Wer denkt, Berlin sei einfach nur eine riesige, komplett zugebaute Metropole, der irrt: Nebst wunderschönen Parks besitzt Berlin jede Menge romantische Seen, an denen gebadet, geangelt und Wassersport betrieben werden kann. Zählt man kleinlich alle natürlichen und künstlich angelegten Baggerseen in allen Bezirken und Ortsteilen der Hauptstadt zusammen, kommt man auf 79 Stück. Bezieht man die Region Brandenburg mit ein, wird die Zahl deutlich vierstellig.

Ein Ausflug in die Hauptstadt ist also ideal, um ein paar Tage Sightseeing mit ein paar Tagen Ruhe und Erholung inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft zu verbinden, ohne dabei weit fahren zu müssen. Weil wir Dir jedoch unmöglich alle Seen aufzählen können, haben wir uns in diesem Beitrag auf die größten und beliebtesten Seen Berlins und Brandenburgs beschränkt und landen damit noch immer bei 18 Stück.

Berlin Badekarte

Badekarte Berlin
Quelle: visitBerlin

Die Seen in Berlin und im Umland sind ein wahrer Segen für die Hauptstädter, wenn es mal wieder heißt „36 grad und es wird noch heißer“. Auf der Karte könnt ihr entnehmen wie ihr per S- und U-Bahn die Berlin Badestellen erreicht.

 


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1. Wannsee

Wannsee

Eine der über die Grenzen der Hauptstadt bekanntesten Seen ist der Berliner Wannsee; und das, obwohl der Wannsee eigentlich gar kein eigenständiger See ist: Streng genommen ist er lediglich eine ausgedehnte Bucht der Havel. Das Gewässer ist so beliebt, dass selbst Bands wie “Die Toten Hosen” den See in einem ihrer Songs besingen.

Der gleichnamige Ortsteil Wannsee befindet sich im Bezirk Steglitz-Zehlendorf im äußersten Südwesten der Hauptstadt und gilt als einer der liebsten Ausflugsorte für Einheimische und Besucher der Stadt. Das Nordende des Wannsees liegt in Spandau-Pichelsdorf.

Übrigens:

Spricht man vom “Wannsee”, ist meist der Große Wannsee gemeint – es gibt auch noch den kleinen Wannsee, der sich ebenfalls im gleichnamigen Ortsteil befindet und den Großen Wannsee mit dem Pohlesee verbindet. Auf und um den Wannsee herum kann man Bootfahren, Segeln, Baden und einige interessante Berliner Sehenswürdigkeiten entdecken. Am Westufer des Großen Wannsees befindet sich beispielsweise das Haus der Wannsee-Konferenz.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Segeln, Surfen, Bootfahren, Wandern, Radfahren, Baden, Sightseeing

2. Scharmützelsee

Scharmützelsee

Der Scharmützelsee liegt zwischen Frankfurt an der Oder und Berlin, südlich von Fürstenwalde/Spree in Brandenburg. Von der Stadtgrenze der Hauptstadt sind es etwa 60 km in südöstliche Richtung; doch der Weg lohnt sich. Mit seinem großen Angebot an Freizeitmöglichkeiten von Surfen und Kiten, über Segeln und Tauchen, bis hin zum Angeln und Baden ist der Scharmützelsee einer der beliebtesten Ausflugsziele der Region Berlin-Brandenburg.

Im Winter bietet sich ein Besuch der Wellnesseinrichtungen am Scharmützelsee an. Der Name des Sees geht nicht auf den Begriff “Scharmützel” für ein kleines Gefecht zurück, sondern höchstwahrscheinlich auf die slawische Bezeichnung für den Faulbaum. Im Hochmittelalter besiedelten die Slawen den Osten Deutschlands und prägten ihn mit ihrer Sprache und Kultur. Der deutsche Dichter Theodor Fontane verpasste dem See bei Bad-Saarow den Namen „Märkisches Meer“.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Baden, Surfen, Wandern, Bootfahren, Angeln, Tauchen

3. Müggelsee

Müggelsee

Seine 7,4 km² Wasserfläche machen den Müggelsee zum größten See Berlins. Spricht man von Müggelsee, ist gemeinhin der große Müggelsee gemeint, der klar vom mit ihm verbundenen “kleinen Müggelsee” abzugrenzen ist. Letzterer ist lediglich 0,15 m² groß – gebadet werden kann hier dennoch. Wie die meisten Seen der Hauptstadt gehört der (große) Müggelsee zum Bezirk Treptow-Köpenick. Teile des Sees liegen in den Ortsteilen Köpenick, Friedrichshagen und Rahnsdorf.

Das Südufer des kleinen Müggelsees definiert die Grenze zum Ortsteil Müggelheim. Zwar ist der Große Müggelsee eine Binnenschifffahrtsstraße, doch mit rund 100.000 Besuchers des Strandbads pro Jahr, auch einer der mit Abstand beliebtesten Badeseen Berlins. Zudem laden die Uferabschnitte des Müggelsees zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren ein. Zahlreiche Restaurants mit schönen Aussichtsterrassen sind ideale Rastpunkte, um einen kleinen Snack zu sich zu nehmen und den Ausblick auf Wasser zu genießen.

Wasserqualität:
gut

Aktivitäten:
Baden, FKK, Personenschifffahrt, Segeln, Surfen

4. Schlachtensee

Schlachtensee

Der Schlachtensee liegt zwischen der Krummen Lanke sowie dem Wannsee und ist von einem 7 km langen bewaldeten Uferweg umgeben. Das macht ihn zu einem beliebten Ort für ausgiebige Spaziergänge und Wanderungen. Überall entlang des Sees in Berlin Steglitz-Zehlendorf befinden sich Liegewiesen, an denen man herrlich Sonnenbaden und Entspannen kann.

Dank seiner hervorragende Wasserqualität gehört der Schlachtensee zu einem der beliebtesten Badeseen der Hauptstadt. In manchen Bereichen des Sees ist das Schwimmen aufgrund von Sprudel Bildung die doch nicht ganz ungefährlich. Im Zweifel mietest Du Dir einfach ein Boot beim ansässigen Bootsverleih und bleibst damit in jedem Fall über Wasser.

Wasserqualität:
hervorragend

Aktivitäten:
Wandern, Angeln, Baden, Bootfahren

5. Weissensee

Weissensee

Im Berliner Bezirk Pankow befindet sich der “Weiße See”, der als Namensgeber für den gleichnamigen Ortsteil “Weißensee” am östlichen Ufer des Gewässers fungiert. Berlin-Weißensee ist im Übrigen der einzige Ort am Ufer des kleinen, aber dafür romantischen rund 300 x 350 m großen Badesees.

Entstanden ist das Gewässer während der Weichseleiszeit. Beim Abschmelzen des Eises blieb ein gewaltiger Eisblock zurück. Durch langsames Abtauen entstand zunächst ein Toteissee, bevor dieser im Laufe der Zeit die Form und die Zusammensetzung des heutigen Weissensees annahm.

Dank der ausgezeichneten Wasserqualität, ist das Strandbad Weißensee am südöstlichen Teil des Sees seit 1912 eine beliebte Freibadeanstalt in Berlin. Der Weißensee auch ein schöner Ort zum Spazierengehen. Um den See herum kannst Du beispielsweise durch den Park am Weißensee flanieren. Zudem gibt es einen Bootsverleih.

Wasserqualität:
ausgezeichnet

Aktivitäten:
Baden, Bootfahren

6. Liepnitzsee

Liepnitzsee

Der Liepnitzsee liegt zwar in Brandenburg, doch ist mit lediglich 8 km Entfernung zur nördlichen Berliner Stadtgrenze auch von der Hauptstadt aus schnell zu erreichen. Als einer der saubersten, gehört er zu den beliebtesten Badeseen der Gegend. Offiziell wird im Strandbad des Liepnitzsees, im sogenannten Waldbad am Westufer, gebadet.

Doch auch an inoffiziellen Stellen kannst Du das kühle erfrischende Nass an heißen Sommertagen genießen. Wenn Du genug Luft in den Lungen hast, schwimmst Du einfach bis zur Insel “Großer Werder” im See. Bist Du nicht der beste Schwimmer, kannst Du Dir beim ansässigen Bootsverleih ein Boot mieten. Sowohl im Sommer, als auch im Frühling, Herbst und Winter, ist der Liepnitzsee ein stark frequentiertes Ausflugsziel für Wanderungen und Radtouren.

Wasserqualität:
hervorragend

Aktivitäten:
Wandern, Radfahren, Baden, Bootfahren

7. Werbellinsee

Werbellinsee

Der Werbellinsee liegt etwa 50 km nordöstlich der Berliner Stadtgrenze in Brandenburg. Mit über 50 m Tiefe an manchen Stellen ist er einer der tiefsten Seen des Bundeslandes – und einer der größten: Auf 7,65 Quadratkilometern Wasserfläche kann man hier wunderbar Baden. Insgesamt gibt es sieben offizielle Badestellen rund um den See.

Mit dem eigenen oder einem gemietetet Boot kannst Du den See ebenfalls befahren. Vorsicht musst Du bei den zahlreichen Wassersportlern walten lassen, die sich an schönen Tagen auf dem See tummeln.

Übrigens:

Wenn Du schon immer mal surfen wolltest, kannst Du in der Surfschule am Werbellinsee einen Kurs belegen. Entspannter geht es auf dem Ausflugsdampfer zu, der das ganze Jahr über den Werbellinsee schippert (sofern der See eisfrei ist) und Besucher von Anlegestelle zu Anlegestelle bringt.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Baden, Bootfahren, Surfen, Wandern, Radfahren

Mehr zum Ausflugsdampfer:
http://www.werbellinsee-schorfheide.de/

8. Tegeler See

Tegeler See

Der Tegeler See liegt im Berliner Bezirk Reinickendorf und ist einer der beliebtesten Orte, wenn es darum geht, an sonnigen Tagen eine schöne Zeit zu verbringen. Im Norden des Sees befinden sich Spielplätze für Kinder, eine Minigolfanlage und zahlreiche Parkbänke, von denen aus Du den Blick aufs Wasser genießen kannst. Auch in den kleinen Cafés und Lokalen lässt es sich dank wunderschöner Kulisse und gutem Essen wunderbar aushalten.

An der Anlegestelle Greenwichpromenade starten sowohl Einheimische als auch Touristen an sommerlichen Tagen zu Dampferfahrten über den See und die Havel; denn eigentlich ist der Tegeler See kein See, sondern eine seenartige Ausbuchtung der Oberhavel. Sehr große Sichttiefe des Gewässers macht den Tegeler See zu einem der beliebtesten Badeorte der Gegend. Unter Aufsicht und von Gastronomie umgeben kannst Du im Freibad Tegeler See am Nordwestufer baden.

Doch rund um den See gibt es auch zahlreiche inoffizielle Badestelle, an denen Du keinen Eintritt zahlen musst und etwas ungestörter bist. Auch FKK-Freunde kommen hier auf ihre Kosten. Erwähnenswert: Im 4,2 km langen und 1,6 km breiten Tegeler See gibt es neun Inseln: Hasselwerder, Lindwerder, Baumwerder, Maienwerder, Scharfenberg, Reiswerder und Valentinswerder. Hinzu kommen die künstlich angelegte Humboldtinsel und die Tegeler Insel.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Dampferfahrt, Baden, FKK, Surfen, Wandern, Radfahren

9. Plötzensee

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Im Berliner Stadtteil Wedding kannst Du auf 7,7 Hektar Wasserfläche Baden, Bootfahren oder in einem romantischen Café einfach nur den Ausblick genießen. Hotspot und Herzstück des Berliner Plötzensees ist das offizielle Strandbad. Unter Aufsicht kann hier gebadet, und Volleyball, Tischtennis sowie Fußball gespielt werden; einen FKK-Bereich gibt es auch. Wenn Du ein wenig mehr Ruhe bevorzugst, stehen Dir rund um den See verschiedene Badestellen zur Verfügung, an denen Du natürlich keinen Eintritt zahlen musst.

Das Ufer des Sees ist zudem ein beliebter Ort zum Spazierengehen, wenn man dem Stress der Großstadt für ein paar Stunden entfliehen, und die Lungen mal wieder mit frischer Luft füllen möchte. Übrigens: In Brandenburg gibt es vier weitere Seen, die den gleichen Namen tragen. Einer liegt im Landkreis Uckermark, zehn Kilometer südlich von Prenzlau, ein anderer in der Nähe von Rheinsberg Luhme.

Der dritte Plötzensee in Brandenburg (und vierte, wenn man den Berliner See mit einbezieht) befindet sich im Biesenthaler Becken, einem Naturschutzgebiet im Landkreis Barnim im Südwesten der Brandenburger Gemeinde Biesenthal. Der vierte bzw. fünfte ist einer der Seen des Rheinsberger Seengebiets im Naturpark Stechlin-Ruppiner. Auch hier lohnt sich ein Ausflug.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Baden, FKK, Wandern, Fußball, Volleyball, Tischtennis

Verbindung Öffentliche Verkehrsmittel:
Mit der Buslinie 123 bis Gedenkstätte Plötzensee oder der 106 bzw. N26 bis Sylter Str.

10. Krumme Lanke

Krumme Lanke

Die sogenannte Krumme Lanke ist ein Badesee im Ortsteil Zehlendorf mitten im Berliner Grunewald. Besonders bei Spaziergängern und Anglern gilt die Krumme Lanke als ein beliebtes Naherholungsgebiet in Berlin. Der 3,8 km lange Uferweg lockt zum Radfahren, Spazieren gehen, Joggen oder Nordic Walking. FKK-Baden ist überall um den See erlaubt.

Wer lieber angezogen bleibt, ist in den zwei flachen Badebuchten im Norden des Sees gut aufgehoben. Besonders Familien und Alleinerziehende mit Kindern schätzen die Badestellen mit Sandstrand, an denen das Wasser nicht besonders tief ist. Der Name des Berliner Sees “Krumme Lanke” geht auf die schlangenartige, krumme Form des Gewässers zurück, das in der Weichsel-Eiszeit entstanden ist.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Baden, FKK, Wandern, Radfahren

11. Orankesee


Wie der Faule See, der Malchower See und der Weiße See, gehört auch der Orankesee im Berliner Ortsteil Alt-Hohenschönhausen zu einer eiszeitlichen Seenkette, die sich vom oberen Barnim bis zum Urstromtal erstreckt. Mit nicht einmal 7 m maximaler Tiefe und einer durchschnittlichen Tiefe von 2,6 m sowie einer hervorragenden Wasserqualität ist der Orankesee zum Baden nahezu prädestiniert.

Herzstück des Sees bildet das Strandbad Orankesee, wo Du die Tage am Sandstrand, fast wie am Meer genießen kannst. Die wunderschönen Grünanlagen entlang des Ufers laden zum Verweilen und Nachdenken ein. Einen schönerer Ort, um sich mal wieder zu sammeln, lässt sich kaum finden. Und weil es hier so schön ist, haben sich auch ein paar gut Betuchte mit ihren Häusern im berühmten Villenviertel am Orankesee, zu dem auch der Obersee gehört, niedergelassen.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Baden, Spazieren gehen

12. Herthasee


Berlin Grunewald ist eine der bekanntesten Villenkolonien der Hauptstadt. Mittendrin befindet sich der Herthasee, der einen Teil der Grunewaldseenkette darstellt und nur 1,4 m tief ist. Nicht nur die geringe Tiefe, sondern auch zwei weitere Faktoren sorgen dafür, dass der Herthasee nicht gerade als Badesee bekannt ist. Zum einen ist das Ufer des Sees größtenteils in privater Hand, zum anderen ist die Wasserqualität des Herthasee nicht gerade ideal.

Der See wird hauptsächlich durch Straßenabwässer der Villen-Grundstücke gespeist, was die Qualität des Wassers enorm belastet. Die Schönheit der Gegend trübt die schlechte Wasserqualität jedoch nicht: Der Herthasee ist ein ideales Gebiet für einen gepflegten Spaziergang am Sonntagnachmittag.

Wasserqualität:
belastet

Aktivitäten:
Wandern, Spazieren gehen

13. Heiligensee

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Ähnlich des Herthasees, ist auch der Heiligensee größtenteils in privater Hand. Der See ist mehr oder minder von privaten Grundstücken eingezäunt, die einer Erbengemeinschaft gehören. Der einzige öffentliche Zugang besteht über die kleine Aussichtsplattform an der Sandhauser Straße.

Von hier aus kannst Du den ganzen See überblicken und das kostenpflichtige Strandbad sehen. Auch wenn der Heiligensee nicht gerade der beliebteste Badesee Berlins ist, lohnt sich ein Ausflug in den Reinickendorfer Ortsteil Heiligensee im Nordwesten der Hauptstadt allemal: Die Gebäude ringsherum verströmen bis heute ein nostalgisches Flair, das an die alten Berliner Zeiten erinnert.

Wasserqualität:
gut

Aktivitäten:
Spazieren gehen, Baden

14. Lietzensee


Vor allem an warmen Sommertagen ist der Lietzensee in Berlin-Charlottenburg ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Eine Legende besagt, dass einst das Dorf Lietzen in diesem Gewässer versunken sei. Doch belegt ist, dass der See, wie viele andere Gewässer in Berlin und Brandenburg, in der Weichsel-Kaltzeit entstand.

Liegewiesen, Spielplätze und ein Biergarten direkt am Wasser machen den Lietzensee zu einem der schönsten Naherholungsgebiete der Stadt. Das Ufer des 6,6 Hektar großen, itten im Ortsteil Witzleben gelegenen Sees, ist der ideale Ort für einen ausgedehnten Spaziergang. So dicht wie heute die Häuser um den See stehen, so dicht war zu früheren Berliner Zeiten der Wald um den Lietzensee. Diesen ließ der preußische Staats- und Kriegsminister Job von Witzleben (Namensgeber des Ortes) im Jahre 1824 zu einem Park umgestalten.

Nördlich des Sees liegt heute die Schillerwiese, auf der jeder ein sonniges Plätzchen findet, selbst wenn sehr viel los ist. Das Schwimmen im Lietzensee ist heutzutage leider nicht mehr möglich, da flache Uferstellen nicht vorhanden sind. Erreichbar ist der Park am Lietzensee durch die zwei Haupteingänge am Kaiserdamm im Norden und an der Dernburgstraße im Süden.

Wasserqualität:
in Ordnung (kein Badesee)

Aktivitäten:
Sonnenbaden, Spazieren gehen

15. Sacrower See

 Sarcower See

Im Potsdamer Stadtteil Sacrow in Brandenburg liegt der kalkreiche Sacrower See. Gemeinsam mit dem Seeburger Fenn, dem Groß Glienicker See und dem etwa 1,6 km südlich gelegenen “Heilige See” bildet der Sacrower See eine Seenkette. Als Badesee ist er nicht bekannt, dafür jedoch als Angelrevier. Zudem tummeln sich immer viele Spaziergänger und Erholungssuchende am Potsdamer Gewässer; der See bietet eine 8 km lange Wanderstrecke.

Interessant:

Während der Teilung Berlins in Ost und West war der Sacrower See ein Teil des Grenzgebiets und stand unter ständiger Bewachung. Im Jahre 1986 ertrank das Todesopfer Rainer Liebeke in diesem Gewässer, als er versuchte, über den Sacrower See aus der DDR zu fliehen.

Wasserqualität:
gut (kein Badesee)

Aktivitäten:
Wandern, Angeln, Spazieren gehen, Fahrradfahren

16. Großer Stechlinsee

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Im Norden Brandenburgs, mitten im herrlichen Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, liegt der Große Stechlinsee. Als einer der letzten großen Klarwasserseen in Norddeutschland und als tiefster See Ostdeutschlands, ist der “Großer Stechlinsee” eines der beliebtesten Naherholungsgebiete in der Mark Brandenburg. Bereits seit 1938 ist die Region ein Naturschutzgebiet.

Vor allem während der Sommermonate lockt der Große Stechlinsee Wassertouristen von überall her nach Brandenburg, die hier Baden, Tauchen, Segeln oder Bootfahren möchten. Zudem bietet sich das Ufer des Sees für entspannte Radtouren und ausgedehnte Spaziergänge an. Angelfreunde kommen am fischreichen Stechlinsee ebenfalls auf ihre Kosten.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Angeln, Baden, Fahrradfahren, Tauchen, Segeln

17. Straussee


Der Straussee liegt etwa 30 km nordöstlich der Stadtgrenze Berlins in der wald- und seenreichen Region des östlichen Barnim in Brandenburg. Weil der See relativ fischreich ist, trifft man hier zu jeder Jahreszeit jede Menge Angler, die ihr Glück versuchen, einen dicken Fisch an den Haken zu bekommen. Der Brandenburger Straussee ist voll von Hechten, Zandern, Aalen, Barschen und Karpfen.

Auch als Badesee ist der Straussee sehr beliebt:

es gibt gleich mehrere freie Zugänge zum Baden sowie ein öffentliches Schwimmbad. Der Wasserqualität zugute kommt, dass der Motorbootverkehr bis auf wenige Ausnahmen untersagt ist – Paddel- und Tretboote kannst Du hier dennoch ausleihen, falls Du kein eigenes besitzt.

Wasserqualität:
sehr gut

Aktivitäten:
Baden, Angeln, Wandern, Tauchen

18. Groß Glienicker See


Im Südwesten Berlins vertreiben sich Einheimische und Touristen am Groß Glienicker See gerne die Zeit an warmen Frühlings- und Sommertagen. Als einer der klarsten und saubersten Seen in Berlin, zählt er zu den beliebtesten Badegewässern der Hauptstadt und über ihre Grenzen hinaus. Der See besitzt sowohl eine Berliner, als auch eine Seite in der Stadt Potsdam. Vor allem auf der Berliner Seite befinden sich zahlreiche Liegewiesen, Spielplätze, Bootsverleihe und Beachvolleyballfelder.

Zur Zeit der DDR und Teilung Berlins war der Groß Glienicker See mehr oder weniger ein Teil der Berliner Mauer. Die Grenze zwischen West-Berlin und der DDR verlief durch die die Mitte des Gewässers. Bis zu den Bojen, welche damals die Grenze definierten, durften die Westberliner schwimmen; überschreiten durften sie die Grenze jedoch nicht. DDR-Bürgern war der Zugang zum See komplett untersagt. Das macht den See, der heute natürlich von jedem besucht werden darf, zu einem Stück Berliner Zeitgeschichte.

Wasserqualität:
ausgezeichnet

Aktivitäten:
Baden, Bootfahren, Spazieren gehen

 


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Josefine Baumann

Seit August 2016 schreibe ich für das Reisemagazin von voucherwonderland. In meinen Beiträgen nehme ich euch gerne mit an die schönsten Orte Europas – von manchen hast du vorher vielleicht noch gar nichts gehört ;)

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