgerhäuser, das nicht im Laufe der Jahrhunderte zerstört wurde und gilt als auch aufgrund der Architektur als ein bauhistorisches Denkmal von Nürnberg. Ihr könnt eine originalgetreu eingerichtete Küche aus dem 16. Jahrhundert, eine Malerwerkstatt und eine kleine Druckerei besichtigen.

Unser Tipp:
Versucht euch doch selbst an der Druckpresse. Ihr dürft eure selbst gedruckten Motive natürlich mit nach Hause nehmen.

Preise:
Erwachsene zahlen 6 Euro Eintritt, Kinder zwischen 4 und 18 Jahren, Schüler, Studenten und Freiwilligendienst-Leistende zahlen 1,50 Euro

Öffnungszeiten
  • dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr
  • donnerstags von 10 bis 20 Uhr
  • samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr
  • von Juli bis September und zu Zeiten des Christkindlesmarktes auch am Montag von 10 bis 17 Uhr

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