Frankfurt am Main verbindest Du wahrscheinlich als erstes mit der beeindruckenden Skyline, den Wolkenkratzern und Banken.
Doch Frankfurt hat weit mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten:
Die historische Altstadt mit dem Römer, die Paulskirche wo einst die erste deutsche demokratisch gewählte Nationalversammlung tagte, der Kaiserdom, in dem die deutschen Kaiser gekrönt wurden und das Goethe Haus, in dem der Dichter seiner Zeit wohnte, sind nur einige der Frankfurt Sehenswürdigkeiten.
Komm‘ mit auf eine Reise in die deutsche Geschichte, trink einen Eppelwoi am Mainufer und genieße den Ausblick auf die nächtliche Skyline von Frankfurt.
Die vielen Sehenswürdigkeiten in Frankfurt laden zum perfekten Kurzurlaub ein.
1. Römer und Römerberg
Das Wahrzeichen Frankfurts ist das Rathaus – der Römer. 
Der wohl berühmteste Balkon Deutschlands und eine der bekanntesten Frankfurt Sehenswürdigkeiten ist der Balkon des Frankfurter Römers.
Hier wurden schon einige deutsche Fußballnationalmannschaften gefeiert. Aber der Frankfurter Römer ist so viel mehr als „nur“ ein Balkon.
Er ist ein historischer Ort: Im Frankfurter Römer wurden viele der römisch-deutschen Könige des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewählt und gekrönt.
Der Kaisersaal im Inneren des Römers, mit seinen 52 Königsbildnissen ist noch heute Zeugnis dieser Ereignisse.
Und auch die deutsche Nationalversammlung von 1848 wollte ursprünglich hier tagen, wenn die Räumlichkeiten nicht zu klein gewesen wären.
Seit über 600 Jahren ist der Römer Rathaus und Sitz der Frankfurter Stadtregierung.
Und dabei fing alles ganz klein an. Im Jahr 1405 kaufte der Rat der Stadt die zwei Bürgerhäuser „Zum Römer“ und „Zum Goldenen Schwan“.
Erst über die Jahrhunderte hinweg und durch zahlreiche bauliche Veränderungen und Erweiterungen wurde der Römer zu dem inzwischen elf Häuser umfassenden Rathauskomplex mit eben jenem berühmten Balkon.
Der Platz vor dem Rathaus ist der Römerberg.
Er ist das Zentrum der Frankfurter Altstadt und historisch mindestens genauso bedeutend wie das Frankfurter Rathaus.
Woher der Name Römer kommt ist unbekannt. Ein Erklärungsversuch besagt jedoch, dass der ursprüngliche Besitzer des Hauses – ein Kaufmann – vorwiegend mit der Stadt Rom Handel trieb.
Die historischen Fachwerkhäuser wurden nach dem Krieg wieder aufgebaut und machen den Platz so zu einem der schönsten Plätze Deutschlands und zu einer der Sehenswürdigkeiten Frankfurts.
Auf dem Römerberg findest Du auch noch weitere Frankfurt Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Alte Nikolaikirche, der Minervabrunnen, der Justitiabrunnen oder das Haus „Großer Engel“, in dem im 17. Jahrhundert die erste Bank Frankfurts gegründet wurde.
Exkurs: Der Ostteil des Römerberges wird auch Samstagsberg genannt. Ein möglicher Grund für diesen Namen könnte sein, dass im Mittelalter hier am Samstag Gericht gehalten wurde.
Der Römerberg bildet auch das Zentrum der Frankfurter Altstadt.
Von hier aus kannst du den Krönungsweg nachgehen, Dir das Haus von Goethes Tante Melber angucken oder einfach gemütlich an kleinen Läden und Cafés entlang spazieren.
Die Altstadt wurde übrigens unter dem Namen „Neue Altstadt“ in den letzten Jahren aufwändig rekonstruiert und erstrahlt seit 2018 in neuem Glanz.
15 Häuser konnten originalgetreu rekonstruiert werden – unter anderem sogar mit original Bauteilen – und 20 Häuser wurden nach historischem Vorbild neugebaut.
Mit ihrem gelungenen Mix aus alten und neuen Häusern, Cafés, Restaurants und kleinen Läden ist die Frankfurter Altstadt eine der Sehenswürdigkeiten der Mainmetropole.
Besucher-Info: Römer & Kaisersaal 2026
Kaisersaal: Täglich 10:00 – 17:30 Uhr (außer bei Empfängen)
Wichtig:Der Kaisersaal ist oft kurzfristig für Trauungen oder Empfänge gesperrt. ➔ Hier Verfügbarkeit prüfen
Die ausgefallene Architektur der Wohnhäuser in der Saalgasse entstand in den 1980er Jahren im Zuge des Baus der Schirn Kunsthalle.
Die sogenannten Bürgerhäuser haben die Proportionen von altstädtischen Häusern jedoch gepaart mit der bunten Fassadengestaltung postmoderner Häuser.
Ein aufregender Stilmix und eine der Sehenswürdigkeiten in Frankfurt.
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2. Paulskirche
Die Paulskirche ist nach dem Römer die bekannteste unter den Frankfurter Sehenswürdigkeiten. 
Unweit des Römers steht die bekannteste Kirche Frankfurts: die Paulskirche.
Hier wurde deutsche und vor allem demokratische Geschichte geschrieben. Von 1848 bis 1849 versammelte sich in der Paulskirche das erste frei gewählte deutsche Parlament, die Frankfurter Nationalversammlung.
Die Kirche selbst ist vergleichsweise jung. Sie wurde erst zwischen 1789 und 1833 anstelle der marode gewordenen Barfüßerkirche gebaut.
Bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1944 war sie die evangelische Hauptkirche Frankfurts.
Sie wurde 1948 als erstes historisches Frankfurter Bauwerk wiedererrichtet.
Die Paulskirche ist zwar ein Kirchenbau, wird jedoch heute nicht mehr für Gottesdienste, sondern als Veranstaltungsort und für Ausstellungen genutzt.
Im Inneren kannst du neben Ausstellungen zur Geschichte der Demokratie auch das 32 Meter umfassendes Wandgemälde “ Der Zug der Volksvertreter“ des Berliner Künstlers Johannes Grützke sehen.
Die Paulskirche ist ein Stück deutsche Geschichte und eine der bedeutendsten Frankfurt Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt.
Tipp: Wenn Du bei deiner Tour zu allen Frankfurt Sehenswürdigkeiten der Innenstadt Hunger bekommst, kannst Du dich unweit der Paulskirche in der Kleinmarkthalle an den zahlreichen Marktständen durchfuttern. Lecker!
Besucher-Info: Paulskirche 2026
Eintritt: Kostenlos
Öffnungszeiten: Täglich 10:00 – 17:00 Uhr
Status 2026: Oft für Preisverleihungen (z.B. Friedenspreis des Deutschen Buchhandels) gesperrt. ➔ Hier aktuelle Sperrungen prüfen
3. Skyline
Frankfurt ist vor allem für die Hochhäuser des Bankenviertels bekannt. 
Mit seinen 19 Wolkenkratzern ist Frankfurt am Main die einzige Stadt in Deutschland mit einer Skyline aus Hochhäusern wie man sie zum Beispiel von New York kennt.
Die höchsten Gebäude sind dabei der Europaturm (337,5 Meter), der Commerzbank Tower (259 Meter) und der Messeturm (256,5 Meter).
Ein Highlight ist das Projekt „FOUR“ mit seinen vier neuen Hochhäusern direkt in der Innenstadt.
Mit 200 Metern Höhe ist der Main Tower eines der bekanntesten Hochhäuser Frankfurts; nicht zuletzt, weil Du von den beiden Aussichtsplattformen in 198 und 192 Metern Höhe einen unglaublichen Blick über Frankfurt, die Umgebung und die Sehenswürdigkeiten hast.
Die Frankfurter Skyline ist – insbesondere bei Nacht – eine der schönsten Frankfurt Sehenswürdigkeiten.
- Nicht ohne Grund zählt Frankfurt zu den schönsten Städten Hessens
Besucher-Info: Main Tower
Eintritt: Erwachsene 9,00 € | Schüler/Studenten 6,00 €
Öffnungszeiten: Sommer (ab Ende März) So-Do 10:00 – 21:00 Uhr, Fr-Sa 10:00 – 23:00 Uhr.
Wichtig: Tickets sollten 2026 vorab online gebucht werden, um lange Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu vermeiden. ➔ Online-Ticket buchen
Tipp: Starte Deinen Sehenswürdigkeiten Rundgang durch Frankfurt bei Nacht am Hauptbahnhof und lauf durch die Kaiserstraße bis ins Bankenviertel. Am Börsenplatz kannst Du übrigens die beiden Börsenwahrzeichen Bulle und Bär sehen.
Sie wurde im Zweiten Weltkrieg gesprengt und 1946 wieder aufgebaut.
Der eiserne Steg ist eine reine Fußgängerbrücke und von ihr aus hast Du einen wundervollen Blick auf Frankfurts Sehenswürdigkeiten und auf die Skyline.
Sie zählt übrigens auch zu den Wahrzeichen Frankfurts.
4. Kaiserdom
Der Kaiserdom St. Bartholomäus ist genau wie die Paulskirche ein historisch bedeutender Ort und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main. 
Als größter Kirchenbau Frankfurts sticht der Kaiserdom aus dem Stadtbild heraus.
Seit dem 7. Jahrhundert standen hier bereits Kirchenbauten.
Im 13. Jahrhundert wurde die damals noch als Salvatorkirche bekannte und restaurierte Kirche dem Heiligen Bartholomäus geweiht und zu einem Dom ausgebaut.
Seine historische Bedeutung bekam der Kaiserdom im Jahr 1356. Kaiser Karl IV. machte in seiner „Goldenen Bulle“ Frankfurt und den Dom zum Ort der Königswahl.
Von da an wurde im Kaiserdom der König bzw. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewählt.
Ab 1562 und bis 1792 fanden hier auch die Kaiserkrönungen statt.
Exkurs: Obwohl als Dom bezeichnet, ist der Kaiserdom offiziell kein Dom bzw. keine Kathedrale. Kirchenrechtlich ist er lediglich eine Kirche und trägt den Titel Dom ehrenhalber.
Im Jahr 1867 brannte der Dom komplett aus und musste wiederhergestellt werden, nur um im Zweiten Weltkrieg wiederum schwer beschädigt zu werden.
In den 1950er Jahren konnte er erneut wiedererrichtet werden und ist heute eine der Frankfurt Sehenswürdigkeiten schlechthin.
Du kannst gegen ein kleines Eintrittsgeld auf die Aussichtsplattform des Kirchturms steigen und die Aussicht auf Frankfurt und seine Sehenswürdigkeiten genießen.
Aber Achtung: Die 328 Stufen nach oben musst du zu Fuß bewältigen, einen Aufzug gibt es im historischen Turm nicht!
Tipp: Vom Kaiserdom aus führt der Krönungsweg direkt zum Römer. Diesen Weg gingen einst die gekrönten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Besucher-Info: Kaiserdom & Turm
Eintritt Dom: Kostenlos | Turmaufstieg: Erwachsene 3,00 € | Ermäßigt 2,00 €
Öffnungszeiten Turm: Täglich 10:00 – 18:00 Uhr (witterungsabhängig)
Status 2026: Während der Gottesdienste ist keine Besichtigung des Innenraums möglich. ➔ Aktueller Terminkalender
5. Die Zeil
Die Zeil ist die größte Einkaufsstraße Frankfurts und hält mit dem Shoppingcenter MyZeil ein echtes Highlight bereit. 
Schon im 17. und 18. Jahrhundert war die Zeil als Prachtboulevard zum Flanieren und Ausgehen angelegt worden.
Restaurants, Hotels und Gaststätten prägten das Bild bis zum 19. Jahrhundert.
Dann wandelte sich die Zeil zur Geschäfts- und Einkaufsstraße.
Heute ist die Zeil eine der bekanntesten und vor allem umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands und Europas.
Die rund 500 Meter lange Fußgängerzone lockt mit zahlreichen Geschäften des täglichen Bedarfs.
Aber auch kleinere Geschäfte und Läden haben hier ihr Zuhause.
Prägend sind aber vor allem die großen Warenhäuser bzw. Shoppingcenter „UpperZeil“, „P&C Weltstadthaus Frankfurt“ und das „MyZeil“.
Insbesondere das MyZeil ist ein Hingucker: Die Stahl-Glas-Fassade ist zum Teil trichterförmig gestaltet, was dem Center ein surreal-futuristisches Antlitz verleiht.
Im Inneren befinden sich auf einer Fläche von rund 77.000 Quadratmetern und 6 Etagen ein großer Elektromarkt, diverse Modeläden, ein Fitnessstudio, Geschäfte des täglichen Bedarfs und Luxusmarken.
Besonders beliebt ist die oberste Etage namens „Foodtopia“.
Die Etagen sind unter anderem mit einer 42 Meter langen Rolltreppe zu erreichen.
Sie ist eine der längsten innenliegende Express-Rolltreppe Europas.
Besucher-Info: MyZeil & Shopping 2026
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10:00 – 20:00 Uhr (Foodtopia oft bis 22:00 Uhr / Mitternacht)
Anreise: S-Bahn/U-Bahn Station „Hauptwache“ oder „Konstablerwache“.
Highlight: Die Aussichtsterrasse im 4. Stock bietet 2026 einen der besten kostenlosen Blicke auf die Skyline! ➔ Shop-Übersicht & Events
6. Museumsufer
Am Mainufer befindet sich mit gleich 15 Museen einer der bedeutendsten Museumsstandorte Deutschlands:
Das Museumsufer. 
Organisch gewachsen ist das Museumsufer nicht.
Die Idee zu dem Zusammenschluss und der gezielten Ansiedelung an einem zentralen Standort kam bereits in den 1970er Jahren.
Der Umzug ans Mainufer wurde zwischen 1980 und 1990 realisiert.
Einige Museumsbauten wurden neu gebaut, unter anderen von namhaften Architekten wie Günter Behnisch.
Auf der südlichen Uferseite befinden sich:
-
- das Museum für Kommunikation
- das Deutsche Filmmuseum (DFF)
- das Museum für angewandte Kunst
- das Ikonen-Museum
- das Museum Giersch der Goethe-Universität
- das Städelsche Kunstinstitut (Städel Museum)
- das Deutsche Architekturmuseum (DAM)
- die Liebieghaus Skulpturensammlung
- das Museum der Weltkulturen
Auf der nördlichen Seite sind es:
- das Jüdische Museum (mit spektakulären Erweiterungsbau)
- das Historische Museum Frankfurt
- das Junge Museum (ehemals Kindermuseum)
- die Schirn Kunsthalle
- das Archäologisches Museum
- das Museum für Moderne Kunst (MMK)
Eine solche Fülle an Kunst macht das Museumsufer definitiv zu einer der Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main.
Tipp: Das Museumsufer ist keine der Frankfurt Sehenswürdigkeiten, die an einem Tag besichtigt werden sollte. Nimm Dir Zeit.
Zu dem Zusammenschluss Museumsufer Frankfurt gehören übrigens 39 Museen. Am Ufer des Mains befinden sich aber „nur“ die genannten 15.
Tipp: Der Main selbst ist auch eine der schönsten Frankfurt Sehenswürdigkeiten. Mach doch mal einen Spaziergang am Main entlang und lass die Stadt und die Sehenswürdigkeiten aus der Ferne auf Dich wirken. Das Mainufer lädt zum Picknicken geradezu ein.
Besucher-Info: Museumsufer Ticket
MuseumsuferTicket: 2 aufeinanderfolgende Tage für alle Museen.
Preise: Erwachsene 25,00 € | Ermäßigt 14,00 €.
Tipp: Wer länger bleibt, nutzt die MuseumsuferCard (Jahreskarte).
Wichtig: Montags haben die meisten Museen geschlossen! ➔ Alle Ausstellungen im Überblick
7. Alte Oper Frankfurt
Die Alte Oper ist ein besonders prächtiges Bauwerk und eine der Frankfurt Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt. 
Von Anfang an war das Opernhaus als Prestigeprojekt und repräsentativer Bau geplant.
Frankfurt stand unter Preußischer Herrschaft und verlor zunehmend an Bedeutung.
Dies musste kompensiert werden.
Und so verwundert es nicht, dass das Opernhaus sowohl von außen wie auch von innen an Prachtentfaltung kaum zu übertreffen war.
Zahlreiche Skulpturen und Plastiken zierten die Fassade, das Foyer war ebenso reich geschmückt und edel ausgestattet.
Im Jahr 1944 wurde das Opernhaus bei Luftangriffen stark beschädigt und sollte nach Kriegsende eigentlich abgerissen werden.
Doch die Frankfurter Bürger setzten sich für den Erhalt und den Wiederaufbau der Ruine ein.
Und das obwohl die Frankfurter Oper mit dem Schauspielhaus schon eine neue Spielstätte hatte.
Am 28. August 1981 wurde das Alte Opernhaus feierlich wiedereröffnet. Da das Innere modern gestaltet wurde, dient sie heute nicht mehr als Opernhaus, sondern als erstklassiges Konzerthaus für Klassik, Jazz, Rock und Pop sowie für Kongresse.
Wer mag, kann eine Führung durch die Alte Oper mitmachen und hinter die Kulissen schauen.
Die moderne Bühnentechnik ist das Highlight.
Besucher-Info: Alte Oper
Führungen: Ca. 90 Min. | Erwachsene 12,00 €
Wichtig: Besichtigungen sind nur im Rahmen von Führungen oder Konzerten möglich. ➔ Termine für Hausführungen
Tipp: Besuche die Alte Oper am Abend, wenn die Fassade spektakulär beleuchtet ist!
8. Sachsenhausen
Auf der südlichen Mainseite lockt das Viertel Sachsenhausen mit zahlreichen Cafés, Bars und Kneipen. 
Berühmt ist Sachsenhausen vor allem für eins: Ebbelwoi, zu Deutsch Apfelwein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich Sachsenhausen mit seinen unzähligen Apfelweinstuben zu dem Ausgeh- und Partyviertel Frankfurts – und das ist es bis heute.
In kleinen, pittoresken Gassen mit Fachwerkhäusern reihen sich die „Ebbelwoi-Wirtschaften“ aneinander und locken mit einem „Sauerspritzten“ und lokalen Spezialitäten.
Insider-Check: Ebbelwoi-Guide
Preise : Ein Glas Apfelwein (0,3l) kostet ca. 3,50 € – 4,50 €.
Vokabel-Trainer: Bestellt wird meist im „Bembel“ (Tonkrug). Ein 4er-Bembel reicht für eine kleine Runde.
Kult-Wirtschaften: „Adolf Wagner“ oder „Zum Gemalten Haus“ in der Schweizer Straße.
Anreise: S-Bahn/U-Bahn bis „Südbahnhof“ oder mit der Tram (Linie 15/16) zum Schweizer Platz.
Das Zentrum bildet die Klappergasse mit dem berühmten Frau-Rauscher-Brunnen, der in unregelmäßigen Abständen Wasser auf unvorsichtige Passanten spuckt.
Während Alt-Sachsenhausen (rund um die Klappergasse) eher touristisch und am Wochenende sehr trubelig ist, findest du das authentische Frankfurt eher in Richtung Schweizer Platz und der Textorstraße.
Hier ist es etwas ruhiger, aber mindestens genauso urig. Sachsenhausen ist damit die beste Frankfurt Sehenswürdigkeit für alle, die das echte Frankfurter Lebensgefühl suchen.
Tipp: Vor der Kneipentour an die Grundlage denken. Wir empfehlen Rippchen mit Kraut und Grüner Soße. Wer mutig ist und großen Hunger hat, der kann sich auch an ein Schnitzel überbacken mit Handkäs wagen. Aber Vorsicht: der Geruch ist sehr gewöhnungsbedürftig, spiegelt aber zum Glück nicht den Geschmack wider.
Wer zum Feiern und Apfelweintrinken gerne auf der nördlichen Mainseite bleiben möchte, der wird in Bornheim glücklich.
In der Berger Straße findest du Apfelweinstuben, Kneipen und Bars – allerdings etwas ruhiger und weniger touristisch als in Sachsenhausen.
Wir empfehlen einen Spaziergang durch Bornheim am Tag, da Du so auch die vielen kleinen Läden und Geschäfte besuchen kannst, die das Lebensgefühlt dort ausmachen.
Die größtenteils aus der Frühen Neuzeit stammenden Gebäude sind heute noch erhalten und Zeugen der bewegten Höchster Geschichte, das erst seit 1928 zu Frankfurt gehört.
Besonders schön sind auch die Fachwerkhäuser der Höchster Altstadt.
Highlight ist aber sicherlich die mittelalterliche Justinuskirche aus dem 9. Jahrhundert.
In Frankfurt ist Höchst eine der Sehenswürdigkeiten, die Du nicht auslassen solltest.
9. Goethe-Haus und Goethe-Museum
Frankfurt am Main ist die Geburtsstadt des berühmtesten deutschen Dichters:
Johann Wolfgang von Goethe. 
Am Großen Hirschgraben 23 in Frankfurt wurde am 28. August 1749 Johann Wolfgang Goethe geboren.
Sein Elternhaus wurde – nachdem es von 1795 bis 1859 im Besitz verschiedener Leute war – vom Verein „Freiers Deutsches Hochstift“ gekauft und nach und nach wieder wie zu Goethes Zeiten eingerichtet.
Historischer Fakt: Das Haus, das du heute siehst, ist eine meisterhafte Rekonstruktion. Das Original wurde im Zweiten Weltkrieg 1944 fast vollständig zerstört, konnte aber dank der ausgelagerten Möbel und der originalgetreuen Architektur in den Jahren 1947 bis 1951 originalgetreu wiederaufgebaut werden.
Heute ist das Goethe Haus für die Öffentlichkeit zu besichtigen und entführt in die Jugend und das Leben des größten deutschen Poeten.
Dem Goethe Haus angeschlossen ist das Goethe Museum.
Es ist eine Gemäldegalerie, die ausschließlich Werke aus der Zeit Goethes zeigt.
Das absolute Highlight für Besucher ist heute jedoch das direkt angrenzende Deutsche Romantik-Museum, das 2021 eröffnet wurde.
Es ist baulich mit dem Goethe-Haus verbunden und bildet zusammen mit dem Goethe-Museum ein weltweit einzigartiges Ensemble zur deutschen Literatur- und Kunstgeschichte.
Auf den Spuren Goethes:
Das Goethe Haus ist eine der Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main.
Besucher-Info: Goethe-Haus & Museen 2026
Kombi-Ticket: Gilt für Goethe-Haus, Goethe-Museum & Romantik-Museum.
Preise: Erwachsene 12,00 € | Schüler/Studierende 7,00 €.
Öffnungszeiten: Täglich 10:00 – 18:00 Uhr (Do bis 21:00 Uhr).
Wichtig: Rucksäcke müssen 2026 zwingend in Schließfächern im Keller verstaut werden. ➔ Tickets & aktuelle Ausstellungen
10. Palmengarten – Frankfurts botanisches Paradies
Wer nach all dem Sightseeing im Bankenviertel und der Altstadt eine Pause im Grünen sucht, kommt am Palmengarten nicht vorbei.
Er ist einer der renommiertesten botanischen Gärten weltweit und wurde bereits 1871 von Frankfurter Bürgern gegründet.
Auf über 22 Hektar bietet er eine faszinierende Reise durch die verschiedenen Vegetationszonen unserer Erde.
Das architektonische Highlight ist das historische Palmenhaus, eine prachtvolle Konstruktion aus Glas und Eisen, die heute als eine der größten ihrer Art in Europa gilt.

Doch der Palmengarten ist weit mehr als nur ein Ort für Botanik-Fans. In den letzten Jahren hat sich der Park massiv weiterentwickelt: Besonders das Blüten- und Schmetterlingshaus ist ein absoluter Publikumsmagnet.
Hier kannst du exotische Schmetterlinge in einer tropischen Landschaft aus nächster Nähe beobachten.
Ob im Tropicarium durch den Regenwald wandern oder in den weiten Außenanlagen den Rosengarten genießen, der Palmengarten bietet für jeden Besucher den passenden Rückzugsort.
Besonders im Frühling und Sommer lockt der Park mit zahlreichen Freiluft-Events wie den beliebten Promenadenkonzerten oder dem „Lichterfest“.
Wer es sportlich mag, kann sich auf dem großen Weiher ein Ruderboot leihen und den Blick auf das Palmenhaus vom Wasser aus genießen.
Der Palmengarten ist der perfekte Abschluss für deine Frankfurt-Tour und beweist, dass Mainhattan auch eine ganz sanfte, grüne Seite hat.

Nicht zuletzt, da auf dem Gelände auch Tennisanlagen und eine Eislaufbahn beheimatet waren.
Heute gibt es zwar keine Tennisplätze mehr, aber dafür ist der Palmengarten zu dem Naherholungsgebiet der Stadt geworden.
Er bietet nunmehr neben tropischen Gewächshäusern, wunderschönen Gartenanlagen und verschiedenen Veranstaltungen auch viele Attraktionen für Kinder wie einen Wasserspielplatz, ein Kindertheater und Spielplätze an.
Zudem ist ein Schmetterlingshaus geplant.
Mit seinen vielen Attraktionen für Groß und Klein ist der Palmengarten eine der Frankfurt Sehenswürdigkeiten.[/su_box]
Besucher-Info: Palmengarten 2026
Eintritt: Erwachsene 9,00 € | Kinder & Jugendliche (bis einschließlich 17 J.) kostenlos.
Öffnungszeiten: Täglich 09:00 – 19:00 Uhr (März bis Oktober).
Anreise: U-Bahn U4, U6, U7 bis Station „Bockenheimer Warte“.
Wichtig: 2026 können Tickets bequem am Einlass digital gescannt werden. ➔ Aktuelle Blütezeiten & Programm
- Etwas Abkühlung nach der Sightseeingtour bekommst Du in der Rhein-Main-Therme, einem der tollsten Erlebnisbäder Hessens
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Weitere Informationen
Wir wollen im Frühjahr einige Sightseeing Touren durch Frankfurt machen. Mit dem Naturkundemuseum landen wir sicher bei meinem Neffen einen Volltreffer. Er steht wahnsinnig auf Dinosaurier.
Dinosaurier sind schon ausgestorben