Venedig, La Serenissima (z.Dt. “die Gelassene”): Die Stadt in Norditalien ist einer dieser Orte mit unvergleichlichem Charme, der nicht zuletzt durch die Unverwechselbarkeit des gesamten Stadtbildes entsteht.

Die bekanntesten Venedig Sehenswürdigkeiten: der Markusdom, der Markusplatz, der Dogenpalast, die Rialtobrücke und der Canal Grande.

In diesem Artikel präsentieren wir Dir aber nicht nur die berühmtesten Bauwerke und Kanäle, sondern auch andere Highlights der Lagunenstadt in Norditalien. Also komm mit auf einen kleinen Spaziergang und lass Dich verzaubern.

1. Canal Grande

Fast 4 km schlängelt sich der Canal Grande (ja, ohne „e“ am Ende) durch die Stadt. Die Breite des Kanals schwankt zwischen 30 und 70 Metern, die Tiefe beträgt bis zu 5 Meter. Die Hauptwasserstraße der Lagune trennt die Stadtsechstel (Sestieri) San Marco, Cannaregio und Castello (auf der linken Seite) von den Stadtteilen Dorsoduro, San Polo & Santa Croce, die auf der rechten Kanalseite liegen.

Gesäumt wird der Canal Grande über 200 herrschaftlichen Palästen, die das gesamte Stadtbild prägen. Überqueren kann man die Wasserstraße, auf der sich im Sommer unzählige der berühmten Gondeln tummeln, über verschiedene Brücken. Die älteste von ihnen ist die Rialtobrücke, die bis zum Bau der Scalzi-Brücke und der Accademia-Brücke im 19. Jahrhundert die einzige feste Verbindung über den Canal Grande war.

Unser Tipp:

Eine Gondelfahrt auf dem Canal Grande darfst Du Dir bei einem Besuch Venedigs nicht entgehen lassen. Bei den Preisen ist leider nicht viel zu machen, offiziell kostet eine Gondelfahrt 31 € pro Person für etwa 30 bis 40 Minuten – gehandelt wird in der Regel nicht.

In den Gondeln finden maximal 6 Personen Platz, zu zweit ist es aber am romantischsten.

Canal Grande

2. Rialtobrücke

Die Rialtobrücke ist eine der bekanntesten Bauwerke der Lagunenstadt und damit ein absolutes Venedig must see. Insgesamt 48 m Länge und 22 m Breite misst die älteste Brücke der Stadt. Die Brücke verbindet die Stadtteile San Marco und San Polo. Der Name der Brücke stammt vom Gebiet Rialto in San Polo, welches vor etlichen Jahrhunderten zu einem der bedeutendsten Handelsplätze Venedigs gehörte.

Ihren Namen trug die Brücke jedoch nicht von Anfang an: Der erste Entwurf der Brücke stammt von “Nicolò Barattiere”, einem Architekten seiner Zeit, und trug den Namen “Ponte della Moneta”. Fast 70 Jahre später wurde die Brücke neu konstruiert und enger mit dem Markt verbunden – seitdem trägt sie ihren heutigen Namen.

Adresse:
Sestiere San Polo, 30125 Venezia VE, Italien

Baubeginn:
1588

Brückenform:
Bogenbrücke

Rialtobrücke

3. Markusplatz

Denkt man an Venedig, so denkt man sofort auch an den Markusplatz (Piazza San Marco). Der bedeutendste und wohl berühmteste Platz Venedigs ist 175 Meter lang und misst 82 Meter in der Breite.

Übrigens:

Die Piazza San Marco ist der einzige Platz Venedigs, der die Bezeichnung Piazza trägt; die anderen Plätze der Stadt tragen den Namen campi. ”Campi” stammt vom italienischen Wort campo, was auf Deutsch soviel wie “das Feld” bedeutet; ursprünglich waren diese Plätze nicht gepflastert.

Geprägt wird das Bild des Markusplatzes, der einst als Salon Europas bezeichnet wurde, von der Basilika di San Marco (Markuskirche), die dem Platz auch seinen Namen verleiht. Zur Hauptreisezeit im Frühling und Sommer wird der Markusplatz von unzähligen Touristen, Fotografen und Tauben bevölkert. Auch in vielen Hollywoodfilmen taucht der Markusplatz als Schauplatz auf – beispielsweise in den beiden James Bond Filmen „Moonraker“ mit Roger Moore und „Casino Royale“ mit Daniel Craig. In seiner Verlängerung durch die sogenannte Piazzetta reicht der Markusplatz bis kurz vor den Dogenpalast.

Adresse:
Piazza San Marco, 30100 Venezia VE, Italien

Berühmte Bauwerke:
Markusdom, Dogenpalast, Markusturm

Stadtteil:
San Marco

Markusplatz

4. Dogenpalast

Der Dogenpalast ist eines der Sightseeing-Highlights in Venedig. Zur Zeit der Republik Venedigs war der Palast ein Sinnbild für die Macht, Kunst und Kultur des Reiches. Ursprünglich war der im 11. Jahrhundert gegründete Palazzo Ducale, so der italienische Name des Dogenpalastes, ein Schloss. Erst durch Veränderungen im 14. und 15. Jahrhundert erhielt er seine berühmte gotische Bauform.

Der Dogenpalast diente damals dem Dogen als Wohnsitz. Der Doge (auch Doxe genannt) war der höchste Beamte in der Republik. Der Begriff geht auf den römischen “dux” zurück, der ab dem 4. Jahrhundert bei den Römern der oberste militärische Befehlshaber einer Grenzprovinz war.

Erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde der Dogenpalast im Jahre 1796. Im ersten Stockwerk des Bau befanden sich fortan kleine Institutionen wie Rechtsanwaltskanzleien und das Marineamt. Die wichtigsten Zimmer des Palastes befanden sich jedoch im zweiten Stockwerk. Dazu gehörten der Saal des Großen Rats, der Abstimmungssaal, in dem der Doge gewählt wurde, sowie die privaten Apartments des Dogen.

Im dritten Stockwerk des Palastes befand sich zu jener Zeit der sogenannte Sala del Colleggio. Hier wurden vornehmlich ausländische Botschafter empfangen; doch auch von normalen Bürgern wurde der Saal genutzt, um Beschwerden einzureichen und Probleme zu lösen.

Adresse:
Piazza San Marco, 1, 30124 Venezia VE, Italien

Öffnungszeiten:
Mo – So von 08:30 bis 19:00 Uhr (Sommer), 08:30 bis 17:30 (Winter)

Eintrittspreise:
regulär, 20 €, ermäßigt 14 €, Kinder bis 6 Jahren haben freien Eintritt

Dogenpalast

5. Seufzerbrücke

Eine Frage, die sich viele Venedig-Touristen bei ihrem ersten Besuch der Stadt stellen, ist, wieso die Seufzerbrücke (italienisch Ponte dei Sospiri) so heißt, wie sie heißt.

Die Antwort ist recht simpel:

Weil die Brücke den Dogenpalast mit der Prigioni Nuove (dem “neuen” Gefängnis Venedigs) verbindet, konnten die Gefangen vor der Inhaftierung von der Brücke aus mit einem tiefen Seufzen den letzten Blick auf die Freiheit werfen.

Erbaut wurde die 11 Meter lange, jedoch sehr schmale Brücke aus weißem Kalkstein vom Enkel jenes Architekten, der für den Bau der Rialtobrücke zuständig war.

Falls Du ein paar Fotos schießen willst:

Einen hervorragenden Blick auf die Seufzerbrücke hast Du vom “Ponte della Paglia”, einer Brücke über den Rio de Palazzo o de la Canonica. Selbstverständlich kann man den Gebäudekomplex, der durch die Seufzerbrücke verbunden wird, auch direkt besichtigen und einmal durch die kleinen Löcher der Brücke schauen. Zugang erhältst Du über den Dogenpalast.

Adresse:
Piazza San Marco, 1, 30100 Venezia VE, Italien

6. Markusdom

Die Basilika di San Marco, so der italienische Name des Markusdoms, war das zentrale Staatsheiligtum der früheren Republik Venedig. Seit 1807 ist die Basilika die Kathedrale der Patriarchen (ein kirchliches Amt) Venedigs. Besonderes Wiedererkennungsmerkmal des Markusdoms sind seine fünf Kuppeln. Aber nicht nur von außen, auch von innen ist das byzantinisch anmutende Gotteshaus voller Sehenswürdigkeiten:

Zahlreiche Mosaike, Gemälde und Altäre, allen voran das imposante Goldantependium des Hochaltars, die sogenannte Pala d’oro, schmücken den in drei Schiffe geteilten Kirchenraum.

Adresse:
Piazza San Marco, 328, 30100 Venezia VE, Italien

Baustil:
Gotische Architektur, Byzantinische Architektur, Italienische Gotik

Öffnungszeiten &  Eintrittspreise:
Basilika: Mo – Sa von 09:45 – 17:00 Uhr, So von 14:00 – 16:00 Uhr (Eintritt frei)
Sankt Markus Museum: 09:45 – 16:45 Uhr (Eintritt 5 €)
Pala d’oro: 09:45 – 16:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 14:00 – 16:00 Uhr (Eintritt 2 €)
Schatzkammer: 09:45 – 16:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 14.00 – 16.00 Uhr (Eintritt 3 €)

7. Campanile di San Marco

Höhstes Bauwerk der Stadt

Zwar ist der Campanile die San Marco ein Teil des Markusdoms, doch irgendwie auch ein Highlight für sich. Deshalb bekommt der Glockenturm der Basilica di San Marco bei uns natürlich einen eigenen Abschnitt. Mit einer Höhe von 98,6 Metern ist der Markusturm der höchste Turm des Doms und darüber hinaus das höchste Gebäude der gesamten Stadt Venedig. In seiner ursprünglichen Funktion diente die Turmspitze den Schiffen, die sich der Lagune näherten, als Leuchtturm. Verschiedenste Türme in Slowenien, Kroatien und der heutigen italienischen Region Venetien sind als Zitate des Markusturms zu sehen.

Zur Zeit der Republik Venedig errichtete man die Türme als Zeichen der weitreichenden Macht der “Serenissima”. Den gigantischen Ausblick vom Markusturm haben schon große Kaiser wie der deutsche Kaiser Friedrich IV. und der französische Kaiser Napoleon genießen dürfen. Vom Campanile aus kannst Du die gesamte Lagune überblicken.

Für Lauffaule:

Es gibt auch einen Aufzug.

Adresse:
Piazza San Marco, 30124 Venezia VE, Italien

Höhe:
98,6 Meter

Öffnungszeiten:
Mo – So von 09:45 bis 19:00 Uhr

8. Scuola Grande di San Rocco

Als Scuole bezeichnete man in der Republik Venedig Zusammenschlüsse, Gilden, Zünfte sowie andere geistliche und karitative Verbindungen. Die wichtigste Aufgabe des Scuolen war es, Sterbende zu betreuen und sich um die Versorgung der Hinterbliebenen zu kümmern. Auch Armenfürsorge war ein Teil ihrer Arbeit. Die bis heute am besten erhaltene Scuole Venedigs ist die Scuola Grande di San Rocco. Die nach dem Heiligen Rochus von Montpellier benannte Scuola ist vor allem aufgrund ihrer prachtvollen Innenausstattung mit zahlreichen Gemälden berühmt. Lässt man das Treppenhaus, welches die beiden Stockwerke der Scuola San Rocco verbindet, außen vor, stammen alle Wand- und Deckengemälde vom berühmten italienischen Maler Tintoretto.

Tipp für die Besichtigung des Scuola:

Besichtige die Gemälde am besten in ihrer chronologischen Reihenfolge. Dazu beginnst Du optimalerweise im Sala dell’Abergo, wo die von Tintoretto zwischen 1564 und 1567 geschaffenen Werke zu finden sind. Weiter geht’s mit den Werken von 1576 bis 1581 im Sala Superiore, bevor Du am Ende des Rundgangs die Bilder von 1582 bis 1587 im Sala Terrana bewundern kannst.

Adresse:
Campo San Rocco, 3052, 30125 San Polo, Venezia VE, Italien

Baustil:
Renaissance

Architekten:
Antonio Abbondi, Sante Lombardo, Pietro Bon

Öffnungszeiten:
Mo – So von 09:30 bis 17:30 Uhr

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9. Cannaregio

Cannaregio ist der mit Abstand am dichtesten besiedelte der sechs Stadtteile des historischen Zentrums von Venedig. Der Sestiere befindet sich auf insgesamt 33 einzelnen Inseln. Auch der Canal Grande beginnt hier: In der Form eines umgedrehten “S” schlängelt er sich von Cannaregio in den Stadtteil San Marco. Wenn man so möchte, ist Cannaregio der Stadtteil der venezianischen Ureinwohner.

Überwiegend wohnen hier Arbeiter und Angestellte. Auch zahlreiche kleine Gewerbebetriebe sind in diesem Sestiere angesiedelt. Die einzige Ausnahme ist die Strada Nova, eine Haupt-Touristenmeile Venedigs. Die Straße, die bei ihrer Einweihung noch Via Vittorio Emanuele II. hieß, verbindet den Campo Santi Apostoli über den Campo San Felice mit dem Campo Santa Fosca.

Entlang der Strada Nova befinden sich zahlreiche Hotels, Cafés, Boutiquen, Souvenirläden, Restaurants und Bars; der ideale Ort, um in Venedig die Nacht zum Tag zu machen.

Cannaregio

10. Musica A Palazzo

Die Musica A Palazzo ist eine Veranstaltungsreihe im Palazzo Barbarigo Minotto in Venedig. Ins Deutsche übersetzte bedeutet “Musica a Palazzo” soviel wie “Musik im Palast”.

Das Besondere:

Statt in den Reihen Platz zu nehmen und der Musik und dem Schauspiel der Oper zu folgen, gehst Du bei einem Besuch einer Veranstaltung gemeinsam mit den Künstlern durch die verschiedene Räume des Palastes.

Highlights des Palazzos aus dem 15. Jahrhundert sind Kunstwerke von Tiepolo, Fontebasso, Mingozzi, Carpoforo, Mazzetti und Tencalla.

Webseite:
https://www.musicapalazzo.com/

Adresse:
Palazzo Barbarigo Minotto, Fondamenta Duodo o Barbarigo
S. Marco 2504, 30124 Venezia, Italia

11. Lido di Venezia

Der Lido (vollständig “Lido di Venezia”) ist ein 4 km² großer, vorgelagerter Küstenstreifen, der Venedig von der offenen Adria trennt. Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Streifen zu einem eleganten Ort mit zahlreichen Luxushotels. Auch aus der Literatur kennt man den mondänen Ort: Der Lido ist Schauplatz der Novelle “Der Tod in Venedig” von Thomas Mann. Jährliches Highlight auf dem Lido di Venezia: Die Filmfestspiele von Venedig. Seit 1932 geben sich hier zwischen Ende August und Anfang September internationale Stars die Klinke in die Hand.

Koordinaten:
Breitengrad: 45.3869
Längengrad: 12.3306

Infos zum Filmfestival in Venedig:
http://www.labiennale.org/

12. Peggy Guggenheim Collection

Ein weiteres “Venedig must see”, vor allem für Kunstinteressierte, ist die Peggy Guggenheim Collection. Die Sammlung moderner Kunst befindet sich im wunderschönen Palazzo Venier dei Leoni am Canal Grande und wurde im Jahr 1980 als Museum eröffnet. Hier lassen sich unter anderem Kunstwerke von Pablo Picasso, Max Ernst, Wassily Kandinsky, Piet Mondrian und Hans Arp bewundern.

Die Kunstsammlung geht zurück auf die Namensgeberin Peggy Guggenheim (eigentlich Marguerite Guggenheim), eine Kunstsammlerin aus einer der wohlhabendsten Familien der Vereinigten Staaten. Sie war eine der drei Töchter des New Yorker Geschäftsmanns Benjamin Guggenheim und Nichte des Industriellen und Kunstsammlers Solomon R. Guggenheim, dem Begründer der Solomon R. Guggenheim Foundation in New York City. Nachdem sie zwischen 1942 und 1947 eine eigene Galerie in New York führte, kehrte sie nach Europa zurück (bereits Anfang der 1930er Jahre lebte Peggy Guggenheim für kurze Zeit in Paris, floh jedoch später aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wieder nach New York) und zeigte ihre Sammlung auf der Biennale 1948 in Venedig.

Ein Jahr später kaufte sie den Palazzo Venier dei Leoni am Canal Grande, einen nicht fertiggestellten Palast aus dem 18. Jahrhundert, den sie fortan als Wohnort und Ausstellungsfläche nutzte. Begraben ist Peggy Guggenheim neben ihren Hunden im Garten des Palazzos.

Adresse:
Dorsoduro, 701-704, 30123 Venezia VE, Italien

Öffnungszeiten:
tägl. 10:00 bis 18:00, Dienstags geschlossen

13. Teatro La Fenice

Das Gran Teatro La Fenice ist das größte und mit Abstand bekannteste Opernhaus Venedigs. Eröffnet wurde es im Jahre 1792, nachdem das zuvor bedeutendste Opernhaus der Stadt durch ein Feuer vernichtet würde. Da sich die Besitzer des vorherigen Opernhauses nicht einigen konnten, in welcher Form es wieder aufgebaut werden sollte, beschloss man kurzerhand ein neues Opernhaus zu bauen.

Der Name La Fenice bedeutet in Deutsche übersetzt “Phönix” und spielt auf das Schicksal des alten Opernhauses sowie den mythischen Vogel an, der am Ende seines Lebens verbrennt, um aus seiner Asche wieder neu aufzuerstehen. Bereits kurz nach der Eröffnung wurde das Teatro La Fenice eines der erfolgreichsten Opernhäuser Europas. Weltberühmte Stücke wie beispielsweise La Traviata (1853) wurden hier uraufgeführt. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts erlitt das Opernhaus das gleiche Schicksaal wie sein Vorgänger: Das Teatro La Fenice brannte zum wiederholten Male bis auf die Grundmauern aus. Auch nun gab es wieder Kontroversen über die Art und Weise des Wiederaufbaus.

So begann dieser erst einige Jahre später:

Anhand von Fotos und Filmdokumenten hat man das Teatro La Fenice bis ins kleinste Detail originalgetreu rekonstruiert. Nachdem auch die bis dato modernste Bühnenmaschinerie der Welt fertiggestellt und installiert war, nahm man den Opernbetrieb im November 2004 wieder auf. Die erste Aufführung nach dem Wiederaufbau war erneut La Traviata.

Adresse:
Campo San Fantin, 1965, 30124 Venezia VE, Italien

Sitzplätze:
1.000

Architekten:
Gian Antonio Selva, Aldo Rossi, Giovanni Battista Meduna

Informationen zu Veranstaltungen:
http://www.teatrolafenice.it/

14. Karneval in Venedig

Neben den Filmfestspielen ist der Karneval in Venedig eines der jährlichen Highlights. Zu etwas ganz Besonderem wird die venezianische Form des christlichen Festes durch die weltberühmten Masken und imposanten Feuerwerke. Die Ursprünge des Karnevals in Venedig liegen im 12 Jahrhundert und damit tief in der Vergangenheit. Über die Grenzen Venedigs hinaus wurde das Fest dann im 18. Jahrhundert, zu Lebzeiten Giacomo Casanova bekannt.

Nachdem die Republik Venedig im Jahr 1797 Österreich angegliedert wurde und durch Napoleon ihre Selbstständigkeit verlor, war es auch mit dem Karneval in Venedig erst einmal vorbei; sogar die berühmten Karnevalsmasken, die man auch zu anderen Festivitäten trug, sollen zwischen 1797 und 1815 verboten gewesen sein.

Erst 1976 gab es durch den Film Casanova, der bei der Biennale 1979 ein großer Erfolg war, die große Renaissance des venezianischen Karnevals. Hoteliers und Gastronomen nahmen sich der Tradition an und erschufen die bis heute andauernde Attraktion, die auf der ganzen Welt bekannt ist.

Karneval in Venedig Termine 2018:
Samstag den 27. Januar bis Dienstag den 13. Februar

Karneval Venedig

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Josefine Baumann

Seit August 2016 schreibe ich für das Reisemagazin von voucherwonderland. In meinen Beiträgen nehme ich euch gerne mit an die schönsten Orte Europas – von manchen hast du vorher vielleicht noch gar nichts gehört ;)

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