Schroffe Steilklippen, spektakuläre Vulkanlandschaften, buschige Urwälder und schwarze, feinsandige Badestrände: Die Kanaren zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Sucht man die Kanarischen Inseln auf der Karte von Europa in der Nähe vom spanischen Festland, wird man nicht fündig werden. Wer sich nun fragt, wo die Inseln Kanaren auf der Landkarte liegen, muss viel südlicher suchen. Denn obwohl die 7 Kanarischen Inseln zur EU gehören, liegen sie vor der Westküste Afrikas im Atlantik.

Die 7 Inseln der Kanaren

Die Kanaren sind ein Archipel vor der Westküste Afrikas. Unter den Kanarischen Insel werden gemeinhin die sieben Hauptinseln verstanden. Es gibt allerdings noch zahlreiche kleine Inseln, die zur Inselgruppe gehören. La Graciosa bei Lanzarote ist sogar bewohnt.

Andere Inseln wie Los Lobos kannst du betreten, manche ragen nur als Felsspitzen aus dem Atlantik.

 

1. Gran Canaria

Gran Canaria

Gran Canaria ist die Grande Dame unter den Kanarischen Inseln:

Obwohl sie gemessen an ihrer Fläche lediglich die drittgrößte Insel der Kanaren ist, bietet sie eine so lächerlich große Vielfalt, dass sie manchmal auch als Miniatur-Kontinent bezeichnet wird.

Im Norden der Insel wartet quirliges Großstadtleben auf die Besucher. Die größte Stadt der Kanaren, Las Palmas, bietet eine urbane Mixtur aus historischen Gassen und vibrierenden Clubs. Direkt vor den Toren der Stadt liegt einer der beliebtesten Strände von Gran Canaria:

Der Playa de las Canteras.

Routinierte Einheimische und staunende Touristen stapfen hier gleichermaßen beeindruckt durch den feinen Sand der Kanarischen Insel. An der kilometerlangen Promenade hat man trotz aller Beliebtheit ausreichend Platz, um sich auszubreiten.

Gran Canaria Sehenswürdigkeiten

Die Innenstadt von Las Palmas: Die Calle Mayor de Tirana ist die bekannteste Shoppingmeile auf Gran Canaria. Wenn du dein Taschengeld nicht schon am ersten Urlaubstag komplett ausgeben möchtest, sieh dir die budgetfreundlichen historischen Sehenswürdigkeiten von Gran Canaria an.

Der Roque Nublo: Roque Nublo bedeutet im Deutschen „Wolkenhügel“. Die 1813 Meter des imposanten Berges erreichst du über gut ausgebaute Wanderwege. Selbst, wenn du während deines Urlaubs auf den Kanaren ein wenig zu viel Paella genascht hast. Folgst du den Wegen auf dem Hügel, gelangst du automatisch zum Llanos de la Pez – einem der bekanntesten Campingplätze auf den Kanaren.

Die Dünen von Maspalomas: Unternimm am besten eine begleitete Kameltour durch die Wanderdünen der kanarischen Insel. Die mit Korallenresten angereicherten Sandpartikel schimmern sogar im Licht. Am Rand der Mini-Wüste auf den Kanaren gibt es sogar Badestellen.

Möchtest du während deines Urlaubs auf Gran Canaria ein wenig mehr Abwechslung und ein bisschen Abstand zu den agilen Touristenströmen in der Hauptstadt Las Palmas, fahre zum Inneren der Kanareninsel.

Obwohl sich die hoch gedrängten Bäume schon einige Meter in den Himmel strecken, werden sie alle von dem Wahrzeichen der Kanarischen Insel überragt: Der 1813 Meter hohe Roque Nublo galt als heiliger Berg und ist mittlerweile eines der beliebtesten Reiseziele auf Gran Canaria.

Im direkten Kontrast zu der prachtvollen Vegetation im Naturpark steht die karge Wüstenlandschaft im Süden der Kanarischen Insel.

Abkühlung gibt es an den Stränden von Maspalomas, an denen sich vor allen Dingen junge Strandurlauber aufhalten. Wie könnten sie auch nicht?

Gran Canaria ist mit einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 4.800 Stunden pro Jahr der sonnenreichste Ort Europas. Aber keine Sorge: Auch auf den anderen Kanaren scheint überdurchschnittlich lang die Sonne.

Für wen ist Gran Canaria das perfekte Reiseziel?
Gran Canaria passt zu dir, wenn…du nicht allzu sehr auf dein Reisebudget achten musst und aktiv genug sein kannst, um die Kanaren-Insel in vollen Zügen zu genießen. Sowohl für Aktivurlauber als auch Partyfreunde gibt es viel zu entdecken.

Gran Canaria passt nicht zu dir, wenn…du unter zu starker Sonneneinstrahlung leidest und du Ruhe am Strand haben möchtest.

2. Teneriffa

Teneriffa

Möchtest du dich nicht entscheiden, ob du lieber an einem der berühmten schwarzen Strände der Kanaren entspannen oder doch lieber verdörrte Vulkanlandschaften erkunden möchtest, kannst du mit Teneriffa als Urlaubsziel nichts falsch machen.

Die größte der Kanarischen Inseln zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus. Im Norden der spanischen Insel im Atlantik flanierst du durch die mediterrane Inselperle Santa Cruz. Besonders in den Abendstunden kannst du es dir in einem der malerischen Restaurants gemütlich machen.

Denn heiße Tage genießt du am besten an einem der beliebtesten Strände Teneriffas: Dem Playa de las Teresitas, der unter der Woche noch erstaunlich ruhig ist. Am Wochenende wird es allerdings brechend voll. Immer.

Besonders schön badet man auch im Süden an der Playa de los Cristianos. Familien schätzen das flache Ufer. In Los Cristianos befindet sich zudem einer der größten Fährhäfen auf Teneriffa.

Von hier aus bringen dich Boote zu Inseln mit wenig frequentierten Flughäfen, wie beispielsweise La Gomera – eine der ruhigsten Kanarischen Inseln.

Teneriffa Sehenswürdigkeiten

Der Pico del Teide: Der höchste Berg Spaniens ist umgeben von meterhoher Vulkanasche. Der letzte Ausbruch ist allerdings 200 Jahre her. Der Aufstieg auf den ausgebauten Wanderwegen ist zwar beschwerlich, belohnt dich aber mit einem atemberaubenden Ausblick auf das imposante Reiseziel der kanarischen Insel. Bequemer geht es mit der Seilbahn.

Playa de las Teresitas: Man mag kaum glauben, dass der bekannteste Strand von Teneriffa extra mit feinem Wüstensand aus der Sahara überdeckt wurde, damit dem perfekten Stranderlebnis nichts im Wege steht.

Loro Park: Ganze Zwölf Themenbereiche hat der riesige Tierpark. Spaziere staunend durch eine der größten Vogelvolieren der Welt oder entdecke ein detailgetreues Thaidorf – das größte seiner Art außerhalb Thailands.

Da das Wetter auf den Kanaren ganzjährig frühlingshaft ist, haben die Inseln im Atlantik ganzjährig Hochsaison.

Hoch hinaus geht es auch auf dem höchsten Berg der Kanarischen Inseln: Der Pico del Teide im Inselinneren ist stolze 3.718 Meter hoch. Wer sich von seinem Urlaub auf den Kanaren packende Naturspektakel erhofft hat, wird hier fündig.

Die Hafenstadt Puerto de la Cruz im Süden ist nicht nur wegen ihres maritimen Flairs eine stilsichere Sehenswürdigkeit. Der Loro Park ist der berühmteste Tierpark der Kanarischen Insel und beeindruckt mit seiner Artenvielfalt. Entdecke mit deiner Familie die Eisberge in der Pinguinwelt oder das riesige Löwengehege.

Für wen ist Teneriffa das perfekte Reiseziel?
Teneriffa passt zu dir, wenn…du dich nicht entscheiden kannst, welche Kanarische Insel die richtige für dich ist. Hier findest du von der Vulkanlandschaft hin zum Badeparadies alles für den perfekten Urlaub.

Teneriffa passt nicht zu dir, wenn…am liebsten deine Ruhe hast und dir Abgeschiedenheit bei der Wahl deines Reiseziels wichtig ist.

3. Fuerteventura

Fuerteventura

Einfach nur in der Sonne liegen und baden. Wer das in eigentümlich exotischem Ambiente vor der Küste Marokkos erleben möchte, sollte seine Reise nach Fuerteventura schon einmal im Voraus buchen.

Die zweitgrößte Insel der Kanaren ist eine karge Wüstenschönheit, in deren Strände du dich verlieben wirst.

Das Innere der Insel ist schroffes Ödland, zumindest, wenn man keinen ausgeprägten geologischen Trieb hat und sich mit dem erkalteten Vulkangestein beschäftigen möchte, auf dem heute prächtige Hotelanlagen und Beachbars eröffnet worden sind.

Egal, ob du an den schneeweißen Stränden an der Playa Jandía spazierst oder im Surferparadies El Cotillo im Norden deinen Urlaub auf der Kanarischen Insel verbringst:

Fuerteventura ist das reinste Paradies für sämtliche Aktivitäten, die sich im Wasser abspielen.

Fuerteventura Sehenswürdigkeiten

Die Strände Fuerteventuras: Tatsächlich könnte man fast jeden Strand von Fuerteventura zu einer Sehenswürdigkeit erklären. Familienfreundlicher Badeurlaub an der Playa de Costa Calma, perfekte Surfbedingungen in Escalera und schwarzer Sand an der Caleta de Marajo. Du hast die freie Wahl.

Die Villa Winter: Im Jahr 1936 vom deutschen Ingenieur Gustav Winter erbaut, wirft die zweistöckige Villa im Nirgendwo bis heute Fragen auf: Sollte hier wirklich Hitlers Exilsitz sein? Wurden von hier Nazifunktionäre nach dem Zweiten Weltkrieg vom Flugfeld neben dem Haus nach Südamerika transportiert und was ist in den verschlossenen Kellergängen?

Die Höhlen von Ajuy: Die Caleta Negra ist von hohen Kalkklippen umgeben und berühmt für seinen schwarzen Strand. Folgst du dem Wanderweg, gelangst du zu den Cuevas de Ajuy. Die einstigen Piratenhöhlen in den schroffen Felsformationen liegen direkt am Playa de los Muertos, dem Totenstrand. Klingt einladend.

Wer doch noch mehr von der Kanarischen Insel entdecken möchte, kann direkt im Norden bleiben und die Isla de los Lobos besichtigen.

Die Überfahrt zu der kleinen Vulkaninsel dauert lediglich 20 Minuten. Du wirst die beeindruckenden Salzwiesen Las Lagunas und einen einsamen Leuchtturm (Faro de Martino) entdecken.

Postkartentauglich sind auch die Sanddünen von El Jable an der Südspitze der spanischen Insel oder  die mysteriöse Villa Winter bei der Ortschaft Cofete, die im Verdacht steht, ein Geheimversteck von Nazi-Funktionären gewesen zu sein.

Fuerteventura gilt sogar als echter Urlaubstipp auf den Kanaren, wenn man in der etwas günstigeren Nebensaison verreisen möchte. Statt trübem Wetter und Nieselregen steigt hier das Barometer selbst im Winter auf 20 °C bis 25 °C. Fuerteventura ist durchschnittlich die wärmste Kanarische Insel im Februar.

Für wen ist Fuerteventura das perfekte Reiseziel?
Fuerteventura passt zu dir, wenn…du Strandurlaub in atemberaubender Kulisse verbringen möchtest oder du passionierter Surfer bist. Fuerteventura wird nicht umsonst als Hawaii Europas bezeichnet.

Fuerteventura passt nicht zu dir, wenn…du die abwechslungsreiche Seite der Kanaren kennenlernen möchtest.

4. Lanzarote

Lanzarote

Lanzarote ist die wohl feurigste der Kanarischen Inseln. Ein Viertel der gesamten Fläche ist von furchiger Vulkanlandschaft überzogen. Kugelrunde Kakteen vor schwarzem Lavagestein unterstreichen den ruppigen Charakter der Lavainsel.

Die Entstehung der Kanaren versteht man am besten, wenn man sich von einem robusten Kamel durch den Nationalpark Timanfaya tragen lässt. Das unwirkliche Gelände ist von Vulkankratern überseht und bestimmt den Charme der oftmals als schroff angesehenen Kanarischen Insel.

Dabei ist die sanfte Seite der Muse an vielen Ecken gesehen. Der hier eher unbekannte Künstler César Manrique war als Architekt und Landschaftsgestalter für eindrucksvolle Häuser in Vulkangestein und prächtige Kaktusgärten auf der Kanarischen Insel berühmt.

Lanzarote Sehenswürdigkeiten

Nationalpark Timanfaya: Im 18. Jahrhundert sind 100 Vulkane gleichzeitig im Nationalpark ausgebrochen. Die Krater der Vulkane sind bis heute noch so aktiv, dass Wasser, dass zu Showzwecken in die Schlote gegossen wird, nach wenigen Sekunden in einer meterhohen Fontäne als kochend heißes Dampfgemisch zurückgeschossen kommt.

Die Lavahöhle Cueva de los Verdes: Der Name der Höhle ist eindeutig irreführend. Denn mit der Farbe Grün( span. „verde“) hat die von einem Lavastrom gebildete Höhlenanlage nichts zu tun. Heutzutage kann man das einzigartige Naturschauspiel in mystisch leuchtendem Orange erkunden. Manchmal finden Konzerte in ihr statt.

Die Playa Blanca: Entlang des aufstrebenden Urlaubsortes im Süden der kanarischen Insel reicht sich ein weißer Sandstrand an den nächsten. In den kleinen Ortschaften entlang der Küste findet man eine ausgewogene Mischung aus touristische Infrastruktur und Ruhe. Die kristallklaren Buchten der Playa Papagayo können per Wanderweg erreicht werden.

Doch man bucht nicht nur Urlaub auf den Kanaren, um sich die Landschaft anzugucken:

Man möchte sie auch genießen. Im Norden der Insel ist der wohl bekannteste Strand von Lanzarote. Der Famara Beach ist von Vulkanpanorama umgeben und bei Surfern für die stets wehende Brise berühmt. Im Süden der Insel wird es badefreundlicher. Kilometerlange Strände ziehen Badeurlauber und Familien gleichermaßen in die Dünen am Atlantik.

Wer einen spannenden Aktivurlaub auf den Kanarischen Inseln sucht, ist mit Lanzarote gut beraten. Aufgrund der im Vergleich zu den restlichen Kanaren etwas höheren Preise, kann ein Familienurlaub schnell das Reisebudget minimieren.

Für wen ist Lanzarote das perfekte Reiseziel?
Lanzarote passt zu dir, wenn…du die raue Seite der wohl wärmsten Insel der Kanaren entdecken willst, dich für Vulkane begeisterst und du tendenziell lieber Ruhe während deiner Reise genießt.

Lanzarote passt nicht zu dir, wenn…du dein Urlaubsbudget lieber für Restaurantbesuche statt für Tagesausflüge in die schroffe Natur ausgeben möchtest.

5. La Palma

La Palma

La Isla Bonita. Ob Goldkelchen Madonna in ihrem Welthit wirklich über die Kanaren und La Palma gesungen hat, bleibt bis heute fragwürdig.

Zumindest trägt La Palma den Beinamen mit Stolz und Grazie. Das Eiland wird oft als schönste Kanarische Insel bezeichnet.

Die üppig grüne Insel ist vor allen Dingen für Wanderurlauber das Reiseziel schlechthin auf den Kanaren.

Der Nationalpark Caldera de Taburiente wird von dem riesigen Vulkankrater in der Mitte des Parks geprägt.

Im Gegensatz zu manch anderer Kanarischer Insel regnet es in den Wintermonaten durchaus auf La Palma. Dadurch kannst du brachiale Wasserfälle im saftigen Nationalpark bewundern.

La Palma Sehenswürdigkeiten

Nationalpark Caldera de Taburiente: Der Krater des Vulkans hat einen unglaublichen Durchmesser von 9 Kilometern und zählt zu den größten der Erde. Die immergrünen Hügel des Inselparadieses mit duftenden Kiefern und Bananenstauden stehen in direktem Kontrast dazu.

Roque de los Muchachos: Wenn du den 2.426 Meter hohen Berg besteigst, hast du einen umwerfenden Ausblick auf die benachbarten Inseln der Kanaren. Bis ins All blickst du im Muchachos-Observatorium auf dem höchsten Berg von La Palma.

Die Innenstadt von Santa Cruz: Schlendere durch die Hauptstadt von La Palma, entdecke die authentischen Geschäfte in den kleinen Gassen und bewundere typisch kanarische Holzbalkone.

Bist du genug gewandert, gönne dir ruhig eine Pause an dem schwarzen Strand von Puerto Naos. Der beliebte Badeort ist von Steilhängen umgeben und zählt zu den wenigen Touristenzentren der schönen Kanarischen Insel.

Da La Palma für seine spektakulären Natur-Sehenswürdigkeiten berühmt ist, ist sie von aushöhlendem Massentourismus verschont geblieben.

Stattdessen kannst du dich in aller Ruhe entspannen und nachts wunderbar die Sterne über der schönsten Insel der Kanaren beobachten.

Weil es so wenig Lichtverschmutzung in La Palma gibt, hat die UNESCO die Kanarische Insel zum Lichtschutzgebiet ernannt.

Für wen ist La Palma das perfekte Reiseziel?
La Palma passt zu dir, wenn…du dir atemberaubende Naturspektakel und einen leuchtenden Sternenhimmel von schwarzen, unbelebten Stränden aus angucken möchtest.

La Palma passt nicht zu dir, wenn…dich die aufwendige Anreise mit mehrmaligem Umsteigen von Deutschland abschreckt und deine Mobilität eingeschränkt ist.

6. La Gomera

La Gomera

Die ledrigen Lorbeerblätter hängen schwer über den 2 Meter hohen Farnen. Diesiger Nebel und schwere Regentropfen lassen die Wälder auf der Kanarischen Insel La Gomera wie verschlungene Urwaldrelikte wirken.

Selbst im Hochsommer, wenn das Wetter auf den Kanaren alles andere ist als herbstlich und trist. Die Temperatur auf La Gomera beträgt durchschnittlich 22 °C. Damit ist tatsächlich jeder zufrieden.

Die Kanaren sind für ihre Melange aus schroffer Kargheit und ursprünglicher Natur bekannt. La Gomera setzt noch einen drauf und leuchtet schon aus der Ferne in sattem Grün.

Die zweitkleinste Kanarische Insel gilt als Abenteuerparadies für Aktivurlauber und Naturfreunde.

Vulkanhügel bestimmen das Bild der Kanaren maßgeblich: Statt lebloser Fotokulisse sind die Biotope auf ihnen Habitate für fast vergessene oder ausgerottete Tier- und Pflanzenarten.

La Gomera Sehenswürdigkeiten

Die Basaltsäulen von Los Organos: An der Nordküste der Insel findest du eine beeindruckende Sehenswürdigkeit von La Gomera. Einstige Lavaströme verfestigten sich und sehen heutzutage aus wie überragend große Orgelpfeifen. Nur vom Boot aus zu besichtigen. Unterwegs siehst du manchmal Wale.

Der Nationalpark Garajonay: Unfassbare 1.000 Jahre hat der für La Gomera charakteristische Lorbeerwald überdauert. Der Garajonay ist der höchste Berg von La Gomera. Erklimmst du ihn, kannst du bis zum El Teide auf Teneriffa blicken.

La Gomeras naturbelassene Strände: Die Buchten zwischen den Felsklippen der kanarischen Insel sind oft etwas steinig, aber umso öfter menschenleer. Beliebte Sandstrände sind beispielsweise die Strände von Calera oder San Sebastián. Die Playa del Inglés ist durch Felsklippen sichtgeschützt und ein beliebter FKK Strand auf La Gomera.

Auf La Gomera trifft man im noch relativ wenige Urlauber. Die idyllische Insel nahe Teneriffa ist bei Kreuzfahrten ein beliebtes Reiseziel auf den Kanaren. Von der Nachbarinsel sind es lediglich 55 Minuten mit der Fähre von Los Cristianos zur Inselhauptstadt San Sebastian.

Die 8.800-Seelen-Gemeinde hat wenig touristische Zugkraft. Das macht sie für die meisten Urlauber, die länger auf La Gomera bleiben wollen, aber umso interessanter.

Doch egal, wo dich die Reise auf kleinen Kanarischen Insel hinführt: Menschenleere Strände und deine Ruhe wirst du überall finden.

An der Playa de Santiago im Süden findest du eine lange Uferpromenade mit Kieselstränden. Hermigua ist hingegen das größte Bananenanbaugebiet auf La Gomera, das bis zum Atlantik führt und mittlerweile touristisch geöffnet wird.

Für ausgesprochene Wanderfreunde ist La Gomera sicherlich die schönste Insel der Kanaren.

Für wen ist La Gomera das perfekte Reiseziel?
Die Insel La Gomera passt zu dir, wenn…du steinige Felsstrände und üppige Nebelwälder erkunden möchtest, aktiv und agil bist und du den Charme von kleinen Kanarischen Dörfern magst. Hast du keinen Führerschein, leih dir ein Fahrrad aus und erkunde die Insel per Rad.

Die Insel La Gomera passt nicht zu dir, wenn…du am liebsten auf ausgebauten Straßen fährst, du nach einem Strandurlaub suchst und keinen Spaß am Wandern hast.

7. El Hierro

El Hierro

Die westliche Insel der Kanaren ist zugleich die kleinste:

El Hierro. Die ruppige, menschenleere, fast vergessene unter den beliebten Kanarischen Inseln.

Wer einmal wirklich alles hinter sich lassen möchte, sollte seinen Urlaub auf den Kanaren auf El Hierro verbringen.

Wenn man denn eine geeignete Unterkunft findet. Auf der dünn besiedelten Insel leben lediglich 6.000 Einwohner. Dafür wird man herzlich und vor allen Dingen authentisch empfangen.

Die kleinen Dörfer entlang der felsigen Küsten wirken charmant, beruhigend und vor allen Dingen leer. In den größten Dörfen Valverde und La Restinga findet ihr aber alles, was ihr braucht.

El Hierro Sehenswürdigkeiten

Unberührte Strände: Der weiche Vulkansand der Playa del Verodal speichert die Wärme der Sonneneinstrahlung und wärmt dich wohlig auch bei rauem Seegang. Einen der wenigen hellen Sandstrände der kleinen Insel  findest du an der Playa de Arenas Blancas.

Meerwasserpools: Da die Küste von El Hierro von steilen Felsklippen geprägt ist, ist das Baden nicht immer zu empfehlen. Eine sichere Alternative zum rauen Atlantik bilden Meerwasserpools. Kleine Felsmauern schützen vor der Brandung. Familientaugliche Pools gibt es an der Playa de la Caleta.

Árbol Santo Garoé: Im Norden der Insel findest du das Wahrzeichen El Hierros. Ein riesiger mit Moos bewachsener Lorbeerbaum ragt an einer Lagunenhöhle in die Luft. Bis 1610 stand hier ein anderer Baum, der von den Ureinwohnern El Hierros verehrt wurde. In seinem Moos speicherten sich täglich Hunderte Liter Wasser, die die Einwohner in Zeiten der Dürre vor dem Verdursten retteten.

Wer Urlaub auf der kleinsten Kanarische Insel bucht, möchte allerdings auch seine Ruhe und fast unberührte Natur genießen. Für Individualisten ist El Hierro wahrscheinlich die schönste Kanareninsel.

Möchtest du an einem der leeren Strände baden, nimm dich vor der teils unberechenbaren Strömung des Atlantiks in Acht und lieber gleich deine Schnorchelmaske mit.

Die beeindruckende Artenvielfalt unterhalb der Meeresoberfläche begeistert vor allen Dingen Taucher. Seesterne und leuchtende Fischschwärme agieren ungestört auf dem Meeresboden.

Jährlich verschlägt es lediglich 20.000 Urlauber auf die abgelegene Insel des Kanarischen Archipels.

Klingt nach einer ganzen Menge Touristen?

Jährlich besuchen ungefähr 12 Millionen Menschen die Kanaren. El Hierro besuchen also lediglich 0,17 % der Kanaren-Urlauber.

Für wen ist El Hierro das perfekte Reiseziel?
El Hierro passt zu dir, wenn…du die Pflichten deines Alltags hinter dir lassen möchtest und an menschenleeren Stränden abschalten willst. Schnickschnack und exklusive Restaurants bedeuten dir nichts, Interaktion mit anderen Urlaubern aber auch nicht.

El Hierro passt nicht zu dir, wenn…du nur einen kurzen Ausflug auf eine ruhige Kanareninsel unternehmen möchtest. Dann besuche lieber La Gomera. Die Ruhe auf El Hierro braucht außerdem einige Zeit, bis sie zu deiner Entspannung führt.

Die schönsten Strände der Kanaren

Die charakteristischen Strände der Kanaren sind schwarz. Vulkanasche färbt den feinkörnigen Wüstensand so eigentümlich. Umso erstaunlicher, dass die Kanarischen Inseln Badeurlaubern eine Vielzahl schneeweißer Strände bieten.

Ursprüngliche Naturstrände, die von steilen Klippen umrahmt werden, komplettieren das Strandportfolio der Inselgruppe. Der teils raue Seegang des Atlantiks lockt zudem Surfer an die Strandperlen der Inselgruppe. Wellenbrecher schützen kleine Kinder an den familienfreundlichen Stränden vor hohen Wellen.

Entdecke die schönsten Strände der Kanaren:

Papagayo-Strände auf Lanzarote

Die berühmtesten Strände von Lanzarote: Südöstlich der Playa Blanca findest du malerische Traumbuchten mit schneeweißen Stränden, beschützend umrahmt von Vulkanstein-Klippen. Der raue Atlantik ist hier ruhiger.

Playa de las Teresitas auf Teneriffa

Goldgelber Sand aus der Sahara, Palmen am Wegesrand und ein Wellenbrecher, der den Atlantik im Zaum hält: Der beliebteste Strand von Teneriffa ist der beste Ort für den perfekten Strandurlaub.

Playa de Maspalomas auf Gran Canaria

Eine Wüste direkt am Meer: Die Dünenlandschaft von Maspalomas ist beeindruckend. Die Aussicht auf den Atlantik und der feine Strand, der aus zerriebenen Korallen und Muscheln besteht, noch mehr.

Risco del Paos auf Fuerteventura

Der vielseitigste Strand der Kanarischen Inseln: Ebbe und Flut sind deutlich zu spüren. Auf der einen Seite der Sandbank siehst du Surfer auf hohen Wellen, auf der anderen Seite Kinder in einer geschützten Lagune planschen.

Playa del Ingles auf La Gomera

La Gomera ist nicht für die Schönheit seiner Strände berühmt. Der Naturstrand Playa del Ingles im Valle Gran Rey hat mit seinen kleinen Felsnischen und dem schwarzen Sand Starpotenzial. Nur für geübte Schwimmer empfohlen.

Playa del Verodal auf El Hierro

Der rot leuchtende Strand im Westen von El Hierro ist durch natürliche Stufen und Klippen aus Vulkangestein bekannt. Kinder schwimmen besser nicht im wilden Atlantik. Bonus: Der Grillplatz unter Palmen.

Playa de las Conchas auf La Graciosa

Die Strände auf der Insel im Norden Lanzarotes präsentieren sich strahlend weiß und menschenleer. Mit Blick auf Lanzarote liegt man am fast unwirklich schönen Playa de las Conchas. Auch beliebt bei Kitesurfern.

Playa de Puerto Naos auf La Palma

Schwarzer, warmer Vulkanstrand, blauer Atlantik und bunte Häuserfassaden: La Palma hat unfassbar viele Lavastrände. Der beliebteste ist in Puerto Naos, einem der wenigen Touristenzentren auf der Kanarischen Insel.

Playa Famara auf Lanzarote

Zwei Kilometer feinster Sand. Kleine Nischen machen Playa de Famara zum besten FKK-Strand auf Lanzarote, die hohen Wellen zum Surferparadies und die 100 Meter Breite zum Glücksgriff für Sonnenanbeter.

Playa Jardin auf Teneriffa

Der Allrounder unter den Stränden der Kanaren: Schwarzer Sandstrand, Palmen ringsum, Strandbars an der Promenade und ein paar Wellen. Trotzdem ist Playa Jardin im Norden geeignet für den Familienurlaub am Strand. Hinfahren.

 

Kanarische Inseln Sehenswürdigkeiten

Glühende Feuerberge, wüstenhafte Wanderdünen und sattgrüne Nationalparks: Die Sehenswürdigkeiten der Kanarischen Inseln sind facettenreich und oft natürlichen Ursprungs.

Die von Menschenhand geschaffenen Attraktionen, wie der beeindruckende Loro Park, fügen sich nahtlos in den ursprünglichen Charakter der Kanaren ein.

Erfahre mehr über die Vielfalt des beliebten Archipels im Atlantik:

 

Klima auf den Kanarischen Inseln

Die Kanaren liegen vor der Westküste Afrikas und das merkt man auch dem Klima an. Das subtropische, trockene Klima beschert dir bei deinem Urlaub durchschnittliche Temperaturen von 25 °C.

Im wärmsten Monat, dem August, zeigt das Barometer 30 °C an. Der kälteste Monat Januar ist mit 20 °C alles andere als winterlich.

Die Wassertemperaturen liegen zwischen 18 °C und 23 °C. Wer mag, kann also ganzjährig baden. Vergiss deine Sonnencreme nicht, denn die Sonne scheint an 300 Tagen im Jahr. Der Passatwind vom Atlantik lässt dich aber einen kühlen Kopf bewahren.

Mehr Infos: Beste Reisezeit Kanaren

 

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Martina Fuchs

Neue Eindrücke und spannende Geschichten: In meinen Beiträgen erkunden wir interessante Reiseziele von nah bis fern.

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