Berlin bietet eine große Vielfalt an herausragenden Museen. Welche kulturellen Ausstellungen du bei deiner nächsten Städtereise nach Berlin nicht verpassen solltest, erfährst du in unserem großen Museumsführer. Wir haben die wichtigsten Museen in Berlin aufgelistet damit du bei deinem nächsten Besuch in Berlin schon im Vorhinein weißt, welche Museen du auf jeden Fall gesehen haben musst. Viel Spaß!  

Madame Tussauds Berlin

Das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds hat seinen Ursprung in der britischen Hauptstadt London. In Berlin befindet sich die mittlerweile siebte Niederlassung des weltberühmten Museums. Ausgestellt werden historische Personen wie Sportler Schauspieler, Politiker, Models und Musiker. In der Deutschen Hauptstadt liegt der Fokus selbstverständlich auch auf deutschen Prominenten aus verschiedenen Bereichen des Lebens. Bekannt wurde das Berliner Wachsfigurenkabinett, als nach der Eröffnung der Niederlassung in Berlin einer etwa 200.000 Euro teuren Hitler Wachsfigur der Kopf abgeschlagen wurde. Vor Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett existierten in Berlin bereits andere Wachsfigurenausstellungen. Die von Madame Tussauds die doch die mit Abstand größte und berühmteste ihrer Art.

Adresse: Unter den Linden 74, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-So von 10:00–19:00

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Madame Tussauds Berlin

Gedenkstätte Berliner Mauer

Ein weiteres Highlight der Hauptstadt ist die Gedenkstätte Berliner Mauer. Das Museum erinnert an die Spaltung Berlins und die Todesopfer, die diese an der berühmten Berliner Mauer forderte. Im Jahre 1998 wurde das Denkmal an der Bernauer Straße als 70 Meter langes Original-Teilstück der Grenze errichtet. Im Laufe der Zeit wuchs die Gedenkstätte auf Mittlerweile 1,4 Kilometer, die sich über den ehemaligen Grenzstreifen ziehen. Zum Museum gehören eine Außenaufstellung, die Kapelle der Versöhnung, das Dokumentationszentrum Berliner Mauer sowie das Fenster des Gedenkens. Im benachbarten S-Bahnhof Nordbahnhof kannst Du Dir eine weitere Ausstellung ansehen, die mit dem Thema und der Gedenkstätte verknüpft ist.

Adresse: Bernauer Str. 111, 13355 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 08:00 bis 22:00 Uhr

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Gedenkstätte Berliner Mauer

Pergamonmuseum

Das Pergamonmuseum ist eines der Museen auf der Berliner Museumsinsel. Streng genommen besteht das Pergamonmuseum Berlin aus drei einzelnen Ausstellungen: der Antikensammlung, dem Vorderasiatischen Museum sowie dem Museum für Islamische Kunst. Als Besucher kannst Du vor allem zahlreiche Kunstwerke des griechischen und römischen Altertums bestaunen. Weltweite Berühmtheit erlangte das Berliner Pergamonmuseum durch die imposanten Rekonstruktionen archäologischer Bauensemble.

Adresse: Bodestraße 1-3, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10:00–18:00 Uhr

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Berlin Dungeon

Berlin Dungeon begibst Du Dich auf eine atemberaubende Reise durch mehr als 800 Jahre Berliner Geschichte, die Du innerhalb von 70 Minuten auf ganz besondere Weise näher gebracht bekommst. Professionelle Schauspieler, tolle Special Effects, eine aufregende Floßfahrt und ein 12 Meter hoher Freifallturm lassen Dich die unterschiedlichsten Gefühle spüren. Doch Vorsicht: Solltest Du unter einer Herzerkrankung leiden, schwache Nerven haben oder einfach nur ein Angsthase sein, ist die Show nichts für Dich.

Adresse: Spandauer Str. 2, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

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DDR Museum

Bei Deiner Sightseeingtour durch die Hauptstadt findest Du das DDR Museum im Bezirk Berlin-Mitte. In der Dauerausstellung erfährst Du mehr über die Alltagskultur und das Leben der Bürger der ehemaligen DDR. Das Museum behandelt die Themen Verkehr, Mauer, Bauen, Wohnen, Freizeit und Konsumverhalten, und bietet damit eine Art Rundumblick, der Dir die Welt der Deutschen Demokratischen Republik während der Spaltung Deutschlands verdeutlicht. Das DDR Museum ist so gestaltet, dass Du fast alle Exponate auch berühren darfst. Setze Dich beispielsweise in einen Trabant oder stöbere in den Schränken einer Plattenbauwohnung und probiere die darin befindlichen Kleidungsstücke selber an. Mit über einer halben Millionen Besucher jährlich, gehört das DDR Museum zu einem der meistbesuchten Berlins.

Adresse:Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Montags bis Freitag: 10:00 – 20:00 Uhr, Samstags: 10:00 – 22:00

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Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart

Das Museum “Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart” zeigt zeitgenössische Kunst und befindet sich im einstigen Empfangsgebäude des Hamburger Bahnhofs in Berlin. Die Ausstellung ist Teil der Nationalgalerie Berlin. Wenn Du an Kunst interessiert bist, ist ein Besuch des Hamburger Bahnhofs fast Pflicht. Ausgestellt sind Werke von Joseph Beuys, Roy Lichtenstein, Richard Long und Andy Warhol. Auch Kunstwerke von Anselm Kiefer und Donald Judd sind hier zu sehen. Die Exponate bestehen aus Beständen der Nationalgalerie und der Sammlung Marx. Letztere beinhaltet 150 Bilder und 500 Zeichnungen von Joseph Beuys und Andy Warhol.

Adresse: Invalidenstraße 50-51, 10557 Berlin
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 10:00 – 18:00 Uhr, Do: 10:00 – 20:00 Uhr, Sa, So: 11:00 – 18:00 Uhr

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Martin Gropius Bau

Im Berliner Ortsteil Kreuzberg kannst Du den Martin-Gropius-Bau, das einstige Kunstgewerbemuseum Berlin, besichtigen. Bis zum Mauerfall im Jahre 1990 befand es sich direkt an der Berliner Mauer auf der Westberliner Seite. Der Martin-Gropius-Bau grenzt unmittelbar an den Ortsteil Mitte. Den Namen verdankt das Museum seinem Architekten Martin Gropius, einem Großonkel von Walter Gropius, dem Begründer des Bauhausstils. Gemeinsam mit Heino Schmieden, einem bedeutenden deutschen Architekten des 19. Jahrhunderts, wurde der Bau zwischen 1877 und 1881 im Stil der italienischen Renaissance errichtet. Nicht nur das Gebäude selbst, auch die stetig wechselnden Ausstellungen im Martin-Gropius-Bau sind absolut sehenswert.

Adresse: Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
Öffnungszeiten: Mo + Mi bis So: 10:00 – 19:00, Dienstags geschlossen

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Berlinische Galerie

Die Berlinische Galerie ist der Name für das Landesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur in Berlin. Die Ausstellung zeigt verschiedene Werke aus dem Bereich bildende Kunst, umfasst aber auch zeitgenössische Installationen und diverse Gemälde. Das Museum befindet sich im Ortsteil Kreuzberg und sammelt seit 1870 in Berlin entstande Kunst. Die ältesten Werke der Ausstellung stammen aus eben diesem Jahr. Neben der Dauerausstellung, die auch Kunst des geteilten und wiedervereinten Berlins zeigt, finden in der Berlinischen Galerie regelmäßige Sonderausstellungen statt. Im Vortragssaal des Museums werden gelegentlich Vorträge gehalten. Zudem gehören eine eigene Bibliothek sowie ein Studiensaal zum Museum Berlinische Galerie.

Adresse: Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin
Öffnungszeiten: Mo + Mi-So von 10:00 bis 18:00, Dienstags geschlossen

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Jüdisches Museum Berlin

Mit dem Jüdischen Museum Berlin in der Lindenstraße 9-14 beherbergt die deutsche Hauptstadt das größte Jüdische Museum Europas. Als Besucher erfährst Du mehr über die 1.700 Jahre deutsch-jüdischer Geschichte. Die Ausstellung behandelt sowohl die Höhe-, als auch die Tiefpunkte der Geschichte. Über das Jahr verteilt finden mehrere Wechselausstellungen statt. Darüber hinaus besitzt das Museum verschiedene Archive, eine Bibliothek sowie diverse Forschungseinrichtungen. Seit der Eröffnung des Neubaus im Jahre 2001 bis ins Jahr 2012, konnte das Museum über acht Millionen Besucher verzeichnen. Bis heute gehört das Jüdische Museum Berlin zu den meistbesuchten Museen der Hauptstadt.

Adresse: Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr

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Museumsinsel Berlin

Die Museumsinsel Berlin ist sozusagen der Museums-Hotspot der Hauptstadt. Sie befindet sich an der nördlichen Spitze der Spreeinsel in Berlins historischer Mitte. Die Museumsinsel ist nicht nur einer der wichtigsten touristischen Anlaufpunkte, sondern zudem einer der bedeutendsten Museumskomplexe weltweit. Dies ist auch der UNESCO aufgefallen, die das bauliche Ensemble seit 1999 als UNESCO-Welterbe führt. Zu den Museen gehört beispielsweise das Alte Museum. Im Hauptgeschoss zeigt es einen Teil der Antikensammlung mit Waffen, Silberschätzen, Goldschmuck sowie Skulpturen der griechischen Kunst- und Kulturgeschichte. Im Obergeschoss des Gebäudes wird Dir die Kunst und Kultur der Etrusker und Römer näher gebracht. Das Neue Museum auf der Museumsinsel beherbergt das Ägyptische Museum mit einer großen Papyrussammlung, der berühmten Büste der Nofretete sowie Kunstwerken aus der Zeit von König Echnaton. Hinzu kommen das Pergamonmuseum mit griechischen und römischen Skulpturen, sowie das Museum für islamische Kunst, die Alte Nationalgalerie und das 2006 wiedereröffnete Bode-Museum, das sowohl byzantinische Kunstwerke, als auch eine italienische und deutsche Skulpturensammlung mit Werken des frühen Mittelalters bis zum 18. Jahrhundert beherbergt.

Adresse: Bodestr. 3, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: siehe einzelne Museen

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Museen in Berlin

Bode Museum

Das Bode-Museum wurde 1904 als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet und ist heute Teil der Museumsinsel in Berlin. Damit gehört auch das Bode-Museum, ebenso wie die anderen Galerien der Museumsinsel, zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im Bode-Museum befindet sich sowohl das ”Münzkabinett”, als auch die Ausstellung “Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst”. Hier besichtigst Du verschiedenste Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert vor Christus bis hin zu Münzen des 21. Jahrhunderts. Neben Münzen zeigt die Ausstellung ausgewählte Bestände der Sammlung alter Meister der Gemäldegalerie Berlin. Die Skulpturensammlung beherbergt italienische sowie deutsche Skulpturen und Plastiken aus der Zeit des Mittelalters bis ins 18. Jahrhundert.

Adresse: Am Kupfergraben, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

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Deutsches Historisches Museum

Das Deutsche Historische Museum versteht sich als Ort der Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern. Als beliebter touristischer Anlaufpunkt gehört das Museum zu einem der am meist besuchtesten Berlin. Untergebracht ist das Deutsche Historische Museum im Zeughaus Unter den Linden im Stadtteil Mitte sowie im angrenzenden Ausstellungsbau, der vom chinesisch-amerikanischen Architekten Ieoh Ming Pei entworfen wurde. Im Zeughaus befindet sich auf 8.000 Quadratmetern die Dauerausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“. Hier kannst Du 7.000 historische Exponate begutachten, die viel über die bewegte Geschichte Deutschlands vom Mittelalter bis Ende des 20. Jahrhunderts verraten. Die vier Etagen des Ausstellungsbaus von Ieoh Ming Pei werden für regelmäßige Sonderausstellungen genutzt.

Adresse: Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, am 24. Dezember geschlossen

Mehr Infos über das Deutsche Historische Museum

Domäne Dahlem

Die Domäne Dahlem beschreibt das historische Rittergut des ehemaligen Dorfes und heutigen Berliner Ortsteils Dahlem im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Es dient als Freilandmuseum für Agrar- und Ernährungskultur mit deutlich ökologischem Schwerpunkt. Landwirtschaft wird dort bereits seit über 800 Jahren betrieben. Als Museum etablierte sich die Domäne Dahlem durch Erntefeste und Adventsmärkte, die in ganz Berlin gut ankamen. Heute zeigt das Freilichtmuseum unterschiedliche Ausstellungen zu landwirtschaftlichen Themen, bei denen auch die Ernährung als solche aufgegriffen wird. Im Jahre 2015 wurde die Domäne Dahlem durch das Culinarium ergänzt. Dieser Teil des Museums beleuchtet mit unterschiedlichsten Exponate verschiedene Aspekte der Essgewohnheiten des Menschen seit 1850 bis in die Gegenwart.

Adresse: Königin-Luise-Straße 49, 14195 Berlin
Öffnungszeiten: Ausstellungen: siehe Website, Außengelände: Mai bis September 08 bis 21 Uhr, Oktober bis April 08 bis 19 Uhr
Online: www.domaene-dahlem.de

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Neues Museum Berlin

Das Neue Museum Berlin ist Teil des Ensembles der Berliner Museumsinsel. Zwischen 1843 und 1855 erbaut, gilt das Gebäude als Hauptwerk des Architekten Friedrich August Stüler, einem der wichtigsten Berliner Architekten seiner Zeit. Nachdem es 70 Jahre lang geschlossen war, wurde das Neue Museum im Oktober 2009 neu eröffnet und beherbergt nun das “Ägyptische Museum und Papyrussammlung”, das “Museum für Vor- und Frühgeschichte” sowie Teile der “Antikensammlung”. Das Neue Museum Berlin gehört zu den beliebtesten der Hauptstadt und sollte auf Deiner Liste der interessantesten Sehenswürdigkeiten in jedem Fall auftauchen .

Adresse: Bodestraße 1-3, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

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Alte Nationalgalerie

Auch die Alte Nationalgalerie gehört als Kunstmuseum zum Ensemble der Berliner Museumsinsel. Wie auch das Neue Museum Berlin, wurde die Alte Nationalgalerie vom berliner Architekten Friedrich August Stüler geplant. Sein Kollege, der Architekt Johann Heinrich Strack, vollendete das Gebäude, das stilistisch dem Berliner Spätklassizismus und der beginnenden Neo-Renaissance zuzuordnen ist. Bis heute ist das Äußere des Museums im Originalzustand erhalten; die Innenräume wurden hingegen mehrfach umgebaut und renoviert, um den modernen Anforderungen an die Ausstellung zu entsprechen. Hier kannst Du diverse Werke des Klassizismus, des Biedermeier, des Impressionismus und der Romantik entdecken. Zudem umfasst die Ausstellung eine Reihe von Exponaten der beginnenden Moderne.

Adresse: Bodestraße 1-3, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Mittwoch von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

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Topographie des Terrors

Die “Topographie des Terrors” ist kein sehr schöner Name, doch auch die Geschichte der Bundesrepublik war zeitweise alles andere als schön. So befasst sich das Projekt “Topographie des Terrors” seit 1987 mit der wohl dunkelsten Zeit Deutschlands: der Zeit des Nationalsozialismus. Zum Museum gehört eine Dauerausstellung im Neubau, sowie eine Freiluftausstellung, die sich auf dem Gelände der einstigen Prinz-Albrecht-Straße in Kreuzberg befindet. Dort befand sich früher das Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). Unweit lag das Prinz-Albrecht-Palais, welches als Zentrale des Sicherheitsdienstes der SS diente. Zum Museum gehört auch eine Bibliothek, in welcher der Fokus auf den Themenbereichen Polizei, SS, Gestapo und dem Nationalsozialismus im Allgemeinen liegt.

Adresse: Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr, Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr), Schließtage 24., 31. Dezember und 1. Januar

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Neue Nationalgalerie

Gemeinsam mit der Gemäldegalerie und dem Kunstgewerbemuseum ist die Neue Nationalgalerie eines der bedeutendsten und wichtigsten Museen am Kulturforum Berlin. Fokus der Ausstellung ist Kunst des 20 Jahrhunderts. Eröffnet wurde das Museum im Jahre 1968, dessen Bau als Ikone der klassischen Moderne gilt. Weil verschiedene Sanierungsmaßnahmen anstehen, ist der unter Denkmalschutz stehende Bau der Neuen Nationalgalerie seit 2014 geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für 2020 geplant.

Adresse: Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin
Öffnungszeiten: derzeit dauerhaft geschlossen

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Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche

Möchtest Du bei Deiner Stadterkundung den Weg zu Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche erklärt bekommen, fragst Du die Einheimischen am besten einfach, wo Du den “hohlen Zahn” findest. Das weltberühmte Wahrzeichen des Berliner Westens war einst eine romanische Kirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb nur eine Turmruine übrig, was der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche diesen Spitznamen verlieh. Das Wahrzeichen steht auf dem Breitscheidplatz im Berliner Ortsteil Charlottenburg und dient heute als Museum und Mahnmal für den Frieden. Ein Teil der Ruine wurde in den 50er Jahren abgerissen, um sie durch Neubauten wie eine neue Kirche zu ergänzen.

Adresse: Breitscheidplatz, 10789 Berlin
Öffnungszeiten: Täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr

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Gemäldegalerie

In der Gemäldegalerie am Berliner Kulturforum kannst Du alte europäische Malerei besichtigen. Die Werke stammen aus der Zeit vom 13. bis zum 18 Jahrhundert. Die unglaubliche Sammlung der Gemäldegalerie umfasst über 3.500 Gemälde und 3.000 weitere historische Rahmen. Für eine gute Übersicht hat man die Berliner Gemäldegalerie in zehn Abteilungen gegliedert. Diese beherbergen sowohl deutsche, niederländische, flämische und holländische, italienische, sowie spanische, französische und englische Malerei aus den verschiedenen Epochen.

Adresse: Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr, Montags geschlossen

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Museum für Kommunikation

Ebenso wie andere deutsche Städte, besitzt auch Berlin ein Museum für Kommunikation. Bei einer Tour durch die Hauptstadt findest Du es im Berliner Ortsteil Mitte, wo es im Gebäude des früheren Reichspostmuseums an der Leipziger Straße untergebracht ist. Seit den 70er Jahren steht dieses Gebäude unter Denkmalschutz. Im Museum erfährst Du mehr zur Geschichte der Kommunikation und besichtigt Exponate wie Postkutschen, Bahnpostwagen, historische Briefkästen, alte Schreibwerkzeuge und vieles mehr.

Adresse: Leipziger Str. 16, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag 9 bis 20 Uhr, Mittwoch bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr, geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember

Mehr Infos zum Museum für Kommunikation

Holocaust Mahnmal (Denkmal für die ermordeten Juden)

Ebenso wie die Topographie des Terrors thematisiert das as Holocaust Mahnmal Berlin die Gräueltaten an den rund sechs Millionen Juden zur Zeit des Nationalsozialismus. Das Holocaust Mahnmal befindet sich in der historischen Mitte der Hauptstadt und besteht aus 2711 Betonstelen, welche die unzähligen ermordeten Juden des Dritten Reichs symbolisieren sollen. Entworfen wurde das Holocaust Denkmal vom international renommierten US-amerikanischen Architekten Peter Eisenman, der auch das Haus am Checkpoint Charlie entworfen hat.

Adresse: Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstags bis Sonntags von 10 Uhr bis 20 Uhr

Mehr Infos zum Holocaust Mahnmal

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Die einstigen Räumlichkeiten der damaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi, bilden heute die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Diese soll an die politischen Gefangenen der DDR erinnern, die sowohl physisch als auch psychisch gefoltert wurden. Seit 1992 steht das Gebäude unter Denkmalschutz und ist eine der top Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt, wenn Du an der DDR-Geschichte interessiert bist.

Adresse: Genslerstraße 66, 13055 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr

Mehr Infos zur Gedenkstätte Hohenschönhausen

Classic Remise Berlin

Als Liebhaber von Oldtimern solltest Du während einer Städtereise in die Hauptstadt in jedem Fall die Classic Remise Berlin besuchen. In den historischen Mauern eines liebevoll restaurierten wilhelminischen Straßenbahndepots befindet sich eine einzigartige Veranstaltungsfläche sowie eine Dauerausstellung klassischer, sehr kostbarer Fahrzeuge. Der alte Industriecharakter, der hier mit der Präsentation der Oldtimer, die sich in gläsernen Einstellboxen befinden, verbunden wird, ist einzigartig und nicht nur für Autofans ein tolles Erlebnis.

Adresse: Wiebestraße 36-37, 10553 Berlin
Öffnungszeiten: Montag – Samstag: 10.00 bis 23.00 Uhr, Sonntag: 10.00 bis 18.00 Uhr

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Computerspielemuseum

Mit dem Computerspielemuseum erweiterte Berlin im Jahre 1997 sein Museumsangebot. Nach dem Jahr 2003 trat das Computerspielmuseum jedoch nur noch online auf. Seit 2011 ist das Computerspielemuseum Berlin mit einer Dauerausstellung im ehemaligen Café Warschau in der Berliner Karl-Marx-Allee auch wieder in der Offline-Welt präsent. Hier wird nicht nur die Geschichte der Computerspiele thematisiert: Du erfährst auch einiges zur Entwicklung des Computers von damals bis heute.

Adresse: Karl-Marx-Allee 93A, 10243 Berlin
Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr (Fr/Sa 10-21 Uhr)

Mehr Infos zum Computerspielemuseum

Museum Berggruen

Das Museum Berggruen ist eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der klassischen Moderne weltweit. Der Name geht auf den 1914 in Berlin-Wilmersdorf geborenen, jüdisch-stämmigen Sammler und Kunsthändler Heinz Berggruen zurück, welcher der Stadt Berlin seine Sammlung weit unter dem eigentlichen Wert verkaufte. Er bezeichnete dies als “Geste der Versöhnung”. Die Stadt bezahlte für die 200 Kunstwerke von Künstlern wie Picasso, Matisse, Klee und Alberto Giacometti damals “nur” 253 Millionen Deutsche Mark.

Adresse: Schloßstraße 1, 14059 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr

Mehr Infos zum Museum Berggruen

Tränenpalast

Als Tränenpalast bezeichnen die Berliner umgangssprachlich die frühere Ausreisehalle der DDR-Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße, die heute als Museum dient. Du findest es in der ehemaligen Osthälfte Berlins am Reichstagufer 17 im Stadtteil Mitte. Die Bezeichnung Tränenpalast rührt daher, dass die Bürger der damaligen DDR Besucher aus West-Berlin unter Tränen verabschieden mussten, weil sie selbst keine Reisefreiheit nach Westdeutschland hatten. Anders als die Ausreise, erfolgte die Einreise nach Ost-Berlin nicht über den Tränenpalast, sondern über die Bahnhofsanlage in der Friedrichstraße. Für Ausländer gab es noch den Checkpoint Charlie als alternativen Grenzübergang in der Friedrichstraße.

Adresse: Reichstagufer 17, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 10 bis 18 Uhr

Mehr Infos zum Tränenpalast

Deutsches Technikmuseum

Bis 1996 trug das 1983 eröffnete Deutsche Technikmuseum Berlin (DTMB) den Namen “Museum für Verkehr und Technik”. Das Museum beherbergt und verbindet über 100 technische Sammlungen Berlins. Auf 26.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche besuchen jedes Jahr mehr als eine halbe Millionen Menschen das Deutsche Technikmuseum. Hier erfährst Du mehr zur Bier- und Schmuckproduktion, der Energiegewinnung, und bekommst den Wasserstraßen- und Schienenverkehr näher gebracht.

Adresse: Trebbiner Str. 9, 10963 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 17.30 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr

Mehr Informationen zum Deutschen Technikmuseum

Mauermuseum (Museum Haus am Checkpoint Charlie)

Anders als die städtischen Museen Berlins, steht das “Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie” unter privater Trägerschaft. Gegründet wurde es im Jahre 1961 vom deutschen Historiker und Publizisten Rainer Hildebrandt. Damals befand sich das Mauermuseum noch in einer Privatwohnung an der Bernauer Straße in Berlin. Nachdem 1963 die Arbeitsgemeinschaft 13. August das Museum übernahm, zog es an den Checkpoint Charlie um. Die Ausstellung zeigt Fotos und Dokumentationen geglückter Fluchtversuche, sowie die dabei verwendeten Fluchtmittel wie Heißluftballons, Autos, Sessellifte und ganz kurios: ein Mini-U-Boot.

Adresse: Friedrichstraße 43-45, 10969 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 9 bis 22 Uhr

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Museum für Naturkunde

Im Museum für Naturkunde in Berlin kannst Du mehr als 30 Millionen einzelne Objekte entdecken. Damit ist es neben dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn und den Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main das größte seiner Art in ganz Deutschland. Ursprünglich war das Museum ein Teil der Humboldt-Universität zu Berlin, bevor es 2009 zu einer Stiftung des öffentlichen Rechts wurde. Du findest das Naturkundemuseum im Berliner Ortsteil Mitte in der Oranienburger Vorstadt.

Adresse: Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
Öffnungszeiten: Di-Fr von 09:30 bis 18:00 | Sa-So von 10:00 bis 18:00 Uhr

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The Story of Berlin

Die Dauerausstellung “ The Story of Berlin” besteht seit 1999 und präsentiert Besuchern auf 6.000 Quadratmetern 21 begehbare Themenräume, in denen man mehr zur Berliner Geschichte erfährt. Von der ersten Erwähnung der Stadt bis zum Fall der Mauer 1989 wird Dir mit künstlerisch gestalteten Kulissen und modernster Multimediatechnik, sowie einer Reihe von Original-Exponaten die Historie und das Leben der Berliner zur jeweiligen Zeit erklärt. Die Erlebnisausstellung zu 800 Jahren Berliner Geschichte befindet sich im Ku’damm-Karree am berühmten Berliner Kurfürstendamm.

Adresse: Kurfürstendamm 207-208, 10719 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-So von 10:00 bis 20:00 Uhr

Mehr Infos zur Story of Berlin

Alliiertenmuseum

Das Alliiertenmuseum in Berlin wurde 1998 unter Beisein Helmut Kohls eröffnet und dokumentiert das Engagement und die Aufgabe der Westalliierten in der Bundesrepublik Deutschland, konkret in West-Berlin, zwischen 1945 und 1994. Die Alliierten sind die damaligen Siegermächte des Zweiten Weltkriegs: USA, Großbritannien und Frankreich. Diese standen im Ost-West-Konflikt der damaligen Sowjetunion gegenüber. Ein Highlight der Ausstellung ist das britische Transportflugzeug Hastings TG 503 aus der Zeit der Luftbrücke. Nicht verpassen solltest Du auch einen Besuch des Berliner Spionagetunnels, der als Zusammenarbeit des amerikanischen und britischen Geheimdienstes entstand. Ziel des Tunnels war es, die sowjetischen Fernmeldeleitungen in Ost-Berlin anzuzapfen. Neben der Dauerausstellung zeigt das Museum auch regelmäßige Sonderausstellungen.

Adresse: Clayallee 135, 14195 Berlin
Öffnungszeiten: Di-So von 10:00 bis 18:00 Uhr

Mehr Infos zum AlliiertenMuseum

Currywurst Museum

Wer die Currywurst tatsächlich erfunden hat, ist nicht ganz eindeutig zu klären. Sehr wahrscheinlich entstand das deutsche Traditionsgericht im Berlin der 40er Jahre. Die damalige Gastronomin Herta Heuwer betrieb seit 1949 einen Imbissstand an der Ecke Kant-/Kaiser-Friedrich-Straße im Berliner Ortsteil Charlottenburg und beanspruchte für sich, die Currywurst erfunden zu haben. Egal ob es nun stimmt oder nicht: Die Currywurst gehört zu Berlin einfach dazu. Was liegt also näher, der Berliner Currywurst ein eigenes Museum zu widmen. Im Currywurst Museum erfährst Du nicht nur mehr zur Geschichte des Snacks, sondern entdeckst auch einige Geheimnisse über die Zusammensetzung einzelner Zutaten. Selbstverständlich gehört zum Currywurst Museum auch ein eigener Imbiss, wo Du Dir eine originale Berliner Currywurt schmecken lassen kannst.

Adresse: Schützenstraße 70, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-So von 10:00 bis 18:00 Uhr

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Haus der Wannsee Konferenz

Die einstige Industrievilla aus dem Jahre 1915 wurde zwischen 1941 und 1945 von der SS als Gästehaus genutzt. An diesem historischen Ort besprachen am 20. Januar 1942 eine Reihe hochrangiger SS-Vertreter sowie Persönlichkeiten aus der NSDAP und unterschiedlicher Ministerien die konkreten Kooperationspläne zur Deportation und Ermordung der europäischen Juden. Heute informiert hier die Dauerausstellung als Museum über die Vertreibung, die Ghettoisierung und die Ermordung der Juden zwischen 1933 und 1939. Zudem bietet die Gedenkstätte verschiedenste pädagogische Möglichkeiten wie Seminare und Studientage, bei denen sich die Teilnehmer näher mit der Geschichte des Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen auseinandersetzen können.

Adresse: Am Großen Wannsee 56-58, 14109 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-So von 10:00 bis 18:00 Uhr

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Josefine Baumann

Seit August 2016 schreibe ich für das Reisemagazin von voucherwonderland. In meinen Beiträgen nehme ich euch gerne mit an die schönsten Orte Europas – von manchen hast du vorher vielleicht noch gar nichts gehört ;)

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