Sonne, Strand und ganz viel Geschichte – das bietet die griechische Insel Kreta. Wo einst Piraten Datteln aßen, kannst du heute Sonne tanken und ein Kloster erkunden, das zum griechischen Nationalheiligtum erklärt wurde.

Bevor du dich auf eine Wanderung durch unberührte Natur begibst, versteckte Lagunen entdeckst oder regionale Köstlichkeiten probierst, schau dir unsere Kreta Ausflugstipps an.

Die besten Kreta Sehenswürdigkeiten haben wir für dich zusammengestellt. So bist du perfekt für deinen nächsten Urlaub auf der sonnenverwöhnten Mittelmeerinsel gerüstet.

1. Strand von Vai

Ein Sandstrand wie man ihn sich in seinen Träumen vorstellt, ist der Strand von Vai im Osten von Kreta. Benannt ist er nach dem kleinen Örtchen Vai, das rund einen Kilometer hinter der Küste liegt. Gesäumt von Dattelpalmen ist dieser Strand ein echtes Highlight auf der Mittelmeerinsel.

Der Legende nach soll der Dattelhain, der zu den größten natürlichen Palmenhainen in Europa zählt, dadurch entstanden sein, dass Piraten hier Datteln aßen und die Kerne in den Sand spuckten und dort dann die Palmen wuchsen. Bereits in den 1970er-Jahren fanden die ersten Touristen den Weg zu dieser Attraktion auf Kreta.

Heute ist man hier auf Touristen eingestellt:

Sonnenschirme und Liegen sind gegen Gebühr zu mieten. Tavernen und Imbissbuden sorgen dafür, dass du was Leckeres zu Essen bekommst. Außerdem werden verschiedene Wassersportarten angeboten. Für die Anreise mit dem PKW steht dir ein kostenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung.

Auch wenn der Strand in der Hauptsaison oft überfüllt ist, lohnt sich ein Ausflug zu dieser Sehenswürdigkeit Kretas.


Tipp: Der Strand von Vai gehört zum Grundbesitz des Klosters Toplou. Dieses ist einen kleinen Abstecher wert. Es ist eines der bekanntesten und reichsten Klöster auf Kreta. Bekannt ist es vor allem für seine Olivenölherstellung.


  • Adresse: Epar.Od. Monis Toplous – Vai, Toplou 723 00

Vai Strand

2. Schlucht von Samaria

Zwischen 600 Meter steil abfallenden und zerklüfteten Felswänden hindurch führt die Schlucht von Samaria. Die Schlucht liegt im Südwesten der Insel Kreta und gehört vor allem für Wanderfreunde zu den Kreta Highlights. Die 17 Kilometer lange Schlucht mit einem Höhenunterschied von 1200 Metern ist eine der längsten Schluchten in Europa. Besuchen kannst du hier den Samaria-Nationalpark, zu dem die Schlucht gehört.

Der Nationalpark ist vom 1. Mai bis zum 31. Oktober von 6 bis 15 Uhr geöffnet. 

Der Eintritt kostet fünf Euro.

In der gesamten Schlucht gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten. Es ist also ratsam, dass du dir genügend Proviant einpackst. Auch an Getränke solltest du denken, allerdings gibt es in der Schlucht auch natürliche Quellen an denen du Wasser trinken kannst.

Info: Der Handyempfang ist schlecht bis gar nicht vorhanden.

Wenn du es dir zutraust, kannst du die 13 Kilometer lange Strecke allein zurücklegen. Wem es lieber ist, der kann bei einer geführten Tour dabei sein. Endpunkt der Wanderung ist das kleine Fischerdörfchen Agia Roumeli. Von hier kommst du erst mit einem Boot und dann mit einem Bus wieder zurück an den Ausgangspunkt – den Ort Chania.

Ein Highlight der Schlucht von Samaria ist die „Eiserne Pforte“. Hier ist der Abstand zwischen den Felswänden gerade einmal drei ein halb Meter breit.


Tipp: Die beste Zeit für eine Wanderung durch die Schlucht ist das Frühjahr. Im Sommer wird es am Tag schnell zu war. Wenn du die Touristenmassen umgehen willst, solltest du für diese Sehenswürdigkeit Kretas entweder den frühen Morgen vor 7.30 Uhr wählen oder ab 12 Uhr loslaufen. Dann solltest du aber eine Übernachtung am Endpunkt in Agia Roumeli einplanen.


  • Preise: 5 Euro
  • Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober von 6 bis 15 Uhr
  • Adresse: Old National Road, Chania

3. Lassithi Plateau

Die Lassithi-Hochebene ist eine Karstebene auf durchschnittlich etwa 830 Metern Höhe. Am besten erreichst du die Ebene mit dem eigenen Mietwagen oder per Bus. Touren zu dieser Kreta Sehenswürdigkeit werden aus dem meisten größeren Städten angeboten.

Die Ebene hat eine Länge von etwa zehn Kilometern und eine Breite von fünf bis sieben Kilometern. Von den Orten Agios Nikolaos und Chersonissos führen zwei Straßen auf die Ebene hinauf.

Den besten Blick über die Ebene hast du auf dem Pass, auf etwa 1100 Metern Höhe. Um das Plateau herum führt eine Rundstraße. So erreichst du auch die etwa 20 kleinen Dörfer, die am Rande der Hochebene liegen. Um das Ackerland nicht unnötig zu verschwenden wurden diese an die Hänge am Rand der Ebene gebaut.

Besonders bekannt ist diese Region für ihre Windräder. Diese wurden früher genutzt, um das Grundwasser nach oben zu pumpen. Heute übernehmen diese Aufgabe Pumpstationen, die mit Strom betrieben werden. Dennoch sind viele der 8000 Windräder noch erhalten.

Ein Highlight unter den Sehenswürdigkeiten Kretas ist die Höhle von Psychro, auch bekannt als Zeus-Höhle. Der Sage nach soll der Gott Zeus in dieser Höhle geboren worden sein. Vor der Höhle gibt es einen Parkplatz. Nach einem etwa 15 minütigen Fußmarsch erreichst du auf 1025 Metern den Eingang der Höhle. Alternativ bringt dich auch ein Esel den Weg hinauf. In der Höhle selbst geht es über Treppen dann wieder steil nach unten. Stalaktiten und Stalagmiten kannst du in der kühlen Luft der Höhle bewundern.


Tipp: Packe dir einen Picknickkorb ein und genieße den tollen Ausblick über das flache Land bei einem gemütlichen Essen. So erlebst du ein echtes und kostenloses Kreta Highlight.


Lassithi Plateau

4. Spinalonga und Agios Nikolaos

Einen Besuch im Osten der Insel ist die Kleinstadt Agois Nikolaos wert. Mit seinem Hafen und den vielen Tavernen bietet der Ort dir viele Möglichkeiten einzukehren und die Seele baumeln zu lassen. Damit gehört Agois Nikolaos zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Kreta. Der Ort lockt mit viel Geschichte und einem – angeblich – bodenlosen Süßwassersee in mitten der Stadt, dem Voulismeni-See. Er soll der Legende nach mit der Insel Santorin verbunden sein. Auch eine Göttin soll hier ihr Bad genommen haben.

Ob beides wahr ist?

Vielleicht findest du es ja selbst heraus.

Auf der Insel Spinalonga befand sich bis 1957 die letzte Leprakolonie Griechenlands und Europas. Spinalonga liegt etwa 15 Kilometer von Agios Nikolaos entfernt. Es bietet sich an, die beiden Orte an einem Tag zu besuchen.

Ab 1903 lebten auf Spinalonga alle Einwohner von Kreta, die unheilbar an Lepra erkrankten. Da sie sich auf einen lebenslangen Aufenthalt einstellten, entstand auf der Insel eine kleine Stadt mit Wohnhäusern, einer Kirche, Theater und eigener Zeitung. Teilweise wurden neue Gebäude errichtet, oft wurde aber auch einfach der Baubestand der venezianischen Besatzer genutzt, die hier ab dem 16. Jahrhundert eine mächtige Festung errichteten. Diese kann auch heute noch besichtigt werden.

Die Insel Spinalonga

Die Insel Spinalonga ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kretas und dementsprechend gut zu erreichen. Mehrmals täglich fahren Schiffe aus Agios Nikolaos auf das Eiland. Es gibt Angebote mit Mittagessen und Führungen oder die bloße Überfahrt. Führungen werden auch auf Deutsch angeboten. Die Fahren dauern etwa vier bis fünf Stunden. Außerdem kannst du über das Internet weitere Touren buchen. Diese starten auch aus anderen Orten. Dann bekommst du das Rund-um-Sorglos-Paket mit Busanreise und Überfahrt.


Tipp: Oft hat man bei den geführten Touren ab Agios Nikolaos nur etwa eine Stunde Zeit auf Spinalonga. Wem das zu wenig ist, der sollte lieber ein Boot ab Elounda oder Planka am Vormittag.


  • Eintritt: 8 Euro (Nur Spinalonga) Für die Überfahrt kommen noch einmal etwa 8 Euro dazu. Geführte Tagestouren gibt es ab etwa 30 Euro.

5. Museum Iraklio

Bei all den Ausflügen in die Natur darf auch ein Besuch in einem Museum auf der Liste der Sehenswürdigkeiten Kretas nicht fehlen. Ein echtes must see ist das Archäologische Museum Iraklio in Heraklion. Es gehört zu den größten und wichtigsten Museen in Griechenland.

Hier erlebst du kretische Geschichte aus erster Hand. Ausgestellt werden Funde aus Knossos, Phaistos, Agia Triada und weiteren Ausgrabungsstätten der Insel. Zu den wichtigsten Exponaten des Museums gehört der Diskus von Phaistos, einem bedeutenden Fundstück aus der Bronzezeit. Bislang wurde kein zweites Stück dieser Art gefunden. Auch welchen Zweck er erfüllen sollte oder seine geografische Herkunft liegen noch im Dunklen.

Neben den Ausstellungsstücken ist aber auch der Museumsbau selbst ein Highlight. Er befindet sich auf den Grundmauern des 1856 durch ein Erdbeben zerstörten Klosters Agios Frangiskos und wurde in den Jahren 1935 bis 1958 in insgesamt drei Bauabschnitten gebaut. Das Gebäude ist ein praktisches Beispiel für die moderne Architekturbewegung in Griechenland.


Tipp: Für 16 Euro bekommst du ein Kombi-Ticket für den Einlass in das Museum Irakilo und Knossos.


  • Adresse: Archäologisches Museum Heraklion, Ξανθουδίδη και Chatzidaki 1, Iraklio 712 02
  • Öffnungszeiten: Täglich von acht bis 20 Uhr
  • Eintritt: 10 Euro

6. Knossos

Eine der wohl beliebtesten Kreta Sehenswürdigkeiten ist die Ruinenstadt Knossos mit dem berühmten Palast. Die ersten Bauten stammen etwa aus der Zeit um 2000 v. Chr., wurden allerdings durch ein Erdbeben zwischen 1750 und 1700 v. Chr. zerstört und danach noch prächtiger wieder aufgebaut.

Heute siehst du von dieser Kreta Sehenswürdigkeit nur noch Fundamente und einige Grundmauern. Kriegerische Auseinandersetzungen zerstörten die Bauten um 1370 v. Chr. Ein Teil der Anlage wurde restauriert und neu aufgebaut. So bekommst du auch heute noch einen kleinen Eindruck davon wie prachtvoll der Bau einmal gewesen sein muss. Der Palast, der aus mehreren Gebäuden bestand, hatte bis zu fünf Stockwerke mit einer Fläche von 21000 Quadratmetern. Bis zu 1300 Bäume säumten das Gelände. Besonders beeindruckend ist auch der 53 Meter lange und 28 Meter breite Innenhof und der Thronsaal. Ob dieser aber tatsächlich als solcher genutzt wurde, wissen die Forscher nicht. Denn auch wenn es verschiedene Interpretationen gibt, liegen keine schriftlichen Quellen über die minoische Zeit vor.

Der Palast von Knossos steht bei den meisten Kreta-Touristen ganz oben auf der Liste der Kreta highlights und ist dementsprechend gut besucht. Du solltest dich also darauf einstellen, dass es, vor allem in der Hauptsaison, etwas voller sein könnte.

Wenn du dich für die minoistischen Villen und Paläste auf Kreta interessierst und dich genauer mit ihrer archäologischen Historie auseinander setzen möchtest, ist der Palast von Knossos ein guter Anfang, um andere Gebäude aus dieser Zeit auf der Insel Kreta besser zu verstehen.


Tipp: Unweit vom Palast von Knossos findest du weitere Kreta Sehenswürdigkeiten wie etwa die Agios Minas Kathedrale, der Sitz des Erzbischofs Kretas oder die Agios Titos. Ebenfalls ein orthodoxer Kirchenbau des Erzbistums von Kreta.


  • Eintrittspreis: 15 Euro. Im Kombiticket mit dem Iraklio Museum kosten beide Kreta Sehenswürdigkeiten 16 Euro.

Knossos

7. Fortezza von Rethymno

Nicht zu übersehen und allein schon deswegen ein Besuch wert ist die Festung von Rethymno. Die Anlage, die in der gleichnamigen Stadt auf einer kleinen Anhöhe am Wasser thront, wurde im späten 16. Jahrhundert erbaut und gehört zu den Sehenswürdigkeiten Kretas. Die Bezeichnung Fortezza stammt aus der Zeit der venezianischen Herrschaft.

Am besten erreichst du diese Kreta Attraktion zu Fuß aus der Altstadt. Dort findest du auch Wegweiser die dich zur Fortezza bringen. Es gibt zwar einen kleinen Parkplatz an der Festung, dieser ist im Sommer aber oft zu klein und schnell vollbelegt.

Auch wenn nicht alle Gebäude komplett erhalten sind, ist das meiste der imposanten Festungsanlage erhalten. Die Mauer, welche das gesamte Gelände umgibt ist etwa 1,3 Kilometer lang. Gesäumt ist diese mit insgesamt zehn Wachtürmen. Im Inneren der Anlage sind nur noch wenige der ursprünglichen Gebäude erhalten. Eine ehemalige Waffen- und Munitionskammer dient heute als kleines Museum und als Raum für Veranstaltungen und Ausstellungen. Ein Highlight dieser Kreta Sehenswürdigkeit ist das Freilufttheater „Erofili“, benannt nach einer Tragödie von Georgios Chartatzis.

Außerdem findest du in der Anlage ein Krankenhaus, Abstellräume und Gotteshäuser sowie eine Moschee. Die Sultan-Ibrahim-Moschee entstand 1646 unter osmanischer Besetzung. An ihrer Stelle stand zuvor eine Bischofskirche, erbaut von den Venezianern. Die Moschee ist benannt nach dem damaligen Herrscher, Sultan Ibrahim, der von 1640 bis 1648 regierte. Heute ist die Moschee schmucklos, allein eine Gebetsnische ist erhalten geblieben. Sie schmückt ein Teil des Verses 37 aus der 3. Sure des Korans.

Neben der Moschee findest du noch zwei griechisch-orthodoxe Gotteshäuser in der Anlage. Diese wurden erst Ende des 19. Jahrhunderts erbaut.


Tipp: Bereits seit 20 Jahren findet im Sommer ein Renaissance Festival in Rethymno statt. Zwei Wochen lang gibt es in der ganzen Stadt Theater, Veranstaltungen und Musik. Einige Aufführungen finden im Freilufttheater auf der Festung statt.


  • Adresse: Leof. Emmanouil Kefalogianni 27, Rethymno 741 00
  • Öffnungszeiten: 8 bis 19.15 Uhr
  • Eintritt: Vier Euro

8. Kloster Arkadi

Eine besondere Atmosphäre erwartet dich im Kloster Arkadi an der Westküste Kretas. Eingebettet in wunderschöne Natur ist dies eine ganz besondere Sehenswürdigkeit Kretas. Dieser Ort ist für die kretische Geschichte ein wichtiger Ort, wenn nicht sogar für das gesamte Griechenland. Hier liegt die Wiege des Unabhängigkeitskampfes gegen die Osmanischen Besatzer. In der Nacht vom 7. Auf den 8. November 1866 griffen 15000 osmanische Krieger das Kloster an. Insgesamt 964 Menschen, unter ihnen 325 kampftaugliche Männer, setzten sich zwei Tage lang zur Wehr, bevor sie sich in das Pulvermagazin zurückzogen und dieses in Brand zu stecken und so das gesamte Kloster in die Luft zu sprengen. Kaum einer überlebte, dennoch schaffte es Kreta so auch den Rest von Europa auf seine Lage aufmerksam zu machen, wurde 1897 unabhängig und konnte sich schließlich 1913 mit Griechenland zusammenschließen.

Heute kommen jährlich unzählige Touristen und Pilger in das Kloster von Arkadi. Du kannst in diesem Kreta must see neben der Basilika, das Klostermuseum und natürlich das Pulvermagazin besichtigen, wo sich die Menschen beim Ansturm der Osmanen versteckten. Auch die Mönchszellen, den privaten Räumen der Mönche kannst du besichtigen. Ein besonderes Highlight ist die Fassade der Kirche. Diese wurde von den italienischen Architekten Sebastiano Serlio und Andrea Palladio getaltet.


Tipp: Schau dir den Zypressenstumpf im Klosterhof genau an. Hier stecken noch Kugeln vom Kampf im November 1866 im Holz.


  • Adresse: Arkadi 741 00
  • Öffnungszeiten: In den Monaten April bis Mai und September bis Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr. Juni bis August täglich von 9 bis 20 Uhr. Im November täglich von 9 bis 17 Uhr und von Dezember bis März täglich von 9 bis 16 Uhr.
  • Eintrittspreis: 3 Euro.

9. Cretaquarium

Das Cretaquarium  ist ein Ziel unter den Sehenswürdigkeiten Kretas, das du nicht verpassen solltest und bietet sich vor allem für solche Tage an, an denen das Wetter nicht ganz so gut ist oder du einfach Lust hast, dir ein paar Meeresbewohner aus der Nähe anzuschauen. Vor allem für Familien mit Kindern ist das Cretaquarium eines der Kreta Highlights.

Gezeigt wird im Cretaquarium die heimische Unterwasserwelt des Mittelmeeres. Etwa 2000 Tiere leben in dem Meeresaquarium, das 2005 eröffnet wurde. Unter ihnen auch Sand- und Tigerhaie und Schildkröten. Das Salzwasser für die Becken wird aus dem Meer gewonnen und auch dorthin wieder zurückgeleitet, wenn es gereinigt wurde.

Das Aquarium wurde von Mitarbeitern des Griechischen Zentrums der Meeresforschung gegründet und dient so nicht nur der Präsentation und Ausstellung der heimischen Unterwasserwelt für Touristen, sondern auch der Forschungsarbeit und dem Wissensaustausch mit andern Meereswissenschaftlern.

Das Meeresaquarium liegt in Gournes direkt am Meer und ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem Bus gut zu erreichen. Im Cretaquarium kannst du selbst auf Entdeckungstour gehen und die rund 60 Bassins mit ihren Bewohnern bestaunen. Alle Aquarien sind beschriftet, meistens auch auf Deutsch. Zusätzliche Informationen bekommst du in dieser Sehenswürdigkeit Kretas über Touchdisplays oder audiovisuelle Führungen. Außerdem findest du viele interaktive Stationen, die dir zeigen, wie das Ökosystem funktioniert und dir viele nützliche Informationen zu den Tieren und ihrem Lebensumfeld präsentieren.

Ein Restaurant und ein Café sorgen dafür, dass du nach deinem Rundgang nicht hungrig zur nächsten Sehenswürdigkeit von Kreta aufbrechen musst.


Tipp: Unweit des Cretaquariums findest du eine weitere Attraktion Kretas: Der Dinosaurier Park. Dort kannst du in die Welt der Urzeitwesen eintauchen und erlebst die Dinos als riesige Nachbildungen. Die beiden Parks erreichst du über dieselbe Bushaltestelle oder fährst einen Kilometer zwischen den Sehenswürdigkeiten mit dem Auto.


  • Adresse: Gournes 715 00
  • Öffnungszeiten: Vom 1. Mai bis 30. September täglich von 9.30 Uhr bis 21 Uhr. Vom 1. Oktober bis 30. April täglich von 9.30 Uhr bis 17 Uhr.
  • Eintritt: Vom 1, Mai bis 30. September 9 Euro, vom 1. Oktober bis 30. April 6 Euro. Kinder von 0-4 Jahren haben immer freien Eintritt. Kinder von 5 bis 17 Jahren zahlen immer 6 Euro. Sonderrabatte gibt es für Studenten, Auszubildende, Familien mit vielen Kindern und Menschen mit Behinderung.
  • Homepage: https://cretaquarium.gr/de

10. Lefka Ori

Lefka Ori – die Weißen Berge liegen im Westen der Insel und präsentieren sich als echte Naturschönheit. Diese Kreta Sehenswürdigkeit ist vor allem bei Wandern sehr beliebt, begibt man sich hier in fast unberührte Natur. Auch wenn die Aussicht auf ein Highlight, ohne viele andere Touristen sehr verlockend klingt, solltest du eine Tour durch Lefka Ori nur antreten, wenn du ein erfahrener Wanderer bist und körperlich fit. Denn auf den bis zu 2452 Meter hohen Bergen gibt es keine Seilbahnen und so gut wie keine Infrastruktur. In dieser zerfurchten und unwegsamen Region liegt auch die Samaria-Schlucht. Viele Orte sind bis ins 20. Jahrhundert nur zu Fuß zu erreichen gewesen. Einige Orte an der steilen Südküste auch heute nur per Boot.

Ausgangspunkt für Wanderungen in den Weißen Bergen ist das winzige Örtchen Omalos. Dorthin winden sich enge Straßen in Serpentinen den Berg hinauf. Auch im Sommer solltest du genügend warme Kleidung dabei haben, denn das Wetter schlägt hier sehr schnell um:

Nebel, Regen, Wind und Sonne, alles ist möglich.

Inmitten der Lefka Ori liegt das Dorf Aradena. Hier lebt heute niemand mehr, aber man kann das Dorf besichtigen und von hier über eine Brücke in die Aradena Schlucht hinunter blicken. Eine Wanderung durch diese Schlucht ist, neben der Samaria-Wanderung, die schönste Schluchtwanderung auf Kreta.

Wenn du mit dem Mietwagen unterwegs bist und die asphaltierten Straßen in den Weißen Bergen verlassen möchtest, solltest du hierfür lieber auf die Möglichkeit von Jeep-Safaris zurückgreifen. Dann fährst du gemeinsam in einer Jeep-Kolonne mit erfahrenen Tourguides durch die unberührte Natur von Kretas Westen.


Tipp: Ein sehr beliebter Ausflug ist eine Wanderung in den kleinen Ort Lissos. Nach etwa 90 Minuten Fußmarsch aus erreichst du vom Hafen von Sougia aus den Ort. Hier findest du Reste einer antiken Festung, römischer Thermen und eines Aquäduktes erhalten. Es lohnt sich hier einige Zeit zu verbringen und ein wenig durch die Landschaft zu streifen und die friedliche Natur auf sich wirken zu lassen.


11. Venezianischer Hafen Chania

Eine der vielen Spuren, welche die Venezianer auf Kreta hinterlassen haben ist der Hafen von Chania. Gebaut wurde er ab dem Jahr 1320 bis 1356. Dieser gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Kreta, die du gesehen haben musst.

Der Hafen mit seinem ägyptischen Leuchtturm ist der größere Rest von zwei Häfen, stammend aus der gleichen Zeit wie Heraklion und Rethymnon. Blickst du von der Wasserseite auf die Gebäude am Hafen verstärkt sich das Gefühl, ob du nicht doch in der Lagunenstadt gelandet bist. Entlang der Kaimauer findest du unzählige Tavernen und Cafés, in denen du das bunte Treiben am Hafen beobachten und auf dich wirken lassen kannst.

Die Altstadt von Chania kannst du dir entweder zu Fuß anschauen oder eine der Pferdekutschen mieten und dich durch die Straßen fahren lassen. Der venezianische Hafen ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für Bootstouren. Vor allem solche, bei denen der Boden des Schiffes aus Glas besteht und du eine tolle Sicht auf die Unterwasserwelt hast, erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit.


Tipp: Etwa 20 Kilometer von Chania entfernt, am Fuße des Gebirges Lefka Ori, findest du den noch recht jungen Botanischen Garten von Kreta. Hier kannst du viele verschiedene tropische Bäume aus der Mittelmeerregion kennenlernen.


Hafen von Chania

Kreta Sehenswürdigkeiten Karte


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Josefine Baumann

Seit August 2016 schreibe ich für das Reisemagazin von voucherwonderland. In meinen Beiträgen nehme ich euch gerne mit an die schönsten Orte Europas – von manchen hast du vorher vielleicht noch gar nichts gehört ;)

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