Ob Lavafelder, Gletscher, Schluchten, Polarlichter oder Wasserfälle, die Natur in Island ist wirklich spektakulär. Die Sehenswürdigkeiten von Island sind echt Highlights für alle Reisenden, die einen Trip in die schroffe Natur suchen.

Gleichzeitig lockt das kulturelle Leben in der charmanten Hauptstadt Reykjavik sowie die das Ursprüngliche in den kleinen Fischer- und Hafendörfern.

Wir zeigen dir die schönsten und atemberaubendsten Island Sehenswürdigkeiten, welche du nach deiner Reise mit Sicherheit nicht mehr vergessen wirst.

Pack deine Kamera ein, lass dich verzaubern und erlebe ein Abenteuer der ganz besonderen Art in Island, der größten Vulkaninsel der Welt.

Island Sehenswürdigkeiten Karte

Zahlen und Fakten über Island

Fläche: 103.125 km²

Hauptstadt: Reykjavik

Einwohnerzahl: 356.991 (Stand Januar 2019)

Währung: Isländische Kronen

Sprache: Isländisch

 

Wusstest du?

  • Auf Island gibt es noch etwa 31 aktive Vulkane
  • Der meiste Regen in Reykjavik fällt im Monat Oktober
  • Der Höchste Berg auf Island ist der Hvannadalshnúkur mit 2.110 Metern
  • Zu den landestypischen Spezialitäten gehören fermentierter Hai, in Molke eingelegte Hammelhoden und schwarz geräucherter Schafskopf

1. Ringstraße (Hringvegur)

Ringstraße Island

In Island gibt es tatsächlich nur eine Hauptstraße und das ist die sogenannte Ringstraße. Diese führt einmal komplett um Island herum und die meisten der wichtigen Städte liegen an ihr.

Das Besondere an der Ringstraße ist, dass du entlang der Strecke zahlreiche Island Sehenswürdigkeiten findest. Vor allem, wenn du das erste Mal nach Island reist, ist die Ringstraße ein guter Anhaltspunkt für dich.

Fakten Zur Ringstraße

  • Sie wird auch Straße 1 oder Route 1 genannt
  • Die Ringstraße ist 1.341 Kilometer lang
  • Hier gilt ein Tempolimit von 90 km/h
  • Seit 2019 ist die komplette Ringstraße asphaltiert

Jetzt fragst du dich sicher, wie lange du für die komplette Strecke brauchst.

Ohne Zwischenstopp benötigst du etwa 14 – 16 Stunden, was aber keinen Sinn macht, denn schließlich möchtest du ja was von Island sehen.

Hier ist es wichtig zu beachten, dass du in den Wintermonaten wegen der verkürzten Tage mehr Zeit einplanen solltest als im Sommer.

Als grober Wert werden im Winter 14 Tage, im

Sommer 7 Tage empfohlen, wobei es natürlich auf die Zahl der Sehenswürdigkeiten ankommt.

Wichtig zu beachten ist auch, dass im Winter wegen Schnee und Eis häufig Teile der Ringstraße gesperrt sind.

Highlights entlang der Ringstraße sind zum Beispiel die Wasserfälle Skogafoss und Godafoss, die Gletscherlagune Jökulsárlón und die Hauptstadt Reykjavik.


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2. Reykjavík

Reykjavik

Reykjavik ist die Hauptstadt von Island, gleichzeitig die größte Stadt des Inselstaates und die nördlichste Hauptstadt der Erde.

Rund 128.000 Menschen leben hier. Kein Wunder, denn die Stadt hat jede Menge Kultur, Aktivitäten und sogar ein aufregendes Nachtleben zu bieten. Und auch für Urlauber ist Reykjavik ein beliebtes Reiseziel bei einem Island Urlaub.

Die meisten Island Sehenswürdigkeiten findest du auf der ganzen Insel verteilt, einige davon aber auch in der Hauptstadt.

Reykjavik Hallgrimskirche
Besonders beliebt ist zum Beispiel die Hallgrímskirkja (Hallgrimskirche), welche die größte in ganz Island ist.

Highlight ist der Turm, dessen Architektur durch die Basaltklippen inspiriert ist.

Diesen kannst du sogar betreten und mit dem Aufzug bis ganz nach oben fahren. Von hier aus hast du einen atemberaubenden Blick über die Stadt.

Auch die Konzerthalle Harpa, welche im alten Hafen von Reykjavik liegt, ist ein absoluter Hingucker. Sie ist ein beeindruckendes Glasgebäude, welches du auch von innen bestaunen kannst. Und auch der Besuch einer Vorstellung lohnt sich.

Bei einem Spaziergang durch Reykjavik wirst du außerdem viele Skulpturen und Museen finden, denn auch die Kunstlandschaft ist in der Hauptstadt absolut sehenswert. Eine der beliebtesten Skulpturen ist die Sun Voyager, welche unweit der Harpa steht.

Aufregend in Reykjavik ist auch das Nachtleben. Vor allem von Freitag bis Sonntag sind die Bars und Clubs bis in die Morgenstunden geöffnet und locken das Partyvolk. Von Live-Musik über Musicals bis hin zu Poetryslams findest du alles in Reykjavik.


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3. Wasserfälle

Wasserfälle Island

Island hat eine beeindruckende Natur zu bieten, darunter auch zahlreiche Wasserfälle. Alle kann man gar nicht aufzählen, aber einige der beliebtesten, schönsten und beeindruckendsten.

Fangen wir an mit dem bekanntesten – der Gullfoss. Er gilt als der schönste Wasserfall in Island und liegt im Südwesten. Von Reykjavik aus erreichst du ihn innerhalb von zwei Stunden.

Er liegt auf der Route des sogenannten „Golden Circle“ und war Namensgeber der Route, denn übersetzt heißt Gullfoss „Goldener Wasserfall“.

Ebenfalls sehr bekannt sind der Seljalandsfoss und der etwas verstecktere Gliúfrabúi, denn sie liegen direkt an der Ringstraße.

Das Besondere am Seljalandsfoss ist, dass du ihn einmal umrunden kannst.

Wenn du auf der Suche nach einem wirklich einmaligen Wasserfall bist, solltest du zum Hraunfossar, dem Lavawasserfall.

Seine Erscheinung ist recht unüblich, denn er ist ein Zusammenspiel aus mehreren kleinen Wasserfällen nebeneinander, die sich nach einem Vulkanausbruch den Weg durch das poröse Gestein gesucht haben.

Skógafoss ist der Klassiker unter den Wasserfällen und deswegen auch eine der bekanntesten Island Sehenswürdigkeiten, die bei jeder Tour dabei ist.

Er ist außerdem der Startpunkt des Fimmvörðuháls Wanderwegs. Wenn du diesen entlang gehst, wirst du weitere kleinere und größere Wasserfälle passieren.

4. Blaue Lagune (Bláa Lónið)

Blaue Lagune Island

Du möchtest in deinem Island Urlaub etwas ganz besonderes Erleben? Dann auf zur Blauen Lagune für ein einmaliges Bade- und Wellnesserlebnis.

Die Lagune liegt ganz in der Nähe der Hauptstadt Reykjavik, sodass du beides ideal verbinden kannst.

Aber wie ist diese leuchtend blaue Lagune entstanden? Man könnte fast sagen durch ein „Abfallprodukt“.

Blaue Lagune Island klein
Denn das nahe gelegene Geothermiekraftwerk fördert ein Gemisch aus Meer- und Süßwasser an die Oberfläche, welches um die 240°C heiß ist.

Dieses wird zur Stromerzeugung genutzt und wenn es dann nicht mehr gebraucht wird, fließt es in das Lavafeld, wo sich heute die Blaue Lagune befindet, eine der beliebtesten Island Sehenswürdigkeiten.

Der Salzwassersee ist circa 5.000 m² groß und das sehr salzhaltige Wasser heilt nachweislich Hautkrankheiten wie Schuppenflechte. Du kannst dir und deinem Körper mit einem Bad in dem 37 – 42 Grad warmen Wasser also wirklich etwas Gutes tun.

Außerdem kannst du dir eine Schlammmaske für das Gesicht gönnen und dabei einen leckeren Cocktail schlürfen.

Reykjadalur – der Insidertipp

Reykjadalur Island

Zugegeben, die Blaue Lagune ist oft überfüllt. Nicht zuletzt, weil sie als eine der beliebtesten Island Sehenswürdigkeiten gilt.

Aber es gibt eine weitere heiße Quelle, an der du nicht allzu viele Touristen antreffen wirst. Zumindest noch nicht, weshalb der Reykjadalur noch als Geheimtipp gilt.

Der Fluss liegt ebenfalls nicht weit von Reykjavik entfernt in einer traumhaft schönen Landschaft.

Gespeist wird er von einer heißen Quelle, weshalb du die warmen Stellen eher oberhalb des Flusses findest.

Es gibt nur einen kleinen Haken: Du musst zuerst eine kleine Wanderung mit teilweise steilen Anstiegen hinter dich bringen. Aber versprochen, der Weg lohnt sich.

5. Golden Circle

Golden Circle Island

Der sogenannte „Golden Circle“ ist ein absoluter Klassiker unter den Tagesausflügen von Reykjavik aus. Es ist eine kleine Rundtour mit 3 Island Sehenswürdigkeiten, für alle, die nicht allzu viel Zeit mitbringen.

Für den Goldenen Circle brauchst du mindestens einen Tag. Möchtest du dir bei den einzelnen Island Sehenswürdigkeiten etwas mehr Zeit lassen, solltest du zwei Tage einplanen.

Die erste Station auf dem Golden Circle ist der Geysir. Dieser ist übrigens Namensgeber der Geysire in deutscher Sprache. Auf Island selber heißt nur diese Quelle so.

In regelmäßigen Abständen stößt die Heißwasserquelle eine 25-35 Meter hohe Fontäne in die Luft.

Ein einmaliges Naturspektakel, welches allerdings nur noch 2-3 Mal im Jahr beobachtet werden kann.

Aber keine Sorge, dein Stopp am Geysir ist nicht umsonst.

Direkt neben dem großen Geysir findest du einen etwas kleineren, den Strokkur.

Dieser stößt alle 5 – 10 Minuten eine Fontäne in die Luft. Die zweite Station auf der Tour ist der Wasserfall Gullfoss.

Übersetzt heißt das „Goldener Wasserfall“, weshalb auch der Golden Circle so genannt wurde. Er ist einer der schönsten Wasserfälle des Landes und bei schönem Wetter wird er von Regenbögen geschmückt.

Der letzte und dritte Stopp auf der Route des Golden Circle ist Þingvellir oder auch Thingvellir genannt. Der Nationalpark ist eine wirkliche Attraktion in Island, denn hier siehst du den Grabenbruch zwischen der amerikanischen und der europäischen Kontinentalplatte.

Diese verschiebt sich jährlich um 2 Zentimeter. Hier steht auch das älteste Parlament der Erde, in dem schon 930 n.Ch. die Wikinger gesetzgebende Versammlungen abgehalten haben.

6. Reynisfjara

Reynisfjara

Reynisfjara ist wohl der berühmteste Strand in Island. Er liegt im Süden des Landes am Kap Dyrhólaey. Aber warum ist er bei Urlaubern so bekannt und gehört mit zu den meist besuchten Island Sehenswürdigkeiten?

Das hat zwei Gründe. Zum einen handelt es sich hier um einen schwarzen Strand aus Lavasand, was natürlich nicht allzu oft vorkommt und deswegen absolut sehenswert ist.

WICHTIG

Seit August 2019 ist das östliche Ende des Strandes komplett gesperrt.

Teile des Bergs haben sich hier gelöst und sind auf den Strand gestürzt.

Solltest du über die Absperrung klettern, musst du mit einer sehr hohen Geldstrafe rechnen.

Zum anderen zieht die Gefahr des Strandes einen immer wieder in den Bann, denn hier werden dir die Naturgewalten wahrlich vor Augen geführt.

Die peitschenden Wellen, welche bis zu 20 Meter hoch sein können, sind beeindruckend und angsteinflößend gleichermaßen.

Besonders im Winter kann das Meer hier sehr rau sein, aber auch im Sommer sind die Wellen oft unberechenbar, weshalb er auch als der gefährlichste Strand von Island gilt.

Vom Strand aus kann man außerdem eine Felsformation sehen, welche der Legende nach zwei versteinerte Trolle sind, die versucht haben ein Schiff an Land zu ziehen.

Um diese jedoch noch besser sehen zu können, klettern viele Touristen auf die Felsvorsprünge am Strand. Das ist aber nicht ungefährlich, weshalb Warnhinweise davor warnen. Dennoch versuchen es einige Touristen immer wieder, was nicht selten in Unfällen endet.

7. Die Bergwelt von Island (Landmannalaugar)

Landmannalaugar

Im Südwesten von Island erwartet dich ein einzigartiges Naturwunder – die farbenfrohe Bergwelt in der Nähe des Vulkans Hekla, auch Landmannalaugar genannt. Übersetzt heißt das „Die warmen Quellen der Leute von Lands(veit)“.

Die Bergwelt sieht fast aus wie gemalt, aber warum sind sie eigentlich so bunt? Das liegt an den Vulkanen drum herum.

Der Brennisteinsalda besteht zum Beispiel aus Quarztrachyt und Rhyolithgestein welches rötlich gefärbt ist. Der Vulkan Bláhnjúkur hingegen besteht aus graublauem Pechstein.

Landmannalaugar Wanderweg
Dazu kommen dann noch grüne Flecken von Moos, weiße Highlights durch Schnee und schwarz Flächen durch das glänzende Obsidianlavafeld Laugahraun.

Und fertig ist die farbenfrohe und einzigartige Bergwelt, welche zu den beliebtesten Island Sehenswürdigkeiten zählt.

Um Landmannalaugar hautnah erleben zu können, gibt es mehrere Wanderwege durch die Bergwelt. Eine der beliebtesten Trekkingrouten, welche über mehrere Tage geht, ist Laugavegur.

Allerdings ist die Anreise zu den Bergen nicht ganz so einfach, weswegen hier zum Beispiel geführte Touren angeboten werden. Denn es geht mit dem Auto teilweise durch Flüsse und ein Allradantrieb ist hier von großem Vorteil.

Einmal angekommen lädt das Gebirge regelrecht zum Wandern ein. Schließlich gibt es mehr als 30 Wanderrouten. Auch hier kannst du geführte Touren machen, wenn du dir alleine nicht ganz sicher bist.


Tipp: Unweit des Trekkingdorfs Landmannalaugar findest du eine heiße Quelle zum Baden. Diese und noch ein paar weitere in diesem Gebiet gehören zu den entlegensten heißen Quellen in Island.


8. Mývatn

Myvatn

Das Naturreservat Mývatn ist ein landschaftliches Highlight in Island, welches du dir nicht entgehen lassen solltest.

Vor allem in der Nebensaison, wenn du auf kaum eine Menschenseele triffst, ist ein Spaziergang durch die mondähnliche Landschaft mit Wasserfällen, Kraterseen und Lavafeldern ein absoluter Traum.

Hier liegt auch der gleichnamige See, welcher übersetzt Mückensee heißt. Diesen Namen bekam er wegen der über 40 Mückenarten, die in dieser Gegend zu Hause sind.

Wenn du einmal um den See herum fährst, triffst du außerdem ganz automatisch auf weitere beeindruckende  Island Sehenswürdigkeiten:

Hverfjall Myvatn

 

  • Dimmuborgir (Lavaburgen)
  • Skútustaðir (Pseudokrater)
  • Hverfjall (Ringwallkrater)
  • Námaskarð (Geothermiegebiet)

 

Wichtig bei der Umrundung des Sees mit dem Auto ist, dass du stets vorsichtig fährst, denn hier leben viele Enten und Gänse, die auch mal die Straße kreuzen können.

Eine der bekanntesten Island Sehenswürdigkeiten rund um den See ist das Mývatn Nature Bath, welches wie die Blaue Lagune eine heiße Quelle ist, allerdings weniger stark besucht.

Auch ein Besuch in die nahegelegene Stadt Akureyri ist absolut lohnenswert, wenn du schon mal hier bist.

Nordlichter

Polarlichter Myvatn

Die Gegend um den Mývatn See eignet sich hervorragend, um die Nordlichter, auch Polarlichter genannt, zu beobachten.

Diese gehören vor allem bei Naturfreunden zu den Highlights der Island Sehenswürdigkeiten. Kein Wunder, denn die magischen Lichter am sternenklaren Himmel sind ein absolutes Naturspektakel, welches du nicht überall auf der Welt zu sehen bekommst.

Der Vorteil am Mývatn See ist, dass du keine künstlichen Lichtquellen in der Umgebung hast, welche die Sicht auf die Lichter beeinflussen könnten.

Außerdem bist du relativ weit im Norden, denn um Polarlichter gut sehen zu können musst du in Richtung Norden blicken, da sie aus Norden kommen.


Tipps, damit du die Polarlichter sehen kannst:

  • Die Nacht sollte so dunkel wie möglich sein
  • Suche dir einen Ort, der weit genug von künstlichen Lichtquellen entfernt ist
  • Am Himmel sollten so wenig Wolken wie möglich zu sehen sein

Erfahre mehr: Die besten Reiseziele, um Polarlichter zu sehen


Und wann ist die beste Reisezeit, um die Polarlichter am Himmel sehen zu können? Die größten Chancen hast du von September bis in den März hinein. Es lohnt sich also in den kalten Monaten einen Island Urlaub zu planen.

Eines solltest du jedoch beachten: Es gibt keine Garantie, dass du die Nordlichter in diesen Monaten auf jeden Fall sehen kannst. Außerdem musst du Geduld mitbringen und auch eine Portion Glück spielt bei der Sichtung der Polarlichter eine große Rolle.


9. Westmänner Inseln (Vestmannaeyjar)

Westmännerinseln

Die Westmänner Inseln sind eine vulkanische Inselgruppe, welche knapp 20 Kilometer südwestlich des isländischen Festlandes liegt.

Sie bestehen aus insgesamt 14 Inseln, wovon allerdings nur eine bewohnt ist. Das ist die Hauptinsel Heimaey mit rund 4.000 Einwohnern.

Und genau dieser Insel solltest du unbedingt einen Besuch abstatten. Entweder du machst einen Tagesausflug oder aber du planst eine Übernachtung auf Heimaey mit ein.

Auf den Westmänner Inseln erwarten dich einige der schönsten Landschaften von Island, welche du über die zahlreichen Wanderwege erkunden kannst. Ganz gleich, ob für Anfänger oder Profis, es ist für jeden Schwierigkeitsgrad etwas dabei.

Highlight sind die Papageientaucher, welche vor allem in den Monaten April bis August auf den Inseln zu sehen sind und der imposante Elefantenkopf, welchen du bei einer Bootstour aus dem Wasser ragen siehst.

Um auf die Insel Heimaey zu kommen, musst du mit der Fähre von Landeyjahöfn übersetzen.

Die Fahrt dauert knapp 30 – 40 Minuten und du kannst sogar deinen fahrbaren Untersatz mitnehmen. Tickets kannst du schon vorab online kaufen.

Du musst allerdings beachten, dass die Fähre nur bei gutem Wetter ablegt. Das heißt, es kann passieren, dass du entweder erst gar nicht auf die Inseln kommst oder aber dort für einen Tag festsitzt.

Alternativ kannst du auch mit dem Flieger von Reykjavik fliegen. Das ist aber um einiges teurer.

Das Wetter auf den Westmänner Inseln ist das ganze Jahr über recht gleichbleibend. Es wird nicht wärmer als 12 Grad, aber auch nicht kälter als null Grad. Allerdings musst du mit Regen und Nässe rechnen, weswegen regenfeste Kleidung empfehlenswert ist.

10. Fjaðrárgljúfur Schlucht

Fjaðrárgljúfur Schlucht

Zugegeben, der Name dieser Schlucht ist einfach unaussprechlich und dennoch ist sie eine der beliebtesten Island Sehenswürdigkeiten.

Vor allem, seit Justin Bieber hier eines seiner Musikvideos gedreht hat, kommen viele Touristen hier her. Aus diesem Grund wird die Schlucht auch häufig Bieber Canyon genannt.

Die Felsschlucht, welche bis zu 100 Meter tief und zwei Kilometer lang ist, liegt knapp eine Stunde von Vík entfernt und ist gut über die Ringstraße zu erreichen. Vor Ort gibt es Parkplätze, von wo aus du dann entlang der Schlucht wandern kannst.

Circa zwei Kilometer vom Parkplatz entfernt, am oberen Ende der Schlucht, findest du einen Aussichtspunkt. Bring also auf jeden Fall genügend Zeit mit, denn der Ausblick über die Schlucht und den hindurch fließenden Fjaðrá ist spektakulär.

Beachte: Es kann sein, dass Teile der Schlucht gesperrt sind, nachdem 2019 die komplette Schlucht für einige Zeit geschlossen wurde. Grund dafür waren die extremen Anstürme von Bieber-Fans, die die Flora und Fauna zerstört haben.

11. Vík

Vík

Ganz im Süden von Island findest du die urige Kleinstadt Vík, welche unterhalb des Mýrdals-Gletschers liegt. Sie ist tatsächlich die südlichste Ortschaft von Island mit circa 300 Einwohnern.

Wegen der Hotels in Vík, dem Supermarkt, der Tankstelle und den wirklich guten Restaurants ist Vík ein beliebter Stopp bei Urlaubern.

Fun Fact:

Falls der Vulkan Katla wirklich ausbrechen sollte, wäre die Kirche auf ihrem Hügel sicher.

Charakteristisch für Vík ist die weiße Kirche mit ihrem roten Dach, welche auf einem Hügel über der Stadt thront. Es gibt wirklich kaum ein Foto der Stadt ohne das Wahrzeichen.

Aber es gibt noch eine weitere Besonderheit an Vík, denn hier herrscht eine hohe vulkanische Aktivität.

Im Gletscher eingebettet ruht der Katla-Vulkan vor sich hin und wartet quasi auf seinen Ausbruch.


Tipp: Ein absolutes Highlight in Vík sind die geführten Gletschertouren oder auch die Tour durch die Eishöhle unter dem Vulkan.

Und von Vík aus erreichst du auch den berühmten und gefährlichen schwarzen Strand Reynisfjara.


Das Flugzeugwrack

Flugzeugwrack Island

Nicht weit von Vík entfernt, an einem schwarzen Strand findest du das bekannte Flugzeugwrack, welches 1973 hier Notlanden musste.

Besonders in den letzten Jahren hat das Wrack an Popularität unter den Island Sehenswürdigkeiten zugenommen. Denn wie auch die Fjaðrárgljúfur Schlucht hatte auch das Flugzeugwrack einen Auftritt in Justin Biebers Musikvideo.

Aber nicht nur deswegen ist das Flugzeugwrack eine der beliebtesten Island Sehenswürdigkeiten. Der schwarze Strand, das raue Meer und das Wrack selber bilden eine ganz besondere Atmosphäre.

Und auch wenn die Szenerie eher düster aussieht, endete der Absturz damals mit einem Happy End, denn alle Insassen haben dank der erfolgreichen Notlandung eines Fluganfängers überlebt.

Um zum Wrack zu gelangen, musst du eine circa einstündige Wanderung von der Ringstraße aus auf dich nehmen. Plane also genug Zeit ein für diese Sehenswürdigkeit in Island.

12. Jökulsárlón

Jökulsárlón

Eine ganz besondere Island Sehenswürdigkeit ist auch die Jökulsárlón Lagune. Mit 18 km² ist sie der größte und gleichzeitig auch der tiefste Gletschersee in Island. Gespeist wird er durch den Gletscher Vatnajökull.

Das Wasser fließt vom Gletscher durch einen Wasserlauf bis in das nahegelegene Meer. Dabei gehen auch immer wieder große Eisbrocken ab, welche dann von den Wellen wieder an den Strand gespült werden.

Und dieser Anblick ist wahrlich beeindruckend, denn die Eisbrocken auf dem schwarzen Sand sehen aus wie glitzernde Diamanten, weswegen der Strand auch Diamond Beach genannt wird.

Jökulsárlón Diamond Beach
Aber nicht nur deswegen ist der Gletschersee so berühmt. Auch hier wurden schon große Filme wie „James Bond“ oder „Batman Begins“ gedreht.

Über die Jahre hat er sich immer mehr zu einer der schönsten Island Sehenswürdigkeiten entwickelt.

Um die Lagune zu bestaunen, kannst du entweder eine geführte Tour machen oder aber dich selber auf den Weg machen. Von Reykjavik sind es mit dem Auto etwa sechs Stunden Fahrt.

Sie ist das ganze Jahr über geöffnet, allerdings kommt es in den Wintermonaten immer auf die aktuellen Wetterbedingungen an. Hier ist es wichtig, dass du den Wetterbericht im Blick hast.

Bist du zwischen den Monaten April bis Oktober in Island, kannst du sogar eine Bootstour auf dem See machen.

Jökulsárlón Eishöhle

Absolutes Highlight sind immer wieder die Eishöhlentouren, bei denen du die beeindruckenden blauen Höhlen aus Eis besichtigen kannst.

Hier ist es wichtig, dass du dich nicht alleine auf den Weg in eine solche Höhle machst, denn auch hier kommt es immer auf die Wetterbedingungen an.

Deswegen sind sie zum Beispiel auch nur in den Monaten November bis März zugänglich.

In den wärmeren Monaten können sie beginnen zu schmelzen. Von daher ist es immer ratsam eine solche Tour mit einem erfahrenen Guide zu machen.


!!! Wichtig bei einem Besuch des Gletschersees ist außerdem, dass du dich an die Sicherheitsvorschriften hältst. Dazu gehört zum Beispiel, dass das Schwimmen im See nicht erlaubt ist sowie das Klettern auf den Eisbergen. Dies kann gefährlich enden, wenn sich ein solcher Eisberg zum Beispiel bewegt oder am Abschmelzen ist.


13. Halbinsel Snaefellsnes

Snaefellsnes

Wenn du nicht allzu viel Zeit hast für eine Island Rundreise, dann lohnt sich ein Ausflug auf die Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands.

Denn hier erlebst du Island in Schnellform mit allen landschaftlichen Aspekten, die sich auch über die ganze Insel verteilen:  Gletscher, Wasserfälle, Lavafelder, Strände, malerische Fischerdörfer und Bergwelten.

Am besten du fährst mit deinem Mietwagen einfach nur die Straßen Nummer 54 und 56 entlang, denn allein schon auf dem Weg kannst du atemberaubende Aussichten genießen.

Aber es lohnt sich durchaus auch zwischendurch immer mal einen Stopp einzulegen.

Besonders beliebte Island Sehenswürdigkeiten auf der Halbinsel sind natürlich der Nationalpark, in dem auch Führungen und Wanderungen angeboten werden.

Aber auch der winzige Ort Arnarstapi, die Felsformation Gatklettur, das Wahrzeichen von Island der Kirkjufell, der Leuchtturm Svörtuloft, welcher auf beeindruckenden schwarzen Klippen steht und die Lavahöhle Vatnshellir.

Für den Hunger zwischendurch lohnt sich ein Stopp in Stykkishólmur, der größten Stadt auf

Snæfellsnes. Hier gibt es einige Restaurants, in denen du wirklich lecker essen kannst.

Plane für deinen Ausflug auf jeden Fall ausreichend Zeit ein, am besten zwei Tage mit Übernachtung, denn es gibt wirklich eine Menge zu entdecken und zu erleben.

14. Höfn

Höfn Island

Höfn in Island ist mit circa 1.700 Einwohnern die größte Stadt im Südosten des Landes. Vor allem ist die Stadt aber für den Fischerei-Charme und die unglaublich guten Hummer-Restaurants bekannt.

Wenn du also ein Seafood-Fan bist, solltest du unbedingt einen Abstecher nach Höfn machen. Highlight ist das jährliche Hummer-Festival im Sommer.

Gleichzeitig bietet Höfn den idealen Ausgangspunkt für Gletscherwanderungen, denn der berühmte und größte Gletscher Vatnajökull liegt nur knapp 30 Kilometer von Höfn entfernt.

Die kleine Stadt hat aber auch kulturell einiges zu bieten. So gibt es zum Beispiel ein Schifffahrtsmuseum, ein Heimatmuseum und ein Kunstmuseum.


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Weitere Island Sehenswürdigkeiten:

Whale Watching

Um Wale zu beobachten eignet sich Island ideal. In den Monaten April bis September hast du die besten Chancen die gigantischen Meeresbewohner im Atlantik zu sehen. Touren werden zum Beispiel von Reykjavik oder Husavik angeboten.

Wilde Rentiere

Wer nach Island reist, hofft meistens auch wilde Rentiere beobachten zu können. Im Osten von Island könntest du Glück haben welche zu sichten, denn hier streifen einige durch die Landschaften. Augen auf also beim Autofahren.

Die Westfjorde

Die Westfjorde in Island sind bekannt für ihre raue und wunderschöne Natur. Hier siehst du kilometerweit nichts anderes. Aber auch für Vogelkundler sind die Westfjorde ein Highlight, denn hier triffst du vor allem auf Papageientaucherkolonien.

Island Sehenswürdigkeiten nach Lage

Island Sehenswürdigkeiten Norden

Myvatn.

  • Mývatn
  • Mýtvatn Nature Bath
  • Hverfjall
  • Dimmuborgir

Island Sehenswürdigkeiten Osten

Hengifoss

  • Höfn
  • Hengifoss
  • Þórshöfn

Island Sehenswürdigkeiten Süden

Vatnajökull.

  • Westmänner Insel
  • Vík
  • Vatnajökull
  • Seljalandsfoss und Skógafoss
  • Reynisfjara
  • Jökulsárlón

Island Sehenswürdigkeiten Westen

Reykjavik.

  • Reykjavik
  • Snæfellsnes
  • Westfjorde
  • Hraunfossar

Die beste Reisezeit für einen Island Urlaub

Generell kannst du Island zu jeder Jahreszeit sehr gut bereisen. Hier kommt es darauf an, was du während deiner Reise alles erleben möchtest.

Island im Sommer

Island Sommer

Der Sommer eignet sich in Island ideal zum Wandern durch die einzigartige Natur. Highlights sind dann zum Beispiel Snæfellsjökull auf der Halbinsel Snæfellsnes oder die bunte Bergwelt Landmannalaugar.

Außerdem hast du in den Sommermonaten besten Chancen, um Wale bei einer Whale Watching Tour beobachten zu können.

 

Island im Winter

Island Winter

Zu den besten Island Sehenswürdigkeiten im Winter gehören natürlich die Polarlichter. Diese siehst du am besten in den Monaten September bis März.

Aber auch ein Bad in den heißen Quellen, wie zum Beispiel der Blauen Lagune, ist in den kalten Monaten um einiges beeindruckender als im Sommer.

Die Wasserfälle zeigen sich im Winter auch von einer ganz anderen Seite, als im Sommer.

FAQ Island Sehenswürdigkeiten

 

Was isst man in Island?

In Island gibt es verschiedene typische Landesgerichte, die für uns vielleicht eher nicht so lecker klingen. Dazu gehören zum Beispiel Fermentierter Hai, geröstetes Lamm und getrockneter Fisch.

Aber auch Skyr oder dunkles Roggenbrot aus einer heißen Quelle gehören zu den typischen isländischen Gerichten.

 

Wann am besten nach Island?

Island Sehenswürdigkeiten kannst du generell das ganze Jahr über erkunden, denn auch im Sommer musst du im Gegensatz zu Deutschland kühleren Temperaturen rechnen.

Als idealer Reisezeitraum gelten die Monate Juni, Juli und August, wobei sich für die Polarlichter eher die Wintermonate eignen.

 

Wie lange braucht man für Island?

Als ideale Reiselänge werden 7 -8 Tage empfohlen. In dieser Zeit kannst du einige der Island Sehenswürdigkeiten auf der Ringstraße erkunden.

Dabei kommt es auch immer darauf an, wie viel Zeit du für die einzelnen Island Sehenswürdigkeiten einplanen möchtest.

Natürlich kannst du auch weniger Tage für deine Island Reise einplanen, dann empfiehlt sich zum Beispiel der „Golden Circle“ mit drei sehenswerten Island Sehenswürdigkeiten.

 

Was braucht man für eine Island Reise?

Wichtig für eine Island Rundreise ist in jedem Fall die richtige Kleidung. Da es hier das ganze Jahr über kälter ist, als wir das von Deutschland kennen, solltest du ausreichend dicke Kleidung dabei haben.

Am wichtigsten sind:

  • Gute Regenjacke
  • Warme Funktionsunterwäsche
  • Handschuhe, Mütze und Schal
  • Wanderschuhe

Ansonsten solltest du deine Kamera nicht vergessen, denn die Landschaft bietet zahlreiche spektakuläre Fotomotive.

Wichtig ist auch, dass du deinen Reisepass, deine Kreditkarte und Bargeld (isländische Kronen) dabei hast.

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