Die ungarische Hauptstadt Budapest besticht mit ihrem speziellen Flair, tollen Sehenswürdigkeiten und den malerischen Ufern an der Lebensader – der Donau. Budapest wird wegen seiner schönen prunkvollen Bauten häufig mit der französischen Metropole Paris verglichen. Es gibt vieles zu entdecken in der unglaublich schönen Metropole. Wundervolle Kathedralen, Schlösser, Denkmäler, Brücken, aber auch Museen, Kunst und Kuriositäten prägen das Stadtbild.

In Budapest lebten große Herrscher, berühmte Persönlichkeiten und viele kreative Menschen. Kilometer lange Shoppingmeilen auf denen sich Gebäude mit faszinierenden Fassaden reihen laden zu Erkundungstouren ein. Die must see Attraktionen in Budapest beleuchten einerseits die glanzvollen Tage einer Metropole und andererseits auch die düstere Geschichte Europas: Heute erinnern Denkmäler und Museen an die Verfolgung der Juden während der Zeit des Nationalsozialismus.

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1. Parlamentsgebäude

Parlamentsgebäude Budapest

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt gehört mit Sicherheit das prachtvolle Parlamentsgebäude in Budapest. Der riesige Bau mit seinen dunkelroten Kuppeln und einer faszinierenden Fassade befindet sich an den Flussufern der Donau auf der Pest-Seite. Den besten Blick auf das Parlamentsgebäude hat man am Tag und vor allem auch in der Nacht, wenn das Gebäude beleuchtet wird, von der gegenüberliegenden Buda-Seite, wenn man die Donau überquert hat.

1867 erhielt Ungarn nach dem österreich-ungarischen Ausgleich mehr Unabhängigkeit und seine eigene Verfassung. Der Bau des Parlamentsgebäudes begann zu dieser Zeit – inspiriert durch das Houses of Parliament in London. Es ist ein Symbol für die Unabhängigkeit des Landes.

Erst 1902 wurde das damals größte parlamentarische Gebäude der Welt fertiggestellt. Insgesamt 691 Zimmer und zehn Innenhöfe befinden sich in dem 268 Meter langen Prunkbau. Die 27 Türme und die wundervolle Kuppel lassen das Parlamentsgebäude bereits aus dem Flugzeug erkennen. Die Kuppel ist der höchste Teil des Gebäudes – an dieser Stelle ragt der Bau 96 Meter in die Höhe.

An der Fassade mit ihren aufwendig gearbeiteten Statuen ungarischer Herrscher, gotischen Ornamenten und Wasserspeiern kann man sich nicht sattsehen. Gleiches gilt für die Räumlichkeiten, die mit vergoldeten Ornamenten, Deckengemälden von Károly Lotz und Granitsäulen zum Träumen anregen. Im Kuppelraum werden die Krönungskrone und Insignien von König Stephan ausgestellt. Der Reichsapfel, das Schwert, die Stephanskrone und das Zepter können seit dem Jahr 2000 bewundert werden. In der Nationalbibliothek warten zudem 500.000 Bücher.

Adresse: Budapest, Kossuth Lajos tér 1-3, 1055 Ungarn
Öffnungszeiten: Mai bis 30. September Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Sonntag von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr, Oktober – 30. April von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Samstag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Sonntag von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr

 

2. Kettenbrücke

Kettenbrücke

Sie verbindet die beiden Uferseiten der Donau miteinander und ist eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt:

Die Kettenbrücke ist eine echte Attraktion in Budapest. Die beiden Stadtteile Buda und Pest die durch die Donau entzweit werden, wurden 19. Jahrhundert mit der schönen Brücke an einer weiteren Stelle zusammengeführt. Majestätisch schwebt die Kettenbrücke über dem Fluss – die erste dauerhafte Brücke der ungarischen Metropole.

Vor dem Bau der bekannten Brücke befand sich die nächstgelegene Überführungsmöglichkeit der Donau in Wien. Im Winter war die Fähre das einzige Mittel, um von der einen Uferseite zur anderen zu gelangen. Die provisorische Brücke stand nur im Sommer zur Verfügung. Um diese vor Treibeis zu schützen, musste sie jedes Jahr demontiert werden.

Offiziell ist die Kettenbrücke nach Graf István Szécheny benannt:

Der Graf verpasste das Begräbnis seines Vaters, weil der Verkehr mit der Fähre wegen schlechtem Wetter unterbrochen war.

Aus diesem Anlass unterstützte der geachtete Staatsmann den Bau einer dauerhaften Brücke über der Donau. Der Bauingenieur William Tierney Clark erbaute bereits die Hammersmith Bridge und die Marlow Bridge in London. Im November 1849 wurde die 375 Meter lange und 16 Meter breite Brücke eröffnet. Damals war die Brücke die längste Hängebrücke in Europa.

An den Türmen der schönen Konstruktion wachen eindrucksvolle Steinlöwen. Sowohl Fußgänger, als auch Autofahrer können die Brücke überqueren. Die beiden Provinzstädte Buda und Pest konnten sich mit dem Bau der Brücke zu einer gemeinsam wachsenden Metropole entwickeln. Die Kettenbrücke ist ein Symbol der Unabhängigkeit und war während des Falls des Eisernen Vorhangs ein Schauplatz unzähliger Demonstrationen.

Um den Vormarsch der Roten Armee zu stoppen, sprengten die Deutschen 1945 gegen Ende des Zweiten Weltkrieges die Brücke. 1949 konnte eine detailgetreue Kopie des Originals eröffnet werden.

Adresse: Budapest, Széchenyi Lánchíd, 1051
Öffnungszeiten: rund um die Uhr
Preise: kostenfrei

 

3. Fischerbastei

Fischerbastei Budapest

Auf der Buda-Seite wartet eine ganz besondere Attraktion Budapests: Die Fischerbastei erinnert mit ihren unzähligen Türmen und Treppen an eine mittelalterliche Burg, die aus den Steinen des Burgberges erwachsen sein könnte. Zwischen 1899 und 1905 entstand das riesige Werk nach den Entwürfen von Frigyes Schulek. Heute prägt die Fischerbastei wie kein anderes Gebäude das Panorama der von Buda. Einen wundervollen Blick auf die Fischerbastei genießt man von der gegenüberliegenden Donauseite, Pest.

Doch bei einer Reise nach Budapest sollte man eine Erkundungstour durch das Bauwerk planen und Buda einen Besuch abstatten. Entstanden ist die Fischerbastei an der Stelle, an der im Mittelalter der Fischmarkt angesiedelt war. Der Abschnitt wurde durch die Zunft der Fischer verteidigt, die im Südteil des Berghangs in einer Art Wasserstadt lebten. Heute hat die Fischerbastei lediglich einen Zweck – Besucher faszinieren und das Stadtbild noch schöner machen.

Über 140 Meter erstreckt sich die Fassade des Gebäudes. Die Treppenkaskaden sind für Besucher kostenfrei zugänglich – von hier aus hat man einen einzigartigen Blick auf Pest und das Parlamentsgebäude jenseits der Donau. Vom südlichen Turm der Fischerbastei führt eine Freitreppe in die Unterkirche der St. Michaels-Friedhofskapelle. Hier wird eine Ausstellung zur Geschichte der Papierherstellung gezeigt.

Die märchenhafte Fischerbastei befindet sich unweit des Burgviertels und vereint neogotische und neuoramnschische Elemente. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude erheblich beschädigt – seit 2003 kann die schöne Fischerbastei wieder mit den anderen Attraktionen in Budapest strahlen. Die Fischerbastei besichtigt man an einem Tag mit gutem Wetter, denn dann ist die Sicht am besten und man kann eine weite Sicht genießen.

Wer nicht zu Fuß zum historischen Burgviertel spazieren möchte, kann mit der Standseilbahn, der U-Bahn oder dem Bus zum Burgberg fahren. Im Nordturm der Bastei befindet sich übrigens ein Restaurant, in dem man Essen und einen tollen Ausblick genießen kann.

Adresse: Budapest, Szentháromság tér, 1014 Ungarn
Öffnungszeiten: Ganztägig geöffnet, obere Türme: März bis April von 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr, von Mai bis Oktober von 09.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Preise: Normal: 700.00 HUF für die oberen Türme, sonst freier Eintritt, Ermäßigt: 350.00 HUF für die oberen Türme, sonst freier Eintritt für Schüler und Studenten

 

4. Der Heldenplatz

Heldenplatz

Der Heldenplatz oder auch Hősök tere auf Ungarisch ist das “Tor” zum Stadtwäldchen, das sich unmittelbar hinter den einzigartigen Platz befindet. Der Bau des Denkmals der Helden Ungarns wurde bereits 1896 zum 1.000 Jubiläum der ungarischen Landnahme beschlossen. Erst 1929 wurde der Platz fertiggestellt.

Zu sehen gibt es Statuen großer Persönlichkeiten, wie berühmte Stammesfürsten und Könige, das Millenniumsdenkmal, die Kolonnade und viele Säulen. Das Millenniumsdenkmal im Zentrum des Platzes ragt 40 Meter in die Höhe. Auf der Spitze befindet sich ein Abbild des Erzengels Gabriel, der König Szent István befahl, die Ungarn zum Christentum zu bekehren. Bereits die Metró, die Besucher zum Heldenplatz fährt, ist eine Attraktion Budapest.

Die Linie M1 gehört zu den ältesten U-Bahnlinien der Welt und wurde sogar Welterbe erklärt. Nicht nur der Heldenplatz mit seinen Statuen ist sehenswert – es werden regelmäßig tolle Veranstaltungen auf dem berühmten Platz organisiert.

Der Heldenplatz ist außerdem Umgeben von zahlreichen Sehenswürdigkeiten Budapests: Das Museum der Schönen Künste befindet sich an der Nordseite. Zu sehen gibt es eine wunderbare Sammlung europäischer Kunst. Rubens, Rembrandt, Tizian, Raffael und viele weitere berühmte Meister sind mit bekannten Werken vertreten.

Gegenüber vom Kunstmuseum befindet sich der Műcsarnok, eine Kunsthalle, die an einem griechischen Tempel erinnert. Hier werden überwiegend zeitgenössische Werke ausgestellt. Im Stadtwäldchen kann man wunderbar spazieren gehen oder eine der zahlreichen Veranstaltungen, wie Flohmärkte besuchen.

Adresse: Hősök tere, 1146 Budapest
Öffnungszeiten: rund um die Uhr

 

5. Burgpalast

Burgpalast

Rund um den Burgberg auf der Buda-Seite der Metropole warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten – die meisten von ihnen sind weltberühmt und Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Der Burgpalast, eines der prunkvollsten Highlights in Budapest, dominiert das Burgviertel mit seiner schönen Fassade.

Die Geschichte des Burgpalastes beginnt im 14. Jahrhundert, als genau an der Stelle, an der sich heute der Palast befindet, zum ersten Mal von ungarischen Königen ein majestätischer Bau errichtet wurde – geblieben ist von dem vorherigen Bauwerk nichts. Ein Renaissanceschloss, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde, viel während der Herrschaft der Türken. Schließlich wurde vom Habsburger Karl III. ein Schloss im Barockstil entworfen, der immer wieder vergrößert und erweitert wurde.

Der Burgpalast sollte erst gegen Ende des 19. Jahrhundert fertiggestellt werden. Der Zweite Weltkrieg zerstörte Teile des Palastes. Im Inneren brannte er aus, sodass er wieder aufgebaut werden musste. Heute befinden sich im Inneren des Palastes spannende Ausstellungen und Institutionen, wie die Nationalbibliothek, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Kostbarkeiten, wie die Sammlung König Matthias und weitere historische Werke sind hier untergebracht. Ebenfalls sehenswert ist die Nationalgalerie mit über 100.000 Werken ungarischer Kunst. Touristen, die nur wenige Tage in der ungarischen Metropole verbringen, sollten vorab überlegen, welche der tollen Sammlungen sie bewundern möchten. Auch das Historische Museum (das Burgmuseum) befindet sich im Burgpalast – hier kommen Geschichtsliebhaber auf ihre Kosten.

Széchényi-Nationalbibliothek
Adresse: Budapest, Országos Széchényi Könyvtár, Budavári Palota „F“ épület, Ungarn
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Montag und Sonntag geschlossen
Website: www.oszk.hu/en

Ungarische Nationalgalerie
Adresse: 1014 Budapest, Szent György tér 2
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Preise: Je nach Ausstellung: www.jegymester.hu/eng/PlaceInfo/170000/Magyar-Nemzeti-Galeria
Website: www.mng.hu/en

Historisches Museum (Burgmuseum)
Adresse: 1014 Budapest, Szt. György tér 2.
Öffnungszeiten: täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (1. November bis 28. Februar von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr), Montag geschlossen
Preise: Erwachsene 2.000 HUF (freier eintritt mit Budapest Card), Studenten (6 bis 26 Jahre): 1.000 HUF, Senioren (62 bis 70 Jahre) 1.000 HUF,
Website: www.btm.hu/eng

 

6. Burgviertel

Burgviertel

Auf der Buda-Seite der ungarischen Metropole thront der Burgberg mit dem bekannten Burgviertel über den Ufern der Donau. Zu entdecken gibt es unglaublich schöne Sehenswürdigkeiten, die von der Geschichte Budapests erzählen. Das Ensemble wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Das Burgviertel erstreckt sich über 500 Meter in der Breit und 1,5 Kilometer in der Länge. Bereits im 13. Jahrhundert wurde das Gebiet als königliche Festung mit Bergfried erbaut. Besonders in den Jahren 1241 und 1242 wurde die Befestigung unentbehrlich für die Stadt, denn die Mongolenstämme verwüsteten Teile Ungarns. Heute bewundern viele Touristen die geschichtsträchtigen Fassaden.

Zu dem Burgviertel Budapest gehören mehrere Highlights:

Von den vielen Kirchen, die sich hier befinden, ist die Matthiaskirche wohl die bekannteste.

Bereits aus der Ferne strahlt der neugotische Bau mit seinen bunten Ziegeln und der aufwendig gearbeiteten Fassade. Im Burgpalast warten spannende Museen und Ausstellungen für Kunst- und Geschichtsinteressiert. Die schmalen und verwinkelten Türme der Fischerbastei laden im Burgviertel zu romantischen Spaziergängen ein – von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf das gegenüberliegende Pest, mit dem schönen Parlamentsgebäude, zahlreichen berühmten Brücken und der St. Stephans-Basilika.

Auf der Befestigung befinden sich außerdem mehrere Baudenkmäler und weitere spannende Museen, die man sich bei einer Reise nach Budapest nicht entgehen lassen sollte. Umgeben sind die Attraktionen von vielen Souvenirshops, Cafés und Restaurants. Wer den Burgberg nicht zu Fuß erklimmen möchte, kann mit der berühmten Seilbahn oder den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren – aber ein Spaziergang durch die schmalen Gassen lohnt sich auf jeden Fall.

Adresse: 1014 Budapest, Szent György tér 2

 

7. St. Stephans-Basilika

St. Stephans-Basilika

Die eindrucksvolle St. Stephans-Basilika gehört zu den prächtigsten römisch-katholischen Kirchen der ungarischen Hauptstadt. Mit ihrer eindrucksvollen Kuppel und einer wunderschönen Fassade hinterlässt der Prunkbau bereits von Außen einen bleibenden Eindruck – vom faszinierenden Inneren ganz zu schweigen! Sie ist die drittgrößte Kirche in ganz Ungarn und lockt zahlreiche Besucher zu Erkundungstouren.

Von der UNESCO wurde auch diese architektonische Meisterleistung zum Weltkulturerbe erklärt. 1851 begann der Bau der Kathedrale – einige Jahre später stürzte die Kuppel ein, weil der Boden durch die Nähe zur Donau sehr feucht war. Das Fundament wurde schließlich verstärkt und ein mehrstöckiger Keller wurde erbaut, damit die Basilika geschützt Jahrhunderte überdauern kann. In der St. Stephans-Basilika befinden sich die wertvollsten Reliquien Ungarns. Dazu gehört auch die recht einbalsamierte Hand von König Stephan I., der übrigens Namensgeber des Prunkbaus sein sollte.

Tausende Pilger besuchen die “Heilige Rechte” jährlich am 20. August zum Fest den Heiligen Stephans. Wie das Parlamentsgebäude ist auch die St. Stephans-Basilika exakt 96 Meter hoch – die Höhengleichheit symbolisiert die Gleichheit der geistlichen und weltlichen Macht. Höher als 96 Meter darf in der ungarischen Hauptstadt nicht gebaut werden. Insgesamt 8.500 Menschen finden im Inneren der Kathedrale Platz. Unzählige Gemälde, Mosaike, Glasmalereien und Skulpturen finden sich in der Basilika.

Die hervorragende Akustik wird für Chöre oder Orgelkonzerte genutzt. Der Aufstieg zur Kuppel ist kostenpflichtig – aber ein Besuch lohnt sich, denn hat man die sportlichen 297 Treppenstufen hinter sich gelassen, kann man sich am Blick über die Highlights in Budapest nicht sattsehen! So lernt man auch die berühmte Kuppel und die sechs Glocken im Inneren aus nächster Nähe kennen.

Adresse: Budapest, Szent István tér 1, 1051 Ungarn
Öffnungszeiten: Montag von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr, Dienstag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Samstag von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, Sonntag von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Aussichtsplattform täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, von Juli bis September bis 19:00 Uhr
Preise: Basilika kostenlos, Aussichtsplattform 500 HUF, Konzerte ab 3.000 HUF
Website: de.bazilika.biz

 

8. Matthias Kirche

Matthias Kirche

Eine der bekanntesten Kirchen in der ungarischen Hauptstadt ist die Matthiaskirche im Burgviertel. Dass der schöne Sakralbau ein Highlight Budapests ist, zeigt sich bereits aus der Ferne, denn mit ihrer strahlend weißen Fassade und den bunten Ziegeln, leuchtet die Matthiaskirche mit den anderen historischen Bauten um die Wette. Offiziell wird die Kirche auch Liebfrauenkirche genannt.

Hier wurde Geschichte geschrieben, Schätze verborgen und Könige gekrönt. Die Matthiaskirche ist also nicht nur wegen ihres schönen Äußeren eine Attraktion in Budapest: Bereits 1255 begann der Bau auf dem Dreifaltigkeitsplatz im Burgviertel. Die Matthiaskirche sollte die erste Pfarrkirche in Buda werden. Über mehrere Jahre wurde der Sakralbau vielfach geändert, ständig renoviert und architektonisch dem Stil der jeweiligen Epoche angepasst.

Ihren Namen hat die Matthiaskirche erst später erhalten:

Der Namensgeber war der regierende König Matthias zwischen 1458 und 1490. Der Herrscher war bekannt als Verfechter der Aufklärung und für die Wiederherstellung des ungarischen Staates nach Jahren der feudalen Anarchie.

Als die Türken im 16. Jahrhundert Buda eroberten wurde die Liebfrauenkirche zur Moschee – wichtige Kirchenschätze wurden verschifft und die Fresken an den Wänden wurden geweißt. Während der Befreiung der Stadt von den Türken im 17. Jahrhundert wurde die Kirche zerstört. Nachdem Versuche der Jesuiten scheiterten, den Barockbau wieder herzustellen, wurde erst im späten 19. Jahrhundert die Wiederherstellung in ursprünglicher Pracht vollendet.

Gotische Elemente, Dachziegel im Diamantenmuster und viele weitere Details bringen die Kirche zum Strahlen. Im Inneren wartet der berühmte Hauptaltar, prächtige Buntglasfenster, Fresken und Gemälde. Das bekannteste Denkmal ist der Sarkophag von König Béla III und seiner Frau Anne de Châtillon. Zu sehen gibt es auch einige Reliquien, den Matthias-Kelch und viele weitere Schätze.
Adresse: Budapest, Szentháromság tér 2, 1014

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Samstag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Sonntag von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

 

9. Széchenyi-Thermalbad

Széchenyi thermalbad

Budapest ist bekannt für seine heilenden Wasserquellen. Seit Jahrhunderten nutzen die Ungarn das heiße Wasser, um wunderbare Thermalbäder zu befüllen – insgesamt 10 Heilbäder mit dem mineralreichen Wasser gibt es in der ungarischen Hauptstadt. Das Széchenyi-Thermalbad ist das größte Thermalbad in ganz Europa und eine beliebte Attraktion bei Einheimischen oder Touristen.

Auf der Suche nach einem Rückzugsort ist, bei dem man Kraft tanken und entspannen kann, sollte das Széchenyi-Thermalbad besuchen. Der wundervolle Bau entstand bereits 1914. Es war zunächst ein exklusives Heilbad, das erst 1927 durch ein Strandbad und Schwimmbad erweitert wurde. Später wurde das Thermalbad durch ein ambulantes Krankenhaus mit einer physiotherapeutischen Abteilung ergänzt.

Nach einem Umbau 1999 wurde das Széchenyi-Thermalbad zu einem modernen Erlebnisbad, das neben dem mineralhaltigen Wasser auch Dienstleistungen und ein Heilkur-Programm anbietet. Unter anderem werden Massagen, Trinkkuren, Wassergymnastik und Fitnessprogramme angeboten. In den Becken warten außerdem ein Strömungskanal, Unterwassersprudel, Nackenduschen und Massage-Fontänen.

In der Sauna können Besucher schwitzen und entspannen. Insbesondere die Heilung von degenerativen Gelenkerkrankungen soll durch das Thermalwasser vom St. Stephansbrunnen unterstützt werden. Innere Erkrankungen und Entzündungen können mit dem fluoridhaltigen Heilwasser des Trinkbrunnens bekämpft werden. Nach einem Besuch im Széchenyi-Thermalbad fühlt man sich auch ohne Erkrankungen herrlich entspannt.

Vor allem bei einem Städtetrip bietet ein Tag in einem der wunderbaren Heilbäder Budapests hervorragend an!

Adresse: Állatkerti krt. 11, 1146 Budapest
Öffnungszeiten: Schwimmbad und Gruppen-Dampfbad von Montag bis Sonntag von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr, Gruppen-Thermalbad von Montag bis Sonntag von 06:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Thermalbad von Montag bis Sonntag von 06:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Preise: www.szechenyibad.hu/preise
Website: www.szechenyibad.hu

 

10. Andrássy Allee

Andrássy Allee

Eine der bekanntesten Straßen Budapests ist die Andrássy Allee oder auch Andrássy út in der Innenstadt von Pest. Die Straße wurde nach Graf Gyula Andrássy genannt, erstreckt sich über 2,5 Kilometer und verbindet die Innenstadt mit dem Stadtwäldchen. Auf der Andrássy Allee reihen sich berühmte Attraktionen Budapests – ein Spaziergang lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Die Andrássy Allee wurde von der UNESCO, gemeinsam mit der Metro-Linie 1, die darunter verläuft, zum Weltkulturerbe erklärt. Erst 1867 wurde die Andrássy út fertiggestellt, eine breite Straße, die parallel zu der prunkvollen Allee verlaufen sollte, hielt dem wachsenden Verkehr der turbulenten Großstadt nicht mehr stand.

Vorbild der Andrássy Allee war die berühmte Champs-Elysées in der französischen Hauptstadt. Wer am Deak ference tér startet, darf sich über zahlreiche Shoppingmöglichkeiten freien. Im Bereich Oktogon warten tolle Häuser längst vergangener Tage. Zahlreiche Villen und schöne Gärten reihen sich auf der Andrássy Allee – vertreten sind auch bekannte Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt.

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Budapests gehört auf jeden Fall die Ungarische Staatsoper, die mit bekannten Persönlichkeiten wie Franz Liszt oder Ferenc Erkel, den Komponisten der ungarischen Nationalhymne assoziiert werden. Die leuchtende Fassade im Stil der Neorenaissance fesselt Besucher bereits von außen – vom Inneren ganz zu schweigen. Kunstvolle Fresken, Deckengemälde, Stuck und Marmorsäulen laden in Kombination mit der Musik zum Träumen ein.

Ebenfalls vertreten ist das Franz-Liszt Gedenkmuseum, das in der ehemaligen Wohnung des Komponisten untergebracht ist. Möbelstücke, Klaviere, Porträts und Dokumente sind hier untergebracht.

Auch das Haus des Terrors befindet sich auf der Andrássy Allee:

Bilderrahmen mit Porträts, Gedenktafeln und brennende Kerzen erinnern an Opfer, die im Haus leiden mussten. Das Haus wurde in den 40er Jahren zur Zentrale der nationalsozialistischen Pfeilkreuzler. Seit 2002 ist das Haus eine Gedenkstätte und ein Museum, dass an die Geschichte erinnert. Auf der Andrássy út gibt es jedoch weitaus mehr Denkmäler, Museen, Veranstaltungshäuser, Plastiken, Skulpturen und Spannendes.

Adresse: Andrássy út
Öffnungszeiten: rund um die Uhr

 

11. Das Haus des Terrors

Haus des Terrors Budapest

Eine der bekannten Ausstellungen zur Verfolgung der Juden in Budapest ist das Haus des Terrors auf der Andrássy út. Ein vergleichsweise unscheinbares Haus, das sich perfekt in die schöne Architektur der benachbarten Villen und Prunkbauten einfügt, erzählt aber eine Geschichte, die noch heute zahlreichen Besuchern den Atem stocken lässt. Der schwarze Rahmen auf dem Dach, Porträts an der Fassade und eine Gedenktafel offenbaren, dass sich das Haus des Terrors mit dem dunklen Kapitel der ungarischen Geschichte befasst: mit dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus. 1880 wurde das Gebäude erbaut.

Im Zweiten Weltkrieg wurde es zum Sitz der ungarischen Pfeilkruezlerpartei – es wurde zum Gefängnis für die Gegner des Nationalsozialismus. Unzählige unschuldige wurden gefoltert und getötet. Nach dem Krieg kam es im heutigen Haus des Terrors zum Besatzungswechsel – es wurde zum Hauptquartier des kommunistischen Staatssicherheitsdienstes. Auch in dieser Zeit wurden im Haus Gegner verhört, gefoltert und getötet.

2002 wurde das Haus des Terrors schließlich zur Gedenkstätte, die an die schlimmen Zeiten erinner soll. Ein sowjetischer Panzer zielt bereits beim Eintritt auf die Besucher – die beklemmende Atmosphäre wird mit Bildern der unzähligen Opfer nur verstärkt. Marschierende Soldaten – aus der Nazi-Zeit und dem Kommunismus – zahlreiche Fotos, Beschreibungen der Verhörmethoden, Gefängniszellen und vieles mehr erinnern an die grausame Zeit und an die Opfer.

Adresse: Budapest, Andrássy út 60, 1062
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Montag geschlossen
Preise: www.terrorhaza.hu/en/visitor-information
Website: www.terrorhaza.hu/en

 

12. Opernhaus

Opernhaus Budapest

Gegen Ende des 19. Jahrhundert wurde das Ungarische Königliche Opernhaus auf der Prachtstraße Andrássy út erbaut. Heute ist das Ungarische Staatsopernhaus eine berühmte Attraktion Budapests, die man sich bei einer Städtereise nicht entgehen lassen sollte. Zur Millenniumsfeier Ungarns, wurde der 1896 eingeweiht. Miklós Ybl, der bekannte Architekt aus Ungarn wollte ein Bauwerk erschaffen, das ohne weiteres mit den bekannten Opernhäusern Europas mithalten konnte.

Noch heute strahlt das im Neorenaissance-Stil erbaute Haus mit barocken Elementen zwischen den historischen Villen Budapests. 16 Statuen berühmter Komponisten, wie Verdi, Mozart oder Beethoven können an der Brüstung bewundert werden. “Sitzen” dürfen nur die berühmten ungarischen Musiker Ferenc Erkel, der Komponist der ungarischen Nationalhymne und früherer Direktor der Oper, und Franz Liszt, der bekannte Komponist und Klaviervirtuose.

Auch das Innere des schönen Baus kann sich sehen lassen. Fresken, Statuen, unglaublich viel Gold, Kronleuchter, Marmorsäulen und weitere Prunkelemente zieren das Innere des Opernhauses. Insgesamt finden hier 1.200 Gäste Platz. Ein Gemälde der neun Musen beeindruckt neben Marmor und Co. bereits im Foyer der Oper. Vorstellungen im ungarischen Opernhaus sind sehr begehrt.

Wer auf eine Vorstellung verzichten kann, sollte eine Führung durch das berühmte Haus genießen. Die Ungarische Staatsoper ist ein Symbol für die 300-jährige Operntradition in Ungarn. Noch heute zählt der Bau in Budapest zu den schönsten Opernhäusern der Welt. Auf der Bühne waren bereits Plácido Domingo, Luciano Pavarotti, Renée Fleming, und Cecilia Bartoli. Dario Argento, der italienische Filmregisseur, nutzte das Bauwerk als Kulisse für den Film „Das Phantom der Oper“.

Adresse: Budapest, Andrássy út 22, 1061
Preise: www.budapestopera-tickets.com/home/de
Website: www.opera.hu oder auch www.staatsoper-budapest.de

 

13. Margareteninsel

Margareteninsel

Eine echte Attraktion in der ungarischen Metropole ist die Margareteninsel, die auf der Donau schaulustige Besucher empfängt. Die Margareteninsel befindet sich genau zwischen den beiden Stadthälften Buda und Pest. Durch die Margaretenbrücke im Süden und die Árpádbrücke im Norden verbindet sich die Insel mit den beiden Stadtteilen.

Das grüne Herz Budapests ist ein beliebter Erholungsort bei Einheimischen und Touristen. Außer Taxis und Bussen sind Fahrzeuge auf der grünen Insel verboten. Die Österreicher bauten die Insel zu einer Art Kurort um. Auf der Margareteninsel befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man sich unbedingt ansehen sollte. Das Zentenariumsdenkmal von István Kiss erinnert an die Vereinigung der Städte Buda, Pest und Óbuda im Jahre 1873.

Die Parkfläche im englischen Stil im Zentrum der Insel lädt zum Entspannen und relaxen ein. Hier befinden sich auch Überreste eines Franziskanerklosters aus dem 13. Jahrhundert. Im Rosengarten warten über 2.500 verschiedene Rosenarten – ein kleiner Tierpark lädt zu Erkundungstouren ein. In der restaurierten Ruine des Dominikanerklosters soll einst die Königstochter Margarete gelebt haben, nach der die Insel benannt wurde.

Im 19. Jahrhundert wurden an dieser Stelle das Grab des Königs Stephan V. mit der wertvollen Krone gefunden. Zahlreiche Büsten und Statuen von berühmten Schriftstellern, Architekten und Künstlern zieren die Wege auf der Margareteninsel. Zum Weltkulturerbe gehört der 57 Meter hohe Wasserturm, der sich unterhalb der Freilichtbühne befindet. Ebenfalls sehenswert bei einem Besuch auf der Margareteninsel ist der Japanische Garten und der Spielbrunnen, an dem sich viele Musiker treffen.

Adresse: Margareteninsel
Öffnungszeiten: rund um die Uhr
Preise: kostenlos

 

14. Schuhe am Donauufer

Schuhe Donau

Am Ostufer der Donau im Stadtteil Pest stehen circa 300 Meter südlich des Parlamentsgebäudes 60 Paar Schuhe aus Metall. Über eine Länge von 40 Metern erstreckt sich das Mahnmal, das an die Hinrichtung der verfolgten Juden in Budapest während der Pogrome im Zweiten Weltkrieg erinnert.

Unzählige Unschuldige wurden an den Ufern der Donau erschossen und in den Fluss geworfen. An die massenhaften Hinrichtungen erinnert neben den Metallschuhen auch eine Tafel, auf der das Geschehen beschrieben wird. Fertiggestellt wurde das Denkmal im April 2005. Gestaltet wurde das Denkmal von den ungarischen Künstlern Gyula Pauser und Can Togay.

Adresse: Budapest, Id. Antall József rkp., 1054
Öffnungszeiten: rund um die Uhr
Preise: kostenfrei

 

Budapest Sehenswürdigkeiten Karte


 

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