Ein Ausflug in einen Tierpark Hessens ist nicht nur ein Tag voller Spaß und Abenteuer für die ganze Familie, sondern auch ein Kurzurlaub vom hektischen Alltag.

Bestaune heimische und exotische Tiere, komme ihnen ganz nah im Streichelzoo, bewundere die beeindruckenden Flugkünste von Greifvögeln und lerne dabei noch allerhand Wissenswertes über die verschiedenen Tierarten: Dies alles ist in einem Tierpark Hessens möglich.

Wir haben Dir die 13 schönsten Tierparks und Zoos in Hessen ausgesucht, geben Dir einen Überblick über alle relevanten Informationen und sagen Dir in welchen Tierparks Hunde erlaubt sind. Außerdem geben wir Dir eine Übersicht, welche Tierparks Du sogar kostenlos in Hessen besuchen kannst und wo Vogelliebhaber auf ihre Kosten kommen.

1. Tierpark Sababurg

Der Tierpark Sababurg in Nordhessen in der Nähe von Kassel zählt zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Außerdem ist er der älteste, bis heute in seinem ursprünglichen Areal erhaltene, Tierpark Deutschlands.

Sababurg1

Der Ursprung des Tierparks liegt im Jahr 1571 als Landgraf Wilhelm IV. am Fuße seines Jagdschlosses Sababurg den Tiergarten einrichtete. 1770 wurde der Tierpark barock umgestaltet, mit einem Rondell als Mittelpunkt, auf das sternförmig sechs Schneisen zulaufen. Diese Schneisen sind die heutigen Eichenalleen, auf denen Du durch den Park spazieren kannst.

Zwischenzeitlich war der Park hauptsächlich Weidefläche für die Pferdezucht, bevor es ab 1945 erste Bemühungen gab, das Gelände wieder als Tierpark zu nutzen.

1973 wurde der Tierpark Sababurg schließlich wiedereröffnet, die alten Tierparkmauern wurden als Außenbegrenzung beibehalten, genauso wie die Wegführung der barocken Anlage.

In dem Tierpark tummeln sich 80 Tierarten auf 13 Hektar Fläche. Die über 900 Tiere, wie z.B. ein Rudel Wölfe, Luchse, Wildschweine und verschieden Hirscharten, die teilweise schon zu Zeiten des Landgrafen in diesem Gebiet gelebt haben, haben in dem Tierpark in Hessen sehr viel Platz zur Verfügung.

Sababurg2

Der flächenmäßig größte Teil des Parks wird von dem Urwildpark eingenommen. In den großzügigen, naturbelassenen Anlagen werden vor allem europäische Tierarten oder deren Rückzüchtungen gehalten und vom Aussterben bedrohte, heimische Wildtierarten und Nutztierrassen.

An der höchsten Stelle des Tierparks gibt es eine terrassenförmig angelegte Greifvogelstation. Bei den Flugshows kannst Du Uhus, Schneeeulen, Weißkopfseeadler, Wanderfalken und viele weitere beeindruckende Raubvögel bestaunen.

Im Arche Park mit dazugehörigem Bauernhof werden alte Haustier- und Nutztierrassen gehalten und gezüchtet, um diese vor dem Aussterben zu retten.

Im Kinderzoo gibt es nicht nur verschiedene Streicheltieranlagen, sondern auch einige exotische Tiere wie Pinguine, Wallabys, Erdmännchen und Wellensittiche.


Adresse: Sababurg 1, 34369 Hofgeismar
Öffnungszeiten: Januar- Februar 10-16 Uhr, März 09-17 Uhr, April- September 08-19 Uhr, Oktober 09-18 Uhr, November- Dezember 10-16 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene (ab 16 J.) 8 Euro, Ermäßigt ab 4,50 Euro, Kinder (4-15 J.) 4,50 Euro
Hunde erlaubt: angeleint ja, außer in den Kontaktgehegen und der Greifvogelstation
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2. Opel-Zoo

Opel-Zoo

Der Opel-Zoo liegt idyllisch gelegen im Vordertaunus zwischen Kronberg und Königsstein. Er wurde 1956 auf Initiative von Georg von Opel als Forschungsgehege gegründet.

Mittlerweile leben in dem Zoo Hessens rund 1600 Tiere aus über 230 Arten, u.a. die einzigen Elefanten in Hessen.

Der Landschaftszoo hat naturnahe Gehege, in denen die Tiere in sozialen Verbänden leben, weitere Tiere, die Du Dir anschauen kannst, sind z.B. Giraffen, Zebras, Geparden, Erdmännchen und Rote Pandas.

1960 gelang dem Opel-Zoo die Welterstzucht des Mesopotamischen Damhirschs, auch heutzutage stammt der Großteil aller Damhirsche in Zoos weltweit aus den Zuchterfolgen dieses Zoos.

Vier verschiedene Themen-Lehrpfade, teils mit interaktiven Stationen, führen Dich durch den Zoo.

Biene

Entdecke auf dem Wald-Lehrpfad die Fledermaushütte und verschaffe Dir spannende Einblicke in die verschiedenen Gesteinsarten auf dem Geo-Lehrpfad.
Der Apfel-Lehrpfad mit Bienenstand und Insektenhotel führt Dich am Panoramaweg entlang und der Lehrpfad „Baum des Jahres“ zeigt Dir alle Bäume des Jahres, die seit 1989 gewählt wurden.

Auf den großen Abenteuerspielplätzen mit Kletterwald, Seilbahn, Trampolin etc. können sich Kinder austoben umd im Streichelzoo Esel, Zwergziegen und Rhönschafe füttern. Außerdem gibt es im Sommer Pony- und Kamelreiten.

Für Dein leibliches Wohl ist in dem Zoo Hessens auch gesorgt. Du kannst entweder eine Grillhütte mieten oder eine der vielen Picknickmöglichkeiten auf dem Gelände nutzen. An einem der verschiedenen Kioske kannst Du Dir kleine Snacks kaufen oder im Zoorestaurant mit großer Sonnenterrasse, direkt gegenüber von der Elefantenanlage, essen gehen.


Adresse: Am Opel-Zoo 3, 61476 Kronberg im Taunus
Öffnungszeiten: Winterzeit: 9-17 Uhr, Sommerzeit 9-18 Uhr, Juni-August 9-19 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 15,50 Euro, Ermäßigt ab 7,50 Euro, Kinder (3-14 J.) 8,50 Euro
Hunde erlaubt: angeleint ja, pro Hund 2 Euro Eintritt
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3. Zoo Frankfurt

Zoo Frankfurt Tiger

Der Zoo Frankfurt liegt am östlichen Rand der Frankfurter Innenstadt und ist der zweitälteste Zoo Deutschlands.

Er wurde 1858 auf Betreiben einer Bürgerinitiative gegründet und auf Probe im Leers’schen Garten angelegt. Im August 1858 wurden die ersten Tiere präsentiert, allerdings waren zuerst nur Pflanzenfresser genehmigt. Aufgrund des hohen Zuspruchs an Besuchern und Spenden wurde daraus schon bald eine Dauereinrichtung.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Zoo fast vollständig zerstört und sollte geschlossen werden, doch der damalige Zoodirektor weigerte sich und ließ die Bombenkrater in privater Initiative wiederauffüllen sowie einige Gebäude provisorisch herrichten. Durch dieses beeindruckende Engagement konnte der Zoo am 1. Juli 1945 wiedereröffnet werden.

Zoo Frankfurt Panda

Der älteste Zoo Hessens beherbergt hauptsächlich Tiere, die stark bedroht oder vom Aussterben bedroht sind und beteiligt sich umfangreich am Artenschutz.

Aufgrund des Platzmangels gibt es seit Mitte der 1980er Jahre keine Elefanten mehr im Frankfurter Zoo, da durch die Innenstadtlage keine artgerechte Haltung mehr gewährleistet werden konnte.

Dennoch hat der Zoo noch genug interessante Tiere zu bieten. Auf einer Fläche von elf Hektar kannst Du 4500 Tiere aus 450 Arten ansehen. Spannend dabei ist z.B. das Nachttierhaus, welches 1978 gebaut wurde und immer noch zu einem der größten Nachttierhäuser Europas zählt.

Auch einen Besuch wert ist das Exotarium, das ältestes Tierhaus des Zoos. Anfang der 50er Jahre begann der Wiederaufbau des Aquariums, mit einer Vorhalle mit zwei Klimalandschaften: Auf der einen Seite verschiedene Pinguinarten, auf der anderen Seite die Uferlandschaft eines Urwaldflusses mit vielen verschiedenen Tierarten.

Um der ausgestellten Artenvielfalt gerecht zu werden, wurde das Aquarium Frankfurt 1954 in Exotarium umbenannt.

Zoo Frankfurt Pinguin

1957 wurde es eröffnet, die damals eingebauten Klimaanlagen sind auch heute noch im Einsatz.

Im Untergeschoss sind Fische und Pinguine und im ersten Stock Reptilien, Amphibien und Insekten zu sehen.

Weitere Attraktionen sind die Robbenklippen, der Katzendschungel oder das Ukumari-Land, das jüngste Tierhaus aus dem Jahr 2013.

Im Kinderzoo gibt es ein Streichelgehege und eine 1500 Quadratmeter großen Spielplatz mit Blick auf die Außenanlage der Gorillas, außerdem liegt direkt neben dem Spielplatz ein großes Heckenlabyrinth.

Gegenüber dem Pavianfelsen gibt es ein mexikanisches Restaurant, in der Nähe des Spielplatzes gibt es einen Grillwagen. Wenn Du es lieber süß magst, bekommst Du zwischen den Robbenfelsen und dem Borgori-Wald am Waffel-Pavillon frisch gebackene Waffeln. Auf der Zoo-Terrasse kannst Du Dich an einem Imbisswagen und einem Eisstand stärken.


Adresse: Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Winterzeit 9-17 Uhr, Sommerzeit 9-19 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 12 Euro, Ermäßigt 6 Euro, Kinder (6-17 J.) 6 Euro
Hunde erlaubt: nein
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Tierparks kostenlos in Hessen besuchen

Manchmal kann ein Tierpark-Besuch schon sehr teuer sein. Damit Du und Deine Kinder trotzdem nicht auf einen spannenden Tag voller interessanter Tiere verzichten müsst, haben wir Dir einige Tierparks, die Du kostenlos in Hessen besuchen kannst, aufgelistet.

Waschbär

Kobelt-Zoo

Der Kobelt-Zoo liegt in Frankfurt, am Rand des Schwanheimer Waldes. Auf dem 1,7 Hektar großen Gelände leben rund 300 Tiere, u.a. Affen, Waschbären, Esel, Ziegen, Nasenbären, Leguane und Schlangen.

Der Zoo hat nur am Wochenende und an Feiertagen geöffnet, da ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter dort arbeiten.

Adresse: Schwanheimer Bahnstr. 5, 60529 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Sa 14-19 Uhr, So & Feiertage 10-19 Uhr
Hunde erlaubt: angeleint ja
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Lama

Wildgehege Herborn

Das Wildgehege Herborn besteht schon seit über 50 Jahren und beheimatet auf knapp 23 Hektar rund 70 Tiere in ausgedehnten Gehegen

Zu den Tieren zählen Ziegen, Esel, Skudden, Muffelwild, Lamas und Rotwild.

Entlang der abwechslungsreichen Wanderwege gibt es unterschiedliche Spielgeräte zum Klettern, Balancieren und Toben für Kinder. Außerdem gibt es viele Bänke, Ruhemöglichkeiten und gemütliche Plätze zum Picknicken.

Adresse: Uckersdorfer Weg, 35745 Herborn
Öffnungszeiten: täglich rund um die Uhr geöffnet
Hunde erlaubt: angeleint ja
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Esel

Zoo am Rammelsberg

Der Zoo am Rammelsberg in Kassel wurde 1974 in Privatinitiative gegründet und ist auch heute noch ein Familienbetrieb.

Neben Eseln, Alpakas, Meerschweinchen und Ziegen gibt es noch Eulen, Emus, Aras und Flamingos, auch Weißbüscheläffchen sowie Riesenschlangen gehören zum Tierbestand.

Am Eingang gibt es ein Café, in dem Du Getränke und Eis kaufen kannst.

Adresse: Roterkopfweg, 34131 Kassel
Öffnungszeiten: Di-Fr ab 14 Uhr, Sa/ So ab 10 Uhr, Dezember/ Januar Winterpause
Hunde erlaubt: angeleint ja
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Pony

Tierpark Mainz-Kastel

Noch ein kostenloser Tierpark Hessens ist der Tierpark Mainz-Kastel, welcher 1968 gegründet wurde.

Der Park wird ehrenamtlich geführt und ist vor allem für kleine Kinder geeignet, da hauptsächlich Tiere gezeigt werden, die auch auf einem Bauernhof vorkommen: Ziegen, Schafe, Ponys, Gänse, Hasen, und einige mehr.

Es gibt außerdem einen kleinen Spielplatz mit Trampolin, Rutschen, Schaukeln und Rollern.

Adresse: Unterer Zwerchweg, 55252 Mainz-Kastel
Öffnungszeiten: Di-Sa 10-17 Uhr, So/ Feiertage 11-17 Uhr, von November bis März jeweils eine Stunde früher geschlossen
Hunde erlaubt: angeleint ja
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4. WildtierPark Edersee

Wolfsrudel

Der WildtierPark Edersee, im Nationalpark Kellerwald-Edersee gelegen, zählt zu den schönsten Tierparks Hessens. Der Wildpark wurde 1970 gegründet, mit einem Tierbestand von acht Damhirschen, einem Muffelwidder und fünf Wildschweinen.

Ein circa 25 Kilometer langer Rundweg führt durch den Park und bietet Dir immer wieder tolle Ausblicke auf die Edersee-Region.

In dem Wildpark beheimatet sind bedrohte Tierarten unserer Wildnis, wie Wolf, Luchs und Wisent.

Rotwild, Damwild und Muffelwild bewegen sich völlig frei in der Anlage.

Die Greifenwarte Wildpark Edersee wurde 1997 in den Park integriert.

Die Greifvogelstation hat eine Auffang- und Pflegestation, sorgt für die Erhaltung seltener Greifvögel und veranstaltet regelmäßig Flugschauen.

Dabei kannst Du die Flugkünste von Steinadler, Gänsegeier, Uhu und Falke bestaunen.

Für die Kinder gibt es einen Abenteuerspielplatz und einen Streichelzoo mit Ziegen und Hängebauchschweinen.


Adresse: Am Bericher Holz 1, 34549 Edertal
Öffnungszeiten: Mai- Oktober 09-18 Uhr, November- Februar 11-16 Uhr, März/ April 10-18 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 6 Euro, Ermäßigt 4 Euro, Kinder (4-14 J.) 3,50 Euro, Kinder unter 4 Jahren frei
Hunde erlaubt: nein
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5. Wildpark Alte Fasanerie Hanau

Luchs
Im Wildpark Alte Fasanerie Hanau leben rund 350 Tiere in naturnahen Gehegen. Der Tierbestand besteht hauptsächlich aus scheuen Wildtieren wie Wölfen, Wildkatzen, Luchse und Elchen.

Das Rotwildgehege ist mit einer Fläche von 12 Hektar genauso groß wie der gesamte Frankfurter Zoo.

Das 100 Hektar große Gelände, mit insgesamt 15 Kilometer Wanderwegen lädt schnell zum Verlaufen ein, deswegen gibt es eine Vielzahl maßgeschneiderter Führungen zum Erkunden des Tierparks.

Zum Ausruhen sind über den gesamten Park Ruhebänke und Schutzhütten verteilt.

Das Tierpark-Areal hat eine lange Geschichte. 1710 baute der Mainzer Erzbischof Lothar Franz von Schönborn die „Untere Fasanerie“, eine 38 Hektar große Fasanerie. Außerdem errichtete er ein stattliches Jagdhaus, welches heute als Gaststätte dient.

40 Jahre später wurde die „Untere Fasanerie“ aufgegeben und die „Obere Fasanerie“ erschlossen. Im 19. Jahrhundert wurde es als herzogliches Hofjagdrevier genutzt.

1967 gelangte das Gelände in den Besitz des Landes Hessen, welches den Park der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Attila

Seit 2004 gibt es in dem Wildpark eine Falknerei mit Greifvogelflugshow, in der Du das fliegerische Können verschiedener Raubvögel bestaunen kannst.

Dort lebt auch der bekannteste Bewohner des Parks, der Steinadler Attila, welcher seit 2006 Maskottchen von Eintracht Frankfurt ist.


Adresse: Fasaneriestraße 106, 63456 Hanau
Öffnungszeiten: März- Oktober 9-18 Uhr, November- Februar 9-17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 7 Euro, Ermäßigt 4 Euro, Kinder (3-17 J.) 3,50 Euro, Kinder bis 2 Jahre frei
Hunde erlaubt: nein
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6. Vivarium Darmstadt

Flamingos

Im Vivarium Darmstadt leben 2000 Tiere aus 190 Arten auf einer Fläche von fünf Hektar.

Exoten wie Kängurus, Affen und Flamingos, aber auch heimische Tiere wie Eulen, Esel und Meerschweinen kannst Du in dem Tierpark sehen.

Im Tropenhaus gibt es Krokodile und eine Vielzahl bunter Schmetterlinge zu bestaunen.

1956 wurde auf dem Gelände der Stadtgärtnerei ein Schulvivarium eröffnet, eine provisorische Anlage mit 15 Terrarien und Aquarien, einigen kleinen Freigehegen und Volieren. Das Vivarium war ausschließlich für Schulklassen geöffnet.

Ein neues Vivarium wurde 1964 an dem heutigen Standort gebaut, welches für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich war.

Die aktuellsten Bauvorhaben waren das begehbare Außengehege für die Bolivianischen Totenkopfaffen und ein neuer Streichelzoo-Bereich für die Meerschweinchen.

Ein weiteres begehbares Gehege ist die Anlage der Bennett-Kängurus.


Adresse: Schnampelweg 5, 64287 Darmstadt
Öffnungszeiten: März & Oktober 9-18 Uhr, April- September 9-19 Uhr, November- Februar 9-17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 7 Euro, Ermäßigt 2 Euro
Hunde erlaubt: nein
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7. Wildpark „Tiergarten Weilburg“

Fischotter

Bereits 1590 hielt Graf Albrecht von Nassau aus Holland eingeführtes Damwild auf dem Areal des heutigen Wildparks.

Von 1685-1688 wurde es zu einem Jagdpark erweitert, das Gelände mit einem Holzzaun eingefriedet und drei Weiher angelegt. 1732 wurde der Zaun durch eine mehr als zwei Meter hohe Steinmauer ersetzt, welche heute noch erhalten ist und das Gelände umschließt.

Nachdem es ab 1816 als herkömmlicher Wald genutzt wurde, wurde der Park 1970 erneut als Tierpark eröffnet.

Auf einer 93 Hektar großen Fläche gibt es in dem naturnahen Tierpark Hessens neben weitläufigen Gehegen, mehrere Weiher und ein rund sechs Kilometer langes Wegenetz.

Zwanzig heimische und ehemals heimische Tierarten der deutschen Wälder u.a. Rotwild, Fischotter, Steinböcke, Wildkatzen leben in dem Tierpark.

Aufgrund der geräumigen Gehege ist nicht immer garantiert, dass Du die Tiere sehen wirst, so haben z.B. die Braunbären eine 11.000 Quadratmeter große Anlage.

Dank übersichtlicher Schautafeln an den Gehegen sowie durch Fachvorträge und Führungen kannst Du Dich über Biologie, Verbreitung und Verhalten der Tiere informieren.

Ein Pilz-Lehrpfad erklärt die Bedeutung der Pilze für das Ökosystem Wald, im Wildpark gibt es über 200 Pilzarten, auch einige die auf der Roten Liste stehen.

Im Park sind verschiedene Spielgeräte für Kinder verteilt, am „Dillhäuser Bauernhaus“ gibt es einen großen Spielplatz für Kinder bis 10 Jahren.


Adresse: Tiergartenstraße, 35781 Weilburg
Öffnungszeiten: Sommer 9-19 Uhr, Winter 9-17 Uhr (Okt./Nov.) & 9-16:30 (Dez./Jan.)
Eintrittspreise: Erwachsene 7 Euro, Ermäßigt 4 Euro, Kinder (4-17 J.) 3,50 Euro
Hunde erlaubt: nein
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Der größte Zoo Deutschlands
Eisbär

Die Tierparks und Zoos in Hessen bieten Dir eine große Vielfalt an Tieren. Falls Du allerdings den größten Zoo Deutschlands besuchen möchtest, musst Du Hessen verlassen und nach Berlin.

In der Hauptstadt warten gleich zwei Zoos auf Dich und beide sind auf ihre Art der größte Zoo Deutschlands.

Die größte Artenvielfalt erwartet Dich im Zoo Berlin (der außerdem auch der älteste Zoo Deutschlands ist), flächenmäßig ist der Tierpark Berlin der größte Zoo Deutschlands.

8. Bergwildpark Meissner

Damwild

Im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, am Hohen Meißner gelegen, liegt der Bergwildpark Meissner.

In dem rund 24 Hektar großen Parkgelände bewegen sich Rot-, Reh- und Muffelwild frei umher.

Weitere heimische Arten, allerdings im Gehege, sind Wildschweine, Wollschweine, Waschbären, Marderhunde, Frettchen und Schleiereulen. Ein Highlight des Tierparks in Hessen ist das großzügige Steinbockgehege.

In dem kleinen Museum „Waldwichtelhaus“ erfährst Du allerhand Wissenswertes zum Hohen Meißner und der Waldwirtschaft.

Auf einem großen kindgerecht gestalteten Abenteuerspielplatz mit Tunnel und Hügeln, Wasser und Sand und Spielgeräten zum Klettern, Rutschen und Hüpfen ist genug Platz zum Austoben.

Für den großen und kleinen Hunger gibt es ein Restaurant mit Biergarten.


Adresse: Wildpark 1, 37290 Meißner
Öffnungszeiten: April- Oktober täglich 10-18 Uhr, November bis März Sa/ So 10-17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 5,50 Euro, Ermäßigt 4 Euro, Kinder (3-16 J.) 3 Euro
Hunde erlaubt: nein
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9. Wildpark Gersfeld

Hirsch

Der Wildpark Gersfeld wurde 1972 eröffnet und zählt zu den natürlichsten Tierparks Hessens. Die 50 Hektar große Anlage ist malerisch eingebettet in einen Nadel- und Mischwald und beheimatet etwa 150 Tiere aus 25 Arten.

Hauptsächlich leben in dem weitläufigen Tierpark europäische Wildtierarten wie Damm-, Rot-, Reh- und Muffelwild, Wildschweine, Steinböcke, Waschbären und Pfauen.

Seit 2013 gibt es im Tierpark Gersfeld einen Denk-Pfad® aus 13 Tafeln mit Übungsaufgaben aus dem Gedächtnistraining. Diese sind eine bunte Mischung von Übungen, z.B. Dinge merken, Wortfindungen, um die Ecke denken und noch vieles mehr, was Dein Gehirn zu Höchstleistungen bringt.

Bereitgestellt werden diese Tafeln vom Bundesverband Gedächtnistraining e.V., zweimal jährlich werden die Aufgaben ausgetauscht, damit keine Langeweile aufkommt.

Neben einem Kinderspielplatz und einem Streichelgehege mit Ziegen, wird sich in einer Gaststätte und an einem Kiosk um Dein leibliches Wohl gekümmert.


Adresse: Wildpark Gersfeld, 36129 Gersfeld (Rhön)
Öffnungszeiten: April- Oktober 09 – 18 Uhr, November- März 10- 16 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 5 Euro, Ermäßigt 3,50 Euro, Jugendliche (13-17 J.) 3,50 Euro, Kinder (4-12. J.) 2,50 Euro
Hunde erlaubt: angeleint ja
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10. Wild- und Freizeitpark Willingen

Marderhund

Der Wild- und Freizeitpark Willingen ist 1966 als Märchenpark entstanden und gehört zu den abwechslungsreichsten Tierparks Hessens.

Auf einer Größe von circa 20 Hektar kannst Du 380 Tiere aus 84 Arten entdecken. In den Wildgehegen im Hochwald des Parks leben u.a. Dam-, Rot- und Sikawild, Raubtiere wie Braunbären und Wildkatzen, aber auch exotische Tiere wie Berberaffen.

Doch der Wildparkbereich ist nicht das einzige, was der Tierpark in Willingen zu bieten hat:

Greifvogelstation

In einer tollen Show mit Adlern, Falken uvm. erfährst Du viel Wissenswertes über die ökologische Bedeutung der verschiedenen Greifvogelarten, deren Jagd und Zucht.

Eulenstation

Hier bekommst Du Informationen über das Leben der Eulen. Nach dem Flugprogramm von Schneeeule, Waldkauz & Co. ist es auch möglich, Fotos mit den Vögeln zu machen.

Papageiendschungel

In der Papageieninformationsshow zeigen Dir Aras, Amazonen, Kakadus und viele weitere Papageienarten ihr erstaunliches Können und ihre Redegewandheit.

Märchenwald

Im Märchenwald werden 26 Märchendarstellungen bekannter Märchen der Gebrüder Grimm, Hauff und Andersen, aber auch unbekanntere Märchenszenen dargestellt.

Dinoland

Im Dinoland gibt es elf lebensgroße Dinosauriermodelle, darunter ein Ceratosaurus, ein Diplodocus und ein Ankylosaurus, die Dir das Leben in der Urzeit und der Giganten vermitteln.

Freizeitpark

Zwölf Fahrgeschäfte und Vergnügungseinrichtungen sorgen für Nervenkitzel und Spaß, vor allem bei den jüngeren Parkbesuchern. Traust Du Dich in den Luna Loop oder in den Geisterkeller?


Adresse: Am Ettelsberg 2, 34508 Willingen
Öffnungszeiten: April-Oktober 9-18 Uhr, November-März 10-16 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 13 Euro, Kinder (4-14 J.) 11 Euro
Hunde erlaubt: angeleint ja, außer bei den Shows, den Durchgangsgehegen und in den Fahrgeschäften
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11. Tierpark Herborn

Erdmännchen

Der Tierpark Herborn wurde 1966 als Vogelpark gegründet. Nachdem es immer mehr Gehege mit anderen Tieren gab, wurde der Vogelpark 2007 in Tierpark umbenannt und mittlerweile leben auf einer Größe von mehr als einem Hektar über 300 Tiere aus mehr als 90 Tierarten.

Zu den präsentierten Tierarten zählen z.B. Erdmännchen, Lisztaffen und Kängurus. Außerdem gibt es ein Vivarium mit Pythonschlangen und Feuersalamander, ein Freilandterrarium, einen Sumpfschildkrötenteich und ein Meerschweinchengehege.

In den teilweise begehbaren Volieren gibt es circa 60 Vogelarten, darunter hoch gefährdete Arten wie der Balistar oder der Große Soldatenara. Andere Vögel, die Du in dem Tierpark Hessens sehen kannst, sind Flamingos, Uhus, Kakaduarten und viele mehr.

An den Wochenenden und in den hessischen Schulferien kannst Du Dich im Erdmännchen Café stärken. Ein Spielplatz für Kinder hat der Tierpark in Hessen ebenfalls zu bieten.


Adresse: Im Beilsbach 16, 35745 Herborn – Uckersdorf
Öffnungszeiten: März-April 9:30-18 Uhr, Mai-September 9:30-19 Uhr, Oktober-Dezember 9:30-17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene (ab 16 J.) 6 Euro, Ermäßigt 5 Euro, Kinder (3-15 J.) 3 Euro
Hunde erlaubt: angeleint ja
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Vogelpark in Hessen
Vogelpark Hessen

Wenn Du Dich mehr für Vögel als für Säugetiere interessierst, gibt es auch schöne Vogelparks in Hessen, die Du besuchen kannst.

In der Vogelburg in Weilrod kannst Du eine einzigartige Vielfalt an handzahmen Papageien erleben und das in einem besonderen Ambiente, einer mittelalterlich anmutenden Burg. 1981 gegründet, leben mittlerweile mehr als 700 Vögel in 37 Häusern und begehbaren Freiluftanlagen, z.B. Aras, Blaustirnamazonen, Graupapageien, Kakadus und Beos.

Ein anderer Vogelpark Hessens ist der Vogelpark Viernheim. Auf einer Fläche von circa 10.000 Quadratmetern kannst Du in dem Park sowohl exotische Vögel wie Aras und Beos sehen, als auch heimische Tiere, wie Raben-, Eulen- und Fasanenarten. Außerdem gibt es eine große Freiflughalle, eine Vogelwiese und einen Parkbauernhof mit bedrohten Haustierrassen.

12. Wildpark Donsbach

Wildpark Donsbach

Der Wildpark Donsbach wurde 1970 gegründet und gehört zu den schönsten Tierparks Hessens. Bereits um 1640 haben die Nassau-Dillenburger Grafen in diesem Areal Wild gehalten.

Auf einer Fläche von 21 Hektar leben rund 250 Tiere aus 47 Arten und Rassen, z.B. Rotwild, Steinböcke, Sikahirsche, Europäische Mufflons, weißes Damwild, Wildschweine und Exmoor-Ponys.

Mit dem Formosa-Sikahirsch gehört der Wildpark zu den wenigen Tiergehegen, die diese vom Aussterben bedrohte taiwanesische Unterart besitzen.

Im Streichelzoo können Kaninchen und Zwergziegen gefüttert und gestreichelt werden, ein naturnaher Spielplatz lädt zum Toben ein.

Eine Besonderheit in dem Tierpark ist eine meterdicke Baumverwachsung, der „Mandersbacher Knorz“.


Adresse: Rudolf-Braas-Straße 1, 35686 Dillenburg-Donsbach
Öffnungszeiten: April-Oktober 10-18 Uhr, November-März 10-16 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene (ab 16. J.) 2 Euro, Ermäßigt 1,50 Euro, Kinder (ab 3 J.) 1 Euro
Hunde erlaubt: angeleint ja
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13. Wildpark Knüll

Wildpark Knüll

Ein weiterer schöner Tierpark Hessens ist der 1968 eröffnete, an den Nordausläufern des Knüllgebirges liegende, Wildpark Knüll.

Der Park ist 50 Hektar groß und beherbergt ca. 450 Tiere aus 40 Arten, aber hauptsächlich mitteleuropäische Wild- und Haustiere.

Verschiedene Hirscharten und Wildschafe bewegen sich frei im Park, weitere Tiere, die du sehen kannst, sind Dachse, Luchse, Waschbären und Wildpferde.

Die Gemeinschaftsanlage für Braunbären und europäische Wölfe ist einzigartig in der Region, von einer Brücke aus kannst Du die Tiere gut beobachten.

Neben Uhus, leben auch Schleiereulen, Schneeeulen, Steinkäuze und Waldkäuze in den großen Volieren.

Ein Streichelzoo mit Rhönschafen und Zwergziegen und ein großer Naturerlebnisspielplatz sorgen bei den Kindern für Freude.

Im Park befindet sich ein alter Vulkankegel, auf dessen Kuppe ein Aussichtsturm steht. Von diesem aus hast Du eine wunderbare Sicht über das Rinnetal.


Adresse: Im Seckenhain 10, 34576 Homberg (Efze)
Öffnungszeiten: April-Oktober täglich 9-19 Uhr, November- Januar Sa/So ab 10, Februar-März täglich ab 10 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 7 Euro, Ermäßigt 5 Euro, Kinder (3-16 J.) 3 Euro, Kinder bis 2 Jahre frei
Hunde erlaubt: nein
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